Invasion (Militär)

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Eine Invasion (von lat. invasio – dt. Angriff, Verb invadieren) ist der Einsatz von Militär, bei dem die agierenden Truppen in der Regel unter Anwendung kriegerischer Gewalt die Autonomie (Selbstverwaltung) eines bestimmten Gebietes aufheben und dort die Kontrolle übernehmen.

Als Invasion wird also der Einfall gegnerischer oder eigener Truppen auf ein bestimmtes Gebiet bezeichnet. Hierbei ist es gleichgültig, ob dieses Gebiet der angegriffenen Partei gehört oder vorher selbst von ihr besetzt wurde.

Beispiele:

Als Folge einer Invasion kommt es in der Regel nach der Bildung eines Brückenkopfs zu einer fortschreitenden Okkupation (Besetzung) des betroffenen Gebietes oder des Hinterlandes. Wird dagegen ein Feind vom eigenen bzw. verbündeten Territorium vertrieben, spricht man auch von einer Befreiung (z. B. in Frankreich von der Libération im Sommer 1944).

Militärische Interventionen heute [Bearbeiten]

Die am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg (Niedersachsen) angesiedelte „Arbeitsstelle Interventionskultur“[1] beschäftigt sich nach eigener Aussage mit den „sozialen Auswirkungen von militärisch gestützten humanitären Interventionen“.[2] In den letzten Jahren hat sich für derartige Militäreinsätze auch der Euphemismus "Mission" eingebürgert.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Arbeitsstelle Interventionskultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  2. Interventionskultur. Informationen zur deutschen Außenpolitik, 20. Mai 2010.