Iosif Ivanovici

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Iosif Ivanovici

Iosif Ivanovici (* um 1845 in Timișoara; † 15. Septemberjul./ 28. Septembergreg. oder 16. Septemberjul./ 29. September 1902greg.[1] in Bukarest; auch Ion Ivanovici oder Josef Ivanovici) war ein rumänischer Komponist. Ivanovici wirkte auch in Galați und Bukarest als Militärkapellmeister und wurde zum Generalinspektor der rumänischen Militärkapellen ernannt.

Er schrieb 350 Tänze und Märsche, aber nur sein Konzertwalzer Donauwellen (Originaltitel: Valurile Dunării) erreichte bis heute große Popularität. Ivanovici hatte ihn 1880 der jungen Sarah Fried aus Lugoj gewidmet. Auf dem Umschlag dieser Komposition notierte er in deutscher Sprache: „Donau Wellen Walzer von Josef Ivanovics, gewidmet und geschrieben für Fräulein Sarah Fried.“[2] Der 1880 in Bukarest erschienene Erstdruck war dann Emma Gebauer gewidmet, der Ehefrau des Musikverlegers Constantin Gebauer. 1889 wurde der Walzer in einer Orchestrierung von Emile Waldteufel bei der Weltausstellung in Paris aufgeführt, und eroberte die Zuhörer im Sturm.

Der Walzer Donauwellen wurde mehrfach als Filmmusik adaptiert:

  • 1931 wurde er in Entehrt aufgegriffen.
  • Ein Kriegsfilm mit dem Titel Valurile Dunării, unter der Regie von Liviu Ciulei, wurde 1959 in Rumänien produziert, und der gleichnamige Walzer wurde als Filmmusik verwendet.
  • Eine weitere Verwendung erfolgte in Father and Daughter.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katalogeintrag bei der Library of Congress
  2. Franz Metz: Zur Musikgeschichte der Banater jüdischen Gemeinden. Edition-Musik-Suedost.de