Jan Kazimierz Denhoff

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Jan Kazimierz Denhoff

Jan Kazimierz Denhoff (* 6. Juni 1649 in Warschau; † 20. Juni 1697 in Rom) war Kardinal, Diplomat des polnischen Königs Johann III. Sobieski und Bischof von Cesena.

Leben[Bearbeiten]

Seine Eltern waren Theodor Denhoff und Katharina Franziska Gräfin von Besse, sein Pate war der Kardinalpriester und spätere polnische König Johann II. Kasimir.

Die Grundlage seiner Erziehung hat Jan Kazimierz Denhoff auf dem Jesuitenkolleg erfahren, sein Studium absolvierte er in Paris. Er war Kanoniker in Gnesen und Archediakon in Warschau bevor er von König Johann III. Sobieski nach Rom geschickt wurde, um von Papst Innozenz XI. (1676–1689) eine aktivere Beteiligung in der Liga gegen die Türken einzufordern.

Der Papst bedachte ihn mit verschiedenen Positionen innerhalb der römischen Kurie, einschließlich des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur. Er war Minister für Polen des Heiligen Stuhls, wurde am 2. September 1686 zum Kardinal erhoben und im 1687 zum Bischof von Cesena bestellt.

Denhoff war Mitglied des Kardinalskollegiums 1695 bis 1696 und nahm an den Konklaven von 1689 und von 1691 teil.

Literatur[Bearbeiten]

  • Edward Ozorowski: Denhoff Jan Kazimierz. In: Hieronim E. Wyczawski: Słownik polskich teologów katolickich. Band 1: A – G. Akademia Teologii Katolickiej, Warszawa 1981, S. 384–385.
  • Kilian Heck, Christian Thielemann (Hrsg.): Friedrichstein. Das Schloß der Grafen von Dönhoff in Ostpreußen. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2006, ISBN 3-422-06593-8, S. 20f., 122, 200, 302.

Weblinks[Bearbeiten]