Johann Heinrich Christian Nonne

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Johann Heinrich Christian Nonne
Nonne-Denkmal in Schwelm

Johann Heinrich Christian Nonne (* 26. August 1785 in Lippstadt; † 29. April 1853 in Schwelm) war ein deutscher evangelischer Theologe und Dichter.

Leben[Bearbeiten]

Johann Heinrich Christian Nonne war der Sohn von Johann Gottfried Christian Nonne und Sophie Rumpaeus. Er besuchte bis 1803 in Duisburg das Gymnasium und studierte anschließend Evangelische Theologie.

1808 wurde Nonne Pfarrer in Drevenack (Rheinland), 1815 in Schwelm, wo noch heute ein Denkmal an ihn erinnert. Von 1831 bis 1834 war er Präses der märkischen, von 1835 bis 1841 der westfälischen Provinzialsynode. Am 31. Januar 1852 trat er in den Ruhestand.

Wirken[Bearbeiten]

Neben seiner umfangreichen Tätigkeiten als Geistlicher in der Gemeinde bzw. im kirchenleitenden Bereich verfasste Nonne Andachtslieder für die Jugend und an Johann Gaudenz von Salis-Seewis, Friedrich von Matthisson und Friedrich Adolf Krummacher geschulte Natur- und religiöse Lyrik. Er versuchte poetisches Wort zu volkserzieherischen Zwecken im staatstragenden Sinn einzusetzen. Der Text des Liedes Flamme empor stammt aus seiner Feder (1814).

Werke[Bearbeiten]

  • Des Pfarrers Harfenspiel, Essen, 1840
  • Gemischte Gedichte und Parabeln, Duisburg/Essen, 1845
  • Vesperklänge. Aufsätze und Gedichte aus dem literarischen Nachlaß, Schwelm, 1853

Literatur[Bearbeiten]

  • Emil Böhmer: Christian Nonne. Pfarrer in Drewenack und Schwelm. Präses der Märkischen Gesamtsynode und der Westfälischen Provinzialsynode. Bethel, 1965 ( = Beihefte zum Jahrbuch des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte 8) (StA Lippstadt)
  • Friedrich Wilhelm Bauks: Die evangelischen Pfarrer in Westfalen von der Reformation bis 1945 (= Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte, Bd. 4), Bielefeld, 1980

Weblinks[Bearbeiten]