1853
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Staatsoberhäupter · Literaturjahr · Musikjahr
Kalenderübersicht 1853
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| 1853 | |
|---|---|
| Franklin Pierce wird 14. Präsident der Vereinigten Staaten. | Commodore Matthew Perry landet mit seinen Schwarzen Schiffen in Japan, um die Öffnung des Landes zu erzwingen |
| Russland vernichtet die osmanische Flotte in der Seeschlacht bei Sinope. | |
| 1853 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 1301/02 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1845/46 (Jahreswechsel 10./11. September) |
| Bahai-Kalender | 09/10 (Jahreswechsel 20./21. März) |
| Bikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1909/10 (Jahreswechsel April) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2396/97 (südlicher Buddhismus); 2395/96 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 75. (76.) Zyklus
Jahr des Wasser-Büffels 癸丑 (am Beginn des Jahres Wasser-Ratte 壬子) |
| Dai-Kalender (Vietnam) | 1215/16 (Jahreswechsel April) |
| Dangun-Ära (Korea) | 4186/87 (2./3. Oktober) |
| Iranischer Kalender | 1231/32 (um den 21. März) |
| Islamischer Kalender | 1269/70 (3./4. Oktober) |
| Jüdischer Kalender | 5613/14 (2./3. Oktober) |
| Koptischer Kalender | 1569/70 (10./11. September) |
| Malayalam-Kalender | 1028/29 |
| Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) | 1268/69 (1. März) |
| Seleukidische Ära | Babylon: 2163/64 (Jahreswechsel April)
Syrien: 2164/65 (Jahreswechsel Oktober) |
Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse [Bearbeiten]
Politik und Weltgeschehen [Bearbeiten]
Schweiz [Bearbeiten]
- 1. Januar: Wilhelm Matthias Naeff wird Bundespräsident der Schweiz.
Krimkrieg [Bearbeiten]
- 3. Juli: Besetzung der Donaufürstentümer durch russisches Militär
- 16. Oktober: Kriegserklärung des Osmanischen Reiches an Russland - Beginn des Krimkrieges (bis 1856)
- 30. November: Die russische Schwarzmeerflotte unter Vizeadmiral Pawel Stepanowitsch Nachimow vernichtet die osmanische Flotte im Hafen von Sinope (siehe Seeschlacht bei Sinope). Die Großmächte Großbritannien und Frankreich entschließen sich nach dieser Nachricht, dem Osmanischen Reich beizustehen. Ihr Kriegseintritt in den Krimkrieg zeichnet sich ab.
Portugal [Bearbeiten]
- 15. November: Mit dem Tode Marias II. stirbt in Portugal das Haus Braganza aus. Den Thron übernimmt ihr Sohn Peter V. aus dem Haus Sachsen-Coburg-Gotha, wegen seiner Minderjährigkeit zunächst unter der Regentschaft seines Vaters Ferdinand II.
Deutscher Bund [Bearbeiten]
- 1. April: Die letzten Schiffe der im Vorjahr aufgelösten Deutschen Reichsflotte werden versteigert.
Kaisertum Österreich [Bearbeiten]
- 18. Februar: Der ungarische Schneidergeselle Janos Libényi verübt ein Attentat auf Kaiser Franz Joseph in Wien, das aber vom kaiserlichen Adjutanten Maximilian Karl Lamoral O’Donnell und dem Fleischhauer Josef Ettenreich vereitelt wird.
Vereinigte Staaten [Bearbeiten]
- 6. Januar: Bei einem Eisenbahnunfall in Andover, Massachusetts, stürzt der einzige Personenwagen des Zuges, in dem der soeben neu gewählte Präsident der Vereinigten Staaten, Franklin Pierce, und seine Familie reisen, eine Böschung hinab. Einziges Todesopfer des Unfalls ist der elfjährige Sohn des Präsidenten. Seine Eltern haben anschließend mit schweren Depressionen zu kämpfen und Franklin Pierce entwickelt ein Alkoholproblem.
- 4. März: Franklin Pierce wird als 14. US-Präsident in sein Amt eingeführt. Er löst Millard Fillmore ab.
- 18. April: Nach nur 45 Tagen im Amt stirbt Vizepräsident William R. King an Tuberkulose. Da zu diesem Zeitpunkt die Ernennung eines Nachfolgers nicht zulässig ist, bleibt das Kabinett Pierce nahezu die gesamte Legislaturperiode ohne Vizepräsidenten.
- 30. Dezember: Im Gadsden-Kauf erhalten die Vereinigten Staaten Grenzgebiete zu Mexiko.
Südamerika [Bearbeiten]
- Vélez in der Republik Neugranada, dem heutigen Kolumbien, führt als erste Stadt das Frauenwahlrecht ein.
Japan [Bearbeiten]
- Tokugawa Iesada wird nach dem Tod seines Bruders Tokugawa Ieyoshi zum 13. Shogun der Tokugawa.
- 8. Juli: Der amerikanische Admiral Matthew C. Perry läuft mit einem Flottenverband Schwarzer Schiffe in den Hafen von Uraga in Japan ein und fordert die Öffnung des seit zweihundert Jahren in Isolation befindlichen Landes.
- 21. August: Der russische Admiral Putjatin erscheint mit vier Kriegsschiffen in der Bucht von Nagasaki.
Indischer Ozean und Ozeanien [Bearbeiten]
- 24. September: Frankreich nimmt die pazifische Inselgruppe Neukaledonien in seinen Besitz.
- 25. November: Der US-amerikanische Kapitän John Heard entdeckt die nach ihm benannte Insel im südlichen Indischen Ozean.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Internationale Ausstellungen [Bearbeiten]
Das Ausstellungsgelände mit dem New York Crystal Palace
- 14. Juli: Franklin Pierce eröffnet die Exhibition of the Industry of All Nations in New York City. Die Weltausstellung dauert bis zum 1. November 1854. Etwa viertausend Aussteller präsentieren Industrie- und Konsumgüter sowie kunstgewerbliche Objekte.
Unternehmensgründungen [Bearbeiten]
- 2. April: In Darmstadt nimmt die Bank für Handel und Industrie als zweite Aktiengesellschaft im Bankenbereich nach Erhalt ihrer Konzession die Geschäftstätigkeit auf.
- 26. September: In Berlin wird die Allgemeine Eisenbahn-Versicherungs-Gesellschaft, aus der später die Victoria-Versicherung hervorgeht, gegründet.
- Gründung der Metallwarenfabrik "Straub & Schweizer", aus der 1880 die WMF hervorgeht
- 1853 gilt als "Goldenes Jahr" der Klavierbaugeschichte, in dem drei berühmte Hersteller gegründet wurden: Bechstein, Blüthner sowie Steinway & Sons.
Verkehr [Bearbeiten]
- 16. April: Mit Eröffnung der Bahnstrecke zwischen Bombay und Thane verkehrt der erste indische Personenzug. Dies ist zugleich die erste Eisenbahnverbindung in Asien.
Wissenschaft und Technik [Bearbeiten]
Afrikaforschung [Bearbeiten]
- Heinrich Barth erreicht am 7. September Timbuktu.
Naturwissenschaften [Bearbeiten]
- William John Macquorn Rankine führt den Begriff der Energie in die Thermodynamik ein.
Kultur [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
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Bunte Steine: Frontispize der Erstausgaben mit Stichen nach Ludwig Richter zu Granit und Bergkristall
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- Die Erzählungen Bunte Steine von Adalbert Stifter erscheinen in zwei Bänden bei Gustav Heckenast in Pest.
- Der Essay Die Götter im Exil von Heinrich Heine erscheint.
- Die Erstausgabe der Zeitschrift Die Gartenlaube erscheint im Verlag Ernst Keil. Der erste Herausgeber ist bis 1862 Ferdinand Stolle, da Keil wegen eines Pressevergehens seine bürgerlichen Ehrenrechte verloren hat.
Musik und Theater [Bearbeiten]
- 6. März: Giuseppe Verdis Oper La Traviata mit dem Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman La dame aux camélias von Alexandre Dumas dem Jüngeren wird am Teatro la Fenice in Venedig uraufgeführt und fällt zunächst beim Publikum durch. Erst eine überarbeitete Neuversion wird später zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte.
- 1. September: Die Uraufführung der komischen Oper Le Nabab von Jacques Fromental Halévy findet an der Opéra-Comique in Paris statt.
- 20. November: Die Uraufführung der Oper Giulia oder die Corsen von Peter Joseph von Lindpaintner erfolgt in Stuttgart.
Sonstiges [Bearbeiten]
- 25. Oktober: Die Neue Pinakothek in München wird eröffnet.
- Die Ruhmeshalle in München wird fertig gebaut.
- Das Stadttheater Heidelberg wird errichtet.
Gesellschaft [Bearbeiten]
- 30. Januar: In der Kathedrale Notre-Dame de Paris werden der französische Kaiser Napoleon III. und Eugénie de Montijo getraut.
Religion [Bearbeiten]
- 21. Januar: Im Berliner Dom wird die Gründung des Jerusalemsvereins mitgeteilt. Er soll die evangelischen Kirchengemeinden im Heiligen Land unterstützen.
- 7. März: Eine päpstliche Allokution über die Einrichtung von fünf Bistümern in den Niederlanden löst bei der mehrheitlich protestantischen Bevölkerung Entrüstung aus, die in der Folge den Regierungschef Johan Rudolf Thorbecke zum Rücktritt bewegt.
Geboren [Bearbeiten]
Januar / Februar [Bearbeiten]
- 1. Januar: Karl von Einem, preußischer Kriegsminister († 1934)
- 1. Januar: Hans Koessler, deutscher Komponist († 1926)
- 1. Januar: Harry Alden Richardson, US-amerikanischer Politiker († 1928)
- 3. Januar: Iwan Knorr, deutscher Komponist und Musikpädagoge († 1916)
- 9. Januar: Henning von Holtzendorff, deutscher Großadmiral († 1919)
- 11. Januar: Gustav Falke, deutscher Schriftsteller († 1916)
- 12. Januar: Gregorio Ricci-Curbastro, italienischer Mathematiker († 1925)
- 13. Januar: Carola Bruch-Sinn, österreichische Schriftstellerin († 1911)
- 15. Januar: Albert McIntire, US-amerikanischer Politiker († 1935)
- 16. Januar: Ian Standish Monteith Hamilton, britischer General († 1947)
- 22. Januar: Francis Hagerup, norwegischer Politiker, Jurist und Diplomat († 1921)
- 28. Januar: José Martí, kubanischer Nationaldichter und Unabhängigkeitskämpfer († 1895)
- 28. Januar: Carl Ulrich, erster Ministerpräsident des Volksstaates Hessen († 1933)
- 29. Januar: Shibasaburo Kitasato, japanischer Arzt und Bakteriologe († 1931)
- 31. Januar: Maria Belpaire, belgische Schriftstellerin († 1948)
- 1. Februar: Johann Gottlieb Schoch, deutscher Gartenarchitekt und Gartendirektor († 1905)
- 9. Februar: Leander Jameson, südafrikanischer Premierminister und Anführer des Jameson-Raid († 1917)
- 10. Februar: Victor Mordechai Goldschmidt, deutscher Mineraloge († 1933)
- 13. Februar: Louis Müller-Unkel, deutscher Glastechniker († 1938)
- 13. Februar: Pierre de Ségur, französischer Schriftsteller († 1916)
- 15. Februar: Max Wilhelm Meyer, deutscher Astronom, Naturforscher und Schriftsteller († 1910)
- 15. Februar: Frederick Treves, britischer Chirurg († 1922)
- 16. Februar: Charles J. Hughes, US-amerikanischer Politiker († 1911)
- 19. Februar: Jacques Doucet, französischer Modeschöpfer († 1929)
- 20. Februar: Amanda Röntgen-Maier, schwedische Komponistin († 1894)
- 25. Februar: Karl von Weizsäcker, deutscher Politiker († 1926)
- 27. Februar: Josef Holeček, tschechischer Schriftsteller, Übersetzer und Journalist († 1929)
- 27. Februar: Jules Lemaître, französischer Schriftsteller († 1914)
- 28. Februar: Albert Koebele, deutsch-US-amerikanischer Entomologe († 1924)
März / April [Bearbeiten]
- 2. März: Ambrosius Arnold Willem Hubrecht, niederländischer Zoologe († 1915)
- 5. März: Arthur Foote, US-amerikanischer Komponist († 1937)
- 7. März: Paul Wittig, deutscher Architekt († 1943)
- 12. März: Georg von Schanz, deutscher Professor († 1931)
- 13. März: James Murray, britischer General († 1919)
- 14. März: Ferdinand Hodler, Schweizer Maler († 1918)
- 16. März: Heinrich Kayser, deutscher Physiker († 1940)
- 18. März: Émile-Alexandre Taskin, französischer Opernsänger († 1897)
- 18. März: Emilie Kempin-Spyri, erste Frau, die in der Schweiz als Juristin promovierte und habilitierte († 1901)
- 21. März: Berthold Deimling, preußischer General und späterer Pazifist († 1944)
- 21. März: William W. Stickney, US-amerikanischer Politiker († 1932)
- 28. März: Jacob B. Bull, norwegischer Autor († 1930)
- 28. März: Rudolf Kittel, deutscher Alttestamentler († 1929)
- 29. März: Elihu Thomson, britisch-amerikanischer Elektrotechnikingenieur († 1937)
- 29. März: Hans Bußmeyer, deutscher Komponist und Pianist († 1930)
- 30. März: Vincent van Gogh, niederländischer Maler († 1890)
- 31. März: Otto Nikolaus Witt, russischer Chemiker († 1915)
- 4. April: Otto Stolten, deutscher Politiker († 1928)
- 5. April: Lily Alice Lefevre, kanadische Lyrikerin († 1938)
- 5. April: Conrad von Seelhorst, deutscher Agrarwissenschaftler († 1930)
- 6. April: Emil Jellinek, deutscher Geschäftsmann und Konsul († 1918)
- 7. April: Leopold Georg, Herzog von Albany, Kind von Königin Viktoria von Großbritannien und Prinz Albert († 1884)
- 13. April: Hector Archibald MacDonald, britischer General († 1903)
- 17. April: Arthur Moritz Schoenflies, deutscher Mathematiker († 1928)
- 21. April: Xaver Imfeld, Schweizer Kartograph († 1909)
- 21. April: Charles Théodore Malherbe, französischer Musikwissenschaftler und Komponist († 1911)
- 22. April: Alphonse Bertillon, französischer Kriminalist und Anthropologe († 1914)
- 28. April: William Wright Heard, US-amerikanischer Politiker († 1926)
Mai / Juni [Bearbeiten]
- 2. Mai: Carl Rabl, Arzt und Anatom († 1917)
- 5. Mai: Ignaz Glaser, österreichischer Unternehmer in Prag und Bürmoos (Salzburg) († 1916)
- 6. Mai: Philander C. Knox, US-amerikanischer Politiker († 1921)
- 11. Mai: Benedetto Lorenzelli, italienischer römisch-katholischer Kardinal († 1915)
- 12. Mai: Adam Karillon, deutscher Arzt und Schriftsteller († 1938)
- 13. Mai: Adolf Hölzel, österreichisch-deutscher Maler († 1934)
- 21. Mai: Heinrich Lammasch, letzter Ministerpräsident Österreich-Ungarns († 1920)
- 21. Mai: Edward Gawler Prior, kanadischer Politiker († 1920)
- 26. Mai: John Wesley Hardin, US-amerikanischer Revolverheld († 1895)
- 28. Mai: Carl Larsson, schwedischer Maler († 1919)
- 29. Mai: Jonathan Paul, deutscher evangelischer Pastor, Zeltmissionar und Publizist († 1931)
- 3. Juni: Flinders Petrie, britischer Ägyptologe († 1942)
- 12. Juni: Gustav Lehmann, deutscher Pädagoge und Botaniker († 1928)
- 14. Juni: John E. Weeks, US-amerikanischer Politiker († 1949)
- 18. Juni: Mato Kosyk, sorbischer Dichter († 1940)
- 18. Juni: Samuel Rousseau, französischer Komponist († 1904)
- 20. Juni: Erich Schmidt, deutscher Literaturhistoriker († 1913)
- 21. Juni: Peder Klint, dänischer Maler und Architekt († 1930)
- 22. Juni: Viktor Martin Otto Denk, deutscher Schriftsteller und Redakteur († 1918)
- 26. Juni: Frederick H. Evans, britischer Fotograf († 1943)
- 27. Juni: Peter von Bradke, deutscher Linguist und Sanskritist († 1897)
- 28. Juni: Adolf von Strümpell, deutscher Neurologe († 1925)
- 29. Juni: Johannes Kaltenboeck, Schriftsteller österreichischer Abstammung († unbekannt)
- 30. Juni: Adolf Furtwängler, deutscher Archäologe († 1907)
Juli / August [Bearbeiten]
- 4. Juli: Ernst Otto Beckmann, deutscher Chemiker († 1923)
- 5. Juli: Cecil Rhodes, britischer Politiker und Gründer des Staates Rhodesien († 1902)
- 5. Juli: Tivadar Kosztka Csontváry, ungarischer Maler († 1919)
- 6. Juli: Max von Gruber, österreichischer Mediziner und Begründer der modernen Hygiene († 1927)
- 14. Juli: Eduard Franz Ludwig Kullmann, deutscher Handwerker und Attentäter († 1892)
- 15. Juli: Marija Jermolowa, russische Theaterschauspielerin († 1928)
- 17. Juli: Alexius Meinong, österreichischer Philosoph und Psychologe († 1920)
- 18. Juli: Hendrik Antoon Lorentz, niederländischer Mathematiker und Physiker († 1928)
- 18. Juli: Albert O. Brown, US-amerikanischer Politiker († 1937)
- 19. Juli: Ernst von Stubenrauch, deutscher Politiker († 1909)
- 22. Juli: Alfred Messel, deutscher Architekt († 1909)
- 24. Juli: Henri-Alexandre Deslandres, französischer Astronom († 1948)
- 24. Juli: William Gillette, US-amerikanischer Schauspieler, Dramatiker und Autor († 1937)
- 26. Juli: Martin Segitz, deutscher Gewerkschaftsführer und Politiker († 1927)
- 27. Juli: Wladimir Galaktionowitsch Korolenko, russischer Schriftsteller († 1921)
- 31. Juli: Tereza Nováková, tschechische Schriftstellerin, Vertreterin des Realismus und der Dorfprosa († 1912)
- 6. August: Otto Beutler, deutscher Jurist, Politiker, Oberbürgermeister von Dresden († 1926)
- 14. August: Dominique Gauchet, französischer Admiral († 1931)
- 19. August: Siegmund Seligmann, deutscher Kaufmann und Unternehmer († 1925)
- 21. August: Émile Mayade, französischer Autopionier und Rennfahrer († 1898)
- 21. August: Teodoro Valfrè di Bonzo, Erzbischof von Vercelli und Kardinal († 1922)
- 24. August: Charles William Fulton, US-amerikanischer Politiker († 1918)
- 30. August: Percy Goetschius, US-amerikanischer Musiktheoretiker und Kompositionslehrer († 1943)
- 31. August: Alexei Alexejewitsch Brussilow, russischer Generaladjutant († 1926)
September / Oktober [Bearbeiten]
- 2. September: Wilhelm Ostwald, balten-deutscher Chemiker und Nobelpreisträger († 1932)
- 2. September: Ferdinand Karsch, deutscher Entomologe und Sexualwissenschaftler († 1936)
- 4. September: Hermann von Wissmann, deutscher Reichskommissar und Gouverneur in Deutsch-Ostafrika († 1905)
- 9. September: Hanns von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1918)
- 10. September: Ferdinand Blumentritt, sudetendeutscher Ethnograph, Lehrer und Gymnasialdirektor in Leitmeritz († 1913)
- 11. September: Katharina Schratt, österreichische Schauspielerin († 1940)
- 13. September: Hans Christian Gram, dänischer Bakteriologe († 1938)
- 14. September: Marc-Emile Ruchet, Schweizer Politiker († 1912)
- 16. September: Albrecht Kossel, deutscher Mediziner und Physiologe († 1927)
- 20. September: Joseph Kürschner, deutscher Schriftsteller und Lexikograph († 1902)
- 20. September: Chulalongkorn, siamesischer König († 1910)
- 21. September: Heike Kamerlingh Onnes, niederländischer Physiker († 1926)
- 25. September: Alexander S. Clay, US-amerikanischer Politiker († 1910)
- 25. September: Allen M. Fletcher, US-amerikanischer Politiker († 1922)
- 25. September: Juan Francisco González, chilenischer Maler († 1933)
- 6. Oktober: Thies Hinrich Engelbrecht, deutscher Agrargeograph († 1934)
- 6. Oktober: Johannes von Kries, deutscher Psychologe, Physiologe und Philosoph († 1928)
- 10. Oktober: Victor H. Metcalf, US-amerikanischer Politiker († 1936)
- 14. Oktober: Ciprian Porumbescu, rumänischer Komponist († 1883)
- 16. Oktober: Willibrord Benzler, deutscher Bischof und Mönch († 1921)
- 26. Oktober: Paul Homeyer, deutscher Organist († 1908)
- 26. Oktober: Elisabeth von Plotho, deutsche Adelige, Vorbild für Theodor Fontanes Effi Briest († 1952)
- 30. Oktober: Louise Abbéma, französische Malerin († 1927)
November / Dezember [Bearbeiten]
- 1. November: José Santos Zelaya, nicaraguanischer Politiker und Staatspräsident († 1919)
- 9. November: Stanford White, US-amerikanischer Architekt († 1906)
- 12. November: Oskar Panizza, deutscher Arzt und Schriftsteller († 1921)
- 13. November: Arnold von Siemens, deutscher Industrieller († 1918)
- 16. November: Wilhelm Feldmann, deutscher Ingenieur († 1905)
- 21. November: Hussein Khamil, Sultan von Ägypten und König des Anglo-Ägyptischen Sudan († 1917)
- 23. November: Leo Anton Carl de Ball, deutscher Astronom († 1916)
- 26. November: Karl Sudhoff, deutscher Medizinhistoriker, Begründer der Medizingeschichte als wissenschaftliche Disziplin († 1938)
- 11. Dezember: Anton von Perfall, deutscher Jagdschriftsteller († 1912)
- 11. Dezember: Jacob Wackernagel, Schweizer Altphilologe und Indogermanist († 1938)
- 14. Dezember: Errico Malatesta, italienischer Anarchist († 1932)
- 15. Dezember: Theodor von Frimmel, österreichischer Kunsthistoriker und Musikwissenschaftler († 1928)
- 17. Dezember: Émile Roux, französischer Wissenschaftler und Pionier auf dem Gebiet der Mikrobiologie († 1933)
- 17. Dezember: Herbert Beerbohm Tree, englischer Theaterschauspieler († 1917)
- 21. Dezember: Isolde Kurz, deutsche Schriftstellerin († 1944)
- 22. Dezember: Jewgraf Stepanowitsch Fjodorow, russischer Kristallograph und Mineraloge († 1919)
- 22. Dezember: Teresa Carreño, venezolanische Komponistin († 1917)
- 26. Dezember: Jane Sutherland, australische Landschaftsmalerin († 1928)
- 26. Dezember: René Bazin, französischer Schriftsteller und Professor der Rechte († 1932)
- 26. Dezember: Wilhelm Dörpfeld, deutscher Architekt und Archäologe († 1940)
- 31. Dezember: Jakob Reumann, österreichischer Politiker († 1925)
- 31. Dezember: Tasker H. Bliss, US-amerikanischer General und Diplomat († 1930)
Genaues Geburtsdatum unbekannt [Bearbeiten]
- Emilio Aceval, paraguayischer Politiker († 1931)
- Carl von Bergen, deutscher Maler († 1933)
- Martiniano Leguizamón, argentinischer Schriftsteller († 1935)
- Paul Véronge de la Nux, französischer Komponist († um 1911)
- Jesse Evans, US-amerikanischer Cowboy und Bandit († unbekannt)
Gestorben [Bearbeiten]
Erstes Halbjahr [Bearbeiten]
- 1. Januar: Valentin Sibbern, norwegischer Offizier und Politiker (* 1779)
- 2. Januar: Carl Heinrich Behn, dänischer Etatsrat (* 1799)
- 16. Januar: Matteo Carcassi, italienischer Gitarrist und Komponist (* 1792)
- 19. Januar: Charles Baker Adams, US-amerikanischer Naturforscher (* 1814)
- 21. Januar: Karl August Friedrich Brückner, deutscher Pädagoge und Historiker (* 1803)
- 6. Februar: August Kopisch, schlesischer Maler und Schriftsteller (* 1799)
- 7. Februar: Robert Lucas, US-amerikanischer Politiker (* 1781)
- 12. Februar: Heinrich Leonhard Heubner, deutscher lutherischer Theologe (* 1780)
- 25. Februar: Christian Friedrich Andreas Rohns, deutscher Architekt und Bauunternehmer in Göttingen (* 1787)
- 4. März: Leopold von Buch, deutscher Geologe (* 1774)
- 5. März: August Kestner, deutscher Diplomat und Kunstsammler (* 1777)
- 9. März: Charles K. Williams, US-amerikanischer Politiker (* 1782)
- 11. März: Karl von Hohenzollern-Sigmaringen, deutscher Adeliger (* 1785)
- 14. März: Vincenz Eduard Milde, Erzbischof von Wien (* 1777)
- 15. März: Isaac Johnson, US-amerikanischer Politiker (* 1803)
- 17. März: Christian Doppler, österreichischer Mathematiker und Physiker (* 1803)
- 23. März: Alexander Duncan, US-amerikanischer Politiker (* 1788)
- 27. März: Johann Adam Ackermann, deutscher Landschaftsmaler (* 1780)
- 3. April: Joseph Ludwig von Armansperg, deutscher Politiker (* 1787)
- 11. April: Louis Emmanuel Jadin, französischer Komponist (* 1768)
- 13. April: Leopold Gmelin, deutscher Chemiker (* 1788)
- 15. April: Auguste Laurent, französischer Chemiker (* 1807)
- 18. April: William R. King, US-amerikanischer Politiker (* 1786)
- 21. April: Hippolyte Colet, französischer Komponist, Musikpädagoge und -theoretiker (* 1808)
- 28. April: Ludwig Tieck, deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer (* 1773)
- 2. Mai: Jesse B. Thomas, US-amerikanischer Politiker (* 1777)
- 11. Mai: Dominikus Kuenzer, deutscher katholischer Priester (* 1793)
- 18. Mai: Marco Berra, italienischer Musikverleger in Prag (* 1784)
- 18. Mai: Lionel Kieseritzky, französisch-polnischer Schachmeister (* 1806)
- 30. Mai: Ernst Gottlob Pienitz, deutscher Mediziner und Psychiatrie-Reformer (* 1777)
- 6. Juni: Bennett C. Riley, amerikanischer Offizier (* 1790)
- 11. Juni: Johannes Cornelis de Jonge, niederländischer Geschichtsschreiber (* 1793)
- 16. Juni: Joseph W. Chalmers, US-amerikanischer Politiker und Jurist (* 1806)
Zweites Halbjahr [Bearbeiten]
- 6. Juli: Charles Paine, US-amerikanischer Politiker (* 1799)
- 23. Juli: Andries Pretorius, südafrikanischer (burischer) Politiker und Voortrekker (* 1799)
- 25. Juli: Johann Joachim Wachsmann, deutscher Chordirigent und Komponist (* 1787)
- 17. August: Frederick Adam, britischer General und Gouverneur von Madras (* 1784)
- 26. August: Karl Theodor von Pappenheim, bayerischer Feldzeugmeister und letzter regierender Reichsgraf der Grafschaft Pappenheim (* 1771)
- 29. August: Charles James Napier, britischer General, Oberbefehlshaber der Truppen der Ostindien Kompanie (* 1782)
- 5. September: George Poindexter, US-amerikanischer Politiker (* 1779)
- 12. September: Carl Barth, deutscher Zeichner und Kupferstecher (* 1787)
- 2. Oktober: François Arago, französischer Physiker (* 1786)
- 3. Oktober: George Onslow, französischer Komponist (* 1784)
- 5. Oktober: Mahlon Dickerson, US-amerikanischer Politiker (* 1770)
- 14. Oktober: Elisha Mathewson, US-amerikanischer Politiker (* 1767)
- 29. Oktober: Pierre Zimmermann, französischer Klavierpädagoge und Komponist (* 1785)
- 5. November: Heinrich Joseph Wetzer, deutscher Orientalist (* 1801)
- 14. November: Johann August Zeune, deutscher Pädagoge, Geograph und Germanist (* 1778)
- 15. November: Maria II., portugiesische Königin (* 1819)
- 19. November: Samuel C. Crafts, US-amerikanischer Politiker (* 1768)
- 23. November: Friedrich Schneider, deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister (* 1786)
- 15. Dezember: Georg Friedrich Grotefend, deutscher Sprachwissenschaftler (* 1775)
- 16. Dezember: Johann Peter Hasenclever, deutscher Maler der Genremalerei (* 1810)
- 19. Dezember: Adolf Heinrich Schletter, deutscher Seidenwarenhändler, Konsul und Stifter in Leipzig (* 1793)
- 20. Dezember: Carlo Evasio Soliva, italienischer Komponist Schweizer Herkunft (* 1791)
- 25. Dezember: Joseph von Radowitz, preußischer General, Diplomat und Politiker (* 1797)
Genauer Todestag unbekannt [Bearbeiten]
- Conrad Christoph von Ahlefeldt, Erb- und Gerichtsherr aus Ascheberg, Kammerherr, Land- und Obergerichtsrat in Glückstadt und Klosterpropst von Uetersen (* 1768)
- Álvaro Flórez Estrada, spanischer Nationalökonom (* 1769)
Weblinks [Bearbeiten]
- Digitalisierte Zeitungen des Jahres 1853 im Zeitungsinformationssystem (ZEFYS) der Staatsbibliothek zu Berlin