Johannes Handschumacher
Johannes Handschumacher (* 5. Juli 1887 in Lindern; † 31. Oktober 1957 in Düsseldorf) war ein deutscher Jurist und Politiker (Zentrum, CDU).
Leben und Beruf [Bearbeiten]
Nach dem Abitur nahm Handschumacher ein Studium der Rechtswissenschaft auf, das er mit der Promotion zum Dr. jur. beendete. Er wurde als Rechtsanwalt zugelassen, war zunächst als Amtsrichter tätig und gründete 1934 eine Rechtsanwaltskanzlei in Düsseldorf. Von 1948 bis 1957 war er Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Haus- und Grundbesitzer.
Politik [Bearbeiten]
Handschumacher schloss sich in der Weimarer Republik dem Zentrum an und war bis zu dessen Auflösung 1933 Mitglied der Partei. Er war von 1920 bis 1929 Beigeordneter der Stadt Rheydt. Von 1930 bis 1933 amtierte er als Oberbürgermeister der 1929 neu gebildeten Stadt Gladbach-Rheydt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der CDU bei. Am 21. Januar 1953 rückte er auf der nordrhein-westfälischen Landesliste für den ausgeschiedenen Abgeordneten Franz Etzel in den Deutschen Bundestag nach, dem er bis zum Ende der Legislaturperiode in demselben Jahr angehörte.
Weblinks [Bearbeiten]
- Biographie im Portal Rheinische Geschichte
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Handschumacher, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Politiker (Zentrum, CDU), MdB |
| GEBURTSDATUM | 5. Juli 1887 |
| GEBURTSORT | Lindern |
| STERBEDATUM | 31. Oktober 1957 |
| STERBEORT | Düsseldorf |