Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Im Haus der Kulturinstitute ist u.a. auch das Museum untergebracht

Das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke ist ein Sammlung von Gipsabgüssen antiker Plastik in München.

Im Rahmen der Gründung eines Lehrstuhls für Klassische Archäologie an der Universität München wurde das Museum 1869 von Heinrich Brunn errichtet. 1944 wurde die Sammlung bei einem Bombenangriff zerstört. Nach dem Krieg begann ein langsamer Wiederaufbau, erst unter Paul Zanker wurde die Sammlung systematisch ausgebaut. Das Museum befindet sich seit 1976 im ehemaligen NSDAP-Verwaltungsgebäude, dem heutigen Haus der Kulturinstitute und ist seit 1991 dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich. Insgesamt beherbergt es über 1800 Abgüsse und stellt damit das viertgrößte Abgussmuseum Deutschlands dar.

Seit Juni 2005 befindet sich dort ein farbig gefasstes Modell des Parthenon von Athen, das eine Dauerleihgabe des Metropolitan Museum of Art in New York ist.

Als wichtiges archäologisches Arbeitswerkzeug des Museums gilt die zugehörige Photothek, deren Bestand etwa 100.000 Fotos umfasst.

Konservatoren des Museums[Bearbeiten]

Direktor des Museums ist der jeweilige Lehrstuhlinhaber für Klassische Archäologie an der Universität München im Nebenamt. Geführt wird das Museum von einem Konservator.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.14444444444411.566666666667Koordinaten: 48° 8′ 40″ N, 11° 34′ 0″ O