Jérôme Fernandez

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Jérôme Fernandez
Jérôme Fernandez

Jérôme Fernandez im Nationaldress (2010)

Spielerinformationen
Spitzname „Fernand“
Geburtstag 7. März 1977
Geburtsort Cenon, Frankreich
Staatsbürgerschaft FranzoseFranzose französisch
Körpergröße 1,99 m
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Toulouse Union HB Logo.jpg Fenix Toulouse Handball
Trikotnummer 77
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1985–1993 FrankreichFrankreich Carbon-Blanc
1993–1997 FrankreichFrankreich Girondins de Bordeaux HBC
1997–1999 FrankreichFrankreich Toulouse Union HB
1999–2002 FrankreichFrankreich Montpellier HB
2002–2008 SpanienSpanien FC Barcelona
2008–2010 SpanienSpanien BM Ciudad Real
2010–2011 DeutschlandDeutschland THW Kiel
2011– FrankreichFrankreich Fenix Toulouse Handball
Nationalmannschaft
Debüt am 27. November 1997
            gegen TschechienTschechien Tschechien
  Spiele (Tore)
FrankreichFrankreich Frankreich 366 (1418)[1]

Stand: Nationalmannschaft 26. Januar 2014

Jérôme Fernandez (* 7. März 1977 in Cenon) ist ein französischer Handballspieler spanischer Abstammung. Er ist Ritter der französischen Ehrenlegion[2] und Offizier des französischen Nationalverdienstordens.[3] Er ist 1,99 m groß und wiegt 106 kg.

Fernandez, der seit 2011 für Fenix Toulouse Handball spielt und für die französische Männer-Handballnationalmannschaft (Rückennummer 2) aufläuft, kann im Rückraum vielseitig eingesetzt werden; am liebsten spielt der Rechtshänder im Rückraum links.

Vereinskarriere[Bearbeiten]

Jérôme Fernandez begann beim Club La Bastidienne mit dem Handballspiel. Ab 1985 spielte er in Carbon-Blanc. 1993 wechselte er zu Girondins de Bordeaux HBC und 1997 weiter zu Toulouse Union HB. Mit Toulouse gewann er 1997/1998 den französischen Pokal. 1999 heuerte er bei Montpellier HB an; mit diesem Verein gewann er 1999/2000 und 2001/2002 die französische Meisterschaft sowie 1999/2000, 2000/2001 und 2001/2002 den französischen Pokal.

2002 wechselte er zum FC Barcelona. Mit Barcelona gewann er 2002/2003 und 2005/2006 die spanische Meisterschaft, 2002/2003 den EHF-Pokal, 2003/2004 und 2006/2007 den Copa del Rey de Balonmano, 2003/2004 den spanischen Supercup, 2003/2004 den europäischen Supercup sowie den Copa ASOBAL und 2004/2005 die EHF Champions League. Im Jahr 2008 machte Ligakonkurrent BM Ciudad Real Jérôme Fernandez ein Vertragsangebot, das er annahm. Mit Ciudad Real gewann er 2008/2009 die spanische Meisterschaft und die EHF Champions League. In der Saison 2009/10 folgte eine weitere spanische Meisterschaft.

Im September 2010 wechselte Jérôme Fernandez als kurzfristiger Ersatz für den verletzten Daniel Narcisse zum deutschen Meister THW Kiel[4]. Zum Ende der Saison 2010/11 wurde er ebenfalls kurzfristig vom französischen Erstligisten Fenix Toulouse Handball verpflichtet, für den er bereits von 1997 bis 1999 spielte.[5]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Jérôme Fernandez hat von November 1997 bis 23. Januar 2014 366 Länderspiele für die französische Männer-Handballnationalmannschaft bestritten und ist mit 1418 Toren Frankreichs Rekordtorschütze.

Zu seinen Erfolgen im Nationalteam gehören die Siege bei den Weltmeisterschaften 2001, 2009 und 2011. Bronze gewann er bei der Weltmeisterschaft 2003 und der Weltmeisterschaft 2005.

Er gewann mit seiner Mannschaft die Europameisterschaft 2006, 2010 und 2014.

Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London gewann er mit Frankreich die Goldmedaille.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. experts-handball.com: Jérôme Fernandez, abgerufen am 26. Januar 2014
  2. a b thw-provinzial.de: Auch Daniel Narcisse als Ritter der Ehrenlegion ausgezeichnet, abgerufen am 19. Juni 2012
  3. a b PROMOTION SPÉCIALE DES JEUX OLYMPIQUES ET PARALYMPIQUES D'ÉTÉ DE LONDRES 2012 ORDRE NATIONAL DU MERITE auf legiondhonneur.fr, abgerufen am 21. März 2013 und Cérémonie de remise de décorations aux médaillés Olympiques de Londres auf elysee.fr, abgerufen am 21. März 2013
  4. THW-Homepage
  5. Kieler Handballer Fernandez nach Toulouse, handball-world.com am 1. Mai 2011