Josef Lokvenc

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Josef Lokvenc (* 1. Mai 1899 in Wien; † 2. April 1974 in St. Pölten) war ein österreichischer Schachspieler.

Von Beruf war Josef Lokvenc Oberamtsrat in Wien. Das Schachspiel erlernte er früh in seiner Jugend. Als Albert Becker den Jungen im Sommer 1912 kennenlernte, hatte dessen Spielstärke bereits ein beachtliches Maß erreicht. 1920 gehörte Lokvenc zu den Mitbegründern des Deutschen Schachvereins Wien.[1] 1925 erwarb er bei einem Turnier in Braunau den Meistertitel. 1943 wurde er beim Kongress des Großdeutschen Schachbundes in Wien Deutscher Meister.

Josef Lokvenc spielte in vielen internationalen Turnieren und vertrat Österreich auf mehreren Schacholympiaden.

1951 verlieh ihm der Weltschachbund FIDE den Titel Internationaler Meister. Seine beste historische Elo-Zahl von 2616 erreichte er im Januar 1941.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Deutsche Schachblätter, Heft 8/1938, Josef Lokvenc (Lebenslauf)
  2. Chessmetrics Player Profile 23. April 2006 (englisch)