Irene Papas

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Irene Papas (griechisch Ειρήνη Παπά - Iríni Papá; * 3. September 1926 in Chiliomodi bei Korinth, Griechenland; eigentlich Irini Lelekou) ist eine griechische Schauspielerin. Von 1943 bis 1947 war sie mit dem Regisseur Alkis Papas verheiratet.

In ihrer über 50-jährigen Karriere hat sie in über 80 Filmen gespielt. Durch ihre frühe Karriere in Griechenland war sie dort bereits berühmt, als sie – entdeckt von Elia Kazan – begann, auch in internationalen, von der Kritik gelobten Filmen wie Die Kanonen von Navarone (OT: The Guns of Navarone, 1961), Elektra (1962), Alexis Sorbas (OT: Alexis Zorbas, 1964) und 1969 in den zwei für den Oscar nominierten Filmen Königin für tausend Tage und Z mitzuspielen. Außerdem ist sie In Griechenland als Sängerin bekannt, ihre bekanntesten CDs sind „Odes“ und „Rapsodies“ die sie zusammen mit dem Musiker Vangelis 1979 und 1987 aufgenommen hat. Die Zusammenarbeit mit Vangelis begann schon Anfang der siebziger Jahre auf dem Konzeptalbum 666.

Irene Papas tritt nach wie vor in Filmen auf (zuletzt in Um filme falado), steht aber in den letzten Jahren vorwiegend auf Theaterbühnen. Sie lebt teils in Griechenland (wo sie eine Art Kulturzentrum der klassischen Theaterschule, das „Scholion“ (Σχολείον), zum Teil schon errichtet hat und noch weiter ausbauen will), oft auch in Italien und beruflich hin und wieder in Spanien, wo sie an den Universitäten von Tor Vergata (Rom) und von Sagunto (ESP) mit Studenten und jungen Schauspielschülern griechische Tragödien in der Original- und Landessprache aufführt und somit die Jugend klassische Schauspielkunst lehrt.

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