Ischialgie

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Die Ischialgie (oder Ischiassyndrom) bezeichnet Schmerzen in einem Teil des Versorgungsgebietes des Nervus ischiadicus, streng genommen handelt es sich aber um das Areal einer lumbalen Nervenwurzel (fast immer L5 oder S1, wobei L5 den fünften und letzten Lumbal- oder Lendenwirbel und S1 den darunterliegenden Sakral- oder Kreuzbeinwirbel bezeichnet). Diese wird meist durch Kompression der Nervenwurzel zum Beispiel durch Vorwölbung (Protrusion) oder komplettes Heraustreten (Prolaps) von Bandscheibengewebe (Bandscheibenvorfall) bei fortschreitender Zermürbung (Degeneration) der Bandscheibe verursacht. Auch knöcherne Ausziehungen an den Wirbelkörpern (Spondylophyten) in Folge einer Osteochondrose können die Nervenwurzeln irritieren und so zur Ischialgie führen.

Lumbago, der landläufige „Hexenschuss“, ist dabei ein reiner Rückenschmerz ohne Ausstrahlung in die Beine. Eine Kombination aus Lumbago und Ischialgie wird als Lumboischialgie bezeichnet.

[Bearbeiten] Literatur

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