Jean-Jacques Perrey

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Jean-Jacques Perrey 2006

Jean-Jacques Perrey (* 20. Januar 1929) ist ein französischer Komponist und ein Pionier der Elektronischen Musik, der seinen größten Erfolg als Musiker in den Vereinigten Staaten Ende der 1960er Jahre hatte.

Biographie[Bearbeiten]

Im Jahre 1953 hatte Jean-Jacques Perrey das Studium an der Pariser Fakultät für Medizin nach vier Jahren abgeschlossen. Jedoch wendete er sich dann besonders der Musik zu, nachdem ihn die Möglichkeiten der Ondioline, einem neuartigen elektronischen Instrument, das auf Elektronenröhren basierte, begeisterte. Da er noch keine wirkliche musikalische Ausbildung hatte (bisher nur Erfahrung als Akkordeonspieler als Hobby), lernte er die Ondioline als Musikinstrument kennen und wurde dann von Georges Jenny, dem Erfinder dieses Instruments, entdeckt. Dieser war zu der Zeit auf der Suche nach einem Musiker, der die Möglichkeiten seines Instruments demonstrieren konnte.

Perrey begann dann auch mit Auftritten in Europa um die Ondioline bekannt zu machen. Daraufhin machte er Bekanntschaft mit Charles Trenet sowie Édith Piaf und begleitete sie insbesondere auch auf Konzertauftritten. Letztere schrieb auch einige seiner Kompositionen und empfahl ihm den New Yorker Carroll Bratman. Dieser ist begeistert und lädt ihn wiederum in die Vereinigten Staaten ein.

Im März 1960 reist Perrey dann nach New York. Hier fällt er besonders auf – die Weltneuheit der Ondioline und die Begleitung durch Bratman bescheren ihm einen sehr schnellen Erfolg. Bratman stellt ihm ein modernstes Studio zur Verfügung, mit dem ihm unter anderem möglich ist, Werbejingles und Begleitmusik zu produzieren. In der Zeit begann er mit einer LP "The Happy Moog" in Zusammenarbeit mit Harry Breuer.

Er führte seine Arbeit fort mit der Produktion von Musikstücken, konzentrierte sich dabei speziell auf eine besondere Aufnahme mit Orgelstimmen von Rimski-Korsakow.

Im Jahr 1964 machte er Bekanntschaft mit dem Komponisten Gershon Kingsley, welcher später mit dem Stück "Popcorn" weltbekannt wurde. In Zusammenarbeit produzierten sie zwei Alben "The In Sound From Way Out" und "Kaleidoscopic Vibrations". Letzteres enthielt das Lied Baroque Hoedown, das 1972 von Disney für "Main Street Electrical Parade" verwendet wurde. Im Jahr 1968 veröffentlichte er ein neues Album, "The Amazing New Electronic Pop Sound of Jean-Jacques Perrey", darauf "Moog Indigo" im Jahr 1970. Dann kehrte er nach Frankreich zurück und befasste sich besonders mit der Forschung in der therapeutischen Musik.

Diskographie[Bearbeiten]

Alben gemeinsam mit Kingsley[Bearbeiten]

  • 1966: The In Sound From Way Out
  • 1967: Kaleidoscopic Vibrations: Spotlight on the Moog

Alben und Musikstücke[Bearbeiten]

  • 1957: Prelude au Sommeil [in Frankreich]
  • 1959: Cadmus, Le Robot de l'Espace [in Frankreich]
  • 1960: Mr. Ondioline [Maxi Single]
  • 1962: Musique Electronique Du Cosmos
  • 1968: The Amazing New Electronic Pop Sound of Jean Jacques Perrey
  • 1969: The Happy Moog
  • 1970: Moog Indigo
  • 1971: Moog Sensations
  • 1972: Moog Expressions
  • 1972: Quadraphonic Demonstration Album - Program 2
  • 1973: Moog Generation
  • 1974: Mig Mag Moog
  • 1978: Dynamoog (mit Gilbert Sigrist)
  • 1998: Good Moog - Astral Animations & Komputer Kartoons
  • 1999: Circus of Life (mit Gilbert Sigrist)
  • 2000: Eclektronics (mit David Chazam)
  • 2001: Moog Sensations
  • 2006: The Happy Electropop Music Machine (mit Dana Countryman)
  • 2007: Moog Acid (mit Luke Vibert)
  • 2008: Destination Space (mit Dana Countryman)

Weblinks[Bearbeiten]