James Smithson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
James Smithson.

James Smithson (* 1765 in Frankreich als James Lewis Macie; † 27. Juni 1829 in Genua) war ein britischer Mineraloge und Chemiker. Er wurde bekannt wegen seiner Hinterlassenschaft für die USA, die zur Finanzierung der Smithsonian Institution benutzt wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Er war der uneheliche Sohn von Sir Hugh Smithson, später bekannt als Sir Hugh Percy, Baronet, First Duke of Northumberland, K.G.. Seine Mutter war Elizabeth Hungerford Keate. Elizabeth Keate war mit James Macie verheiratet gewesen, und so trug Smithson zunächst den Namen James Lewis Macie. Seine Mutter heiratete später Mark Dickinson, mit dem sie einen weiteren Sohn hatte.

Als seine Mutter im Jahr 1800 starb, erbten er und sein Halbbruder ein ziemlich großes Anwesen. Zu dieser Zeit änderte er seinen Namen von „Macie“ auf „Smithson“.

[Bearbeiten] Grundstein für das Smithsonian

Smithson starb am 27. Juni 1829 in Genua. In seinem Testament vermachte er sein Vermögen seinem Neffen, dem Sohn seines Halbbruders. Er legte jedoch fest, dass für den Fall, dass dieser Neffe ohne Kinder – seien sie ehelich oder nicht – sterben würde, das Geld „an die USA gehen sollte, um in Washington unter dem Namen Smithsonian eine Einrichtung zu begründen zur Mehrung und Verbreitung des Wissens unter den Menschen“.

Sein Neffe, Henry Hungerford Dickinson, starb später ohne die für den Anfall des Erbes von John Smithson notwendige Erben. 1836 wurde Smithsons Hinterlassenschaft vom Kongress der Vereinigten Staaten akzeptiert. Einen Rechtsstreit (in Großbritannien), in dem das Testament angefochten wurde, entschied ein Gericht 1838 zugunsten der USA. Die übriggebliebene Summe von 515.000 Dollar wurde vom amerikanischen Kongress in Staatspapieren angelegt.[1] Es gab etliche Meinungsverschiedenheiten darüber, wie das Vermächtnis erfüllt werden sollte, und erst 1846 wurde die Smithsonian Institution gegründet.

Smithson arbeitete als Privatgelehrter besonders über Zink- und Bleimineralien sowie über Farbstoffe. Nach ihm ist auch das Mineral Smithsonit (Zinkspat, ZnCO3) benannt.

James Smithson war niemals in den Vereinigten Staaten. Das Motiv für dieses besondere Vermächtnis ist unbekannt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Neue Zürcher Zeitung, 6. Januar 1850.

[Bearbeiten] Weblinks

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: außer Familiengeschichte steht absolut nichts über Smithsons Leben im Artikel!
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber bitte kopiere keine fremden Texte in diesen Artikel. Weitere Informationen im WikiProjekt.

Die Hauptautoren wurden noch nicht informiert. Bitte benachrichtige sie!

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen