Jean Hyppolite

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Philosophen Jean Hyppolite. Für den Schriftsteller und Diplomaten siehe Jean „Hyppolyte“ Giraudoux.
Büste von Jean Hyppolite

Jean Hyppolite (* 8. Januar 1907 in Jonzac, Frankreich; † 26. Oktober 1968 in Paris) war ein französischer Philosoph. Mit seinen Arbeiten zur Phänomenologie des Geistes trug er wesentlich zur Verbreitung der hegelschen Philosophie in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg bei.

Zwischen 1939 und 1941 erschien seine Übersetzung von Hegels Phänomenologie des Geistes (La Phénoménologie de l’Esprit, Paris, Bd. I, 1939, Bd. II, 1941), die zugleich die erste Übersetzung dieses Werks in Frankreich war. Nach 1945 wurde er an der Universität Straßburg Professor und veröffentlichte 1947 seinen Kommentar zur Phänomenologie (Genèse et structure de la Phénoménologie de l’Esprit de Hegel). 1949 wurde er an die Sorbonne in Paris berufen. Dort zählten Louis Althusser, Jacques Derrida, Gilles Deleuze, Jean Laplanche und Michel Foucault zu seinen Studenten. 1954 wurde er Direktor der École Normale Supérieure; 1963 wurde er auf den Lehrstuhl „Histoire des systèmes“ am Collège de France berufen, wo ihm 1970 Michel Foucault nachfolgte.

Werke[Bearbeiten]

  • Genèse et structure de la Phénoménology de l'esprit de Hegel, 1946 (Genesis and Structure of Hegel's "Phenomenology of Spirit", 1974, 5. Aufl. 2000)
  • Logique et existence. 2. Aufl., Paris 1961
  • Etudes sur Marx et Hegel, 1955 (Studies on Marx and Hegel, 1969)

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