Johannisfriedhof (Bielefeld)

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Der Johannisfriedhof ist ein Friedhof im Westen der Stadt Bielefeld. Er befindet sich am Nordhang des zum Teutoburger Wald gehörigen Kahlenberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Friedhofskapelle
Grabstätte Bozi

Der Johannisfriedhof wurde 1874 als Ergänzung zu dem durch die wachsende Bevölkerung zunehmend zu kleinen Friedhof am Jahnplatz angelegt. Nach der Eröffnung des Sennefriedhofs im Süden der Stadt wurden die Erbbegräbnisse und die Bestattungen in Reihengräbern eingestellt.

Im Rahmen des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle neu erbaut und der Eingangsbereich umgestaltet.

Durch den Bau des Ostwestfalendamms in den 1970er Jahren kam es zu starken Eingriffen in das Gelände, einige Anlagen und der Haupteingang mussten abgerissen werden.

1986 wurde der Friedhof unter Denkmalschutz gestellt.

Anlage[Bearbeiten]

Als klassischer Parkfriedhof dominieren im Johannisfriedhof breite Grünstreifen, eine breite Rasenachse und zahlreiche Rhododendron- und Thujaarten.

Die 1950 errichtete Kapelle wurde auf dem Grundriss der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Friedhofskapelle gebaut. Der ehemals neugotische Bau wurde durch ein zeitgemäßeres schlichtes Gebäude ersetzt.

Einige Grabmale wurden von bekannten Künstlern erschaffen, wie etwa das Grabmal der Familie Bozi durch den Kölner Dombaumeister Peter Fuchs oder die Grabstätte des Bielefelder Nähmaschinenfabrikanten Hugo Hengstenberg durch Hans Perathoner, den Erschaffer des Leineweberdenkmals.

Bekannte Grabstätten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johannisfriedhof (Bielefeld) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

52.0158333333338.5152777777778Koordinaten: 52° 0′ 57″ N, 8° 30′ 55″ O