St. Pölten

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St. Pölten
Wappen von St. Pölten
St. Pölten (Österreich)
St. Pölten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Statutarstadt
Kfz-Kennzeichen: P
Fläche: 108,48 km²
Koordinaten: 48° 12′ N, 15° 38′ O48.20472222222215.626666666667267Koordinaten: 48° 12′ 17″ N, 15° 37′ 36″ O
Höhe: 267 m ü. A.
Einwohner: 52.048 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 480 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3100, 3104, 3105, 3106, 3107, 3108, 3140, 3151, 3385
Vorwahl: 02742
Gemeindekennziffer: 3 02 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
3100 St. Pölten
Website: www.st-poelten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Matthias Stadler (SPÖ)
Gemeinderat: (2011)
(42 Mitglieder)
25
11
4
2
25 11 
Von 42 Sitzen entfallen auf:
Lage der Statutarstadt St. Pölten
Bezirk Amstetten Bezirk Baden (Niederösterreich) Bezirk Bruck an der Leitha Bezirk Gänserndorf Bezirk Gmünd Bezirk Hollabrunn Bezirk Horn Bezirk Korneuburg Krems an der Donau Bezirk Krems-Land Bezirk Lilienfeld Bezirk Melk Bezirk Mistelbach Bezirk Mödling Bezirk Neunkirchen St. Pölten Bezirk Sankt Pölten-Land Bezirk Scheibbs Bezirk Tulln Bezirk Waidhofen an der Thaya Waidhofen an der Ybbs Wiener Neustadt Bezirk Wiener Neustadt-Land Bezirk Wien-Umgebung Bezirk Wien-Umgebung Bezirk Wien-Umgebung Bezirk Wien-Umgebung Bezirk ZwettlLage des Bezirks St. Pölten im Bundesland Niederösterreich (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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St. Pölten
St. Pölten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

St. Pölten (amtlicher Name,[1] auch Sankt Pölten geschrieben) ist die Landeshauptstadt und mit 52.048 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012)[2] die größte Stadt des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich. Die Stadt befindet sich im Mostviertel und hat eine Fläche von 108,52 km². St. Pölten ist Statutarstadt und somit sowohl Gemeinde als auch Bezirk. Umstritten ist die Bezeichnung als älteste Stadt Österreichs.

Inhaltsverzeichnis

Geografie [Bearbeiten]

Die Stadt liegt am Fluss Traisen und befindet sich im nördlichen Alpenvorland, südlich der Wachau. Sie zählt somit zum Mostviertel, dem südwestlichen der vier Viertel Niederösterreichs.

Stadtgliederung [Bearbeiten]

Die Stadtteile

St. Pölten gliedert sich in elf Stadtteile, die wiederum in 42 Katastralgemeinden unterteilt werden.

  • Harland: Altmannsdorf, Windpassing
  • Ochsenburg: Dörfl bei Ochsenburg
  • Pottenbrunn: Pengersdorf, Wasserburg, Zwerndorf
  • Radlberg: Oberradlberg, Unterradlberg
  • Ratzersdorf
  • Spratzern: Matzersdorf, Pummersdorf, Schwadorf, Völtendorf
  • Stattersdorf
  • St. Georgen am Steinfelde: Eggendorf, Ganzendorf, Hart, Kreisberg, Mühlgang, Reitzersdorf, Steinfeld, Wetzersdorf, Wolfenberg, Wörth
  • St. Pölten: Hafing, Nadelbach, Teufelhof, Waitzendorf, Witzendorf
  • Viehofen: Ragelsdorf, Weitern
  • Wagram: Oberwagram, Oberzwischenbrunn, Unterwagram, Unterzwischenbrunn

Mit Ausnahme der Stadtteile Wagram und Radlberg existieren unter dem gleichen Namen auch Katastralgemeinden.

Nachbargemeinden [Bearbeiten]

An St. Pölten grenzen (von Norden im Uhrzeigersinn) Herzogenburg, Kapelln, Böheimkirchen, Pyhra, Wilhelmsburg, Ober-Grafendorf, Gerersdorf, Neidling, Karlstetten und Obritzberg-Rust.

Klima [Bearbeiten]

Das außeralpine Klima St. Pöltens ist bestimmt von mäßig kalten, eher trüben Wintern mit wenig Schnee sowie Sommern mit viel Sonne und wenig Niederschlag.

Die durchschnittliche Temperatur schwankt im langjährigen Monatsmittel zwischen -1,0 °C im Jänner und 19,1 °C im Juli, das Jahresmittel beträgt 9,2 °C. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge ist mit 29,5 mm im Jänner am geringsten und steigt bis zu 88,1 mm im Juli an. Die meisten Regentage verzeichnen die Sommermonate Juni und Juli mit 10,5 und 10,7 Tagen, im Oktober regnet es nur 6,5 Tage. Der Juli ist mit 7,6 durchschnittlichen Tagessonnenstunden der sonnigste Monat, im Dezember hingegen scheint die Sonne nur 1,5 Stunden.[3]


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für St. Pölten
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,8 4,0 9,7 14,5 20,3 22,8 25,0 25,1 20,1 14,0 6,5 3,0 Ø 14
Min. Temperatur (°C) -3,3 -2,3 1,1 4,4 9,2 12,3 14,1 14,0 10,6 5,9 1,3 -1,7 Ø 5,5
Temperatur (°C) -1,0 0,4 4,7 8,9 14,3 17,2 19,1 18,9 14,5 9,1 3,5 0,4 Ø 9,2
Niederschlag (mm) 29,5 31,9 42,1 53,4 73,5 82,9 88,1 75,7 56,3 38,1 48,9 38,6 Σ 659
Sonnenstunden (h/d) 1,8 3,1 4,2 5,6 7,2 7,4 7,6 7,5 5,5 3,8 2,0 1,5 Ø 4,8
Regentage (d) 7,2 7,2 7,9 8,5 9,2 10,5 10,7 9,0 7,6 6,5 9,0 8,1 Σ 101,4
Luftfeuchtigkeit (%) 5,0 5,3 6,3 7,8 10,9 13,5 14,9 14,9 12,6 9,6 6,9 5,6 Ø 9,5
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,8
-3,3
4,0
-2,3
9,7
1,1
14,5
4,4
20,3
9,2
22,8
12,3
25,0
14,1
25,1
14,0
20,1
10,6
14,0
5,9
6,5
1,3
3,0
-1,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
29,5
31,9
42,1
53,4
73,5
82,9
88,1
75,7
56,3
38,1
48,9
38,6
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Klimadaten von Österreich 1971 - 2000, ZAMG, Station St. Pölten

Geschichte [Bearbeiten]

Steinzeit bis Eisenzeit [Bearbeiten]

Lageplan Aelium Cetiums (blau) und die mittelalterliche Stadtmauer (grün) über dem Kataster der heutigen Stadt

Das Gebiet des heutigen St. Pölten war schon in der Jungsteinzeit, etwa seit dem 3. Jahrtausend v. Chr., besiedelt; so gibt es zahlreiche Funde der bemaltkeramischen Kultur. Auch Spuren der Bronzezeit, der Eisenzeit und der Kelten sind gefunden worden.

Aelium Cetium und Siedlungsunterbrechung [Bearbeiten]

Hauptartikel: Aelium Cetium

Seit dem Ende des 1. Jahrhunderts bis etwa 465 befand sich die römische Stadt Aelium Cetium genau an der Stelle, wo im Mittelalter die Altstadt St. Pöltens entstand. Aelium Cetium war eine der bedeutentsten Zivilstädte der römischen Provinz Noricum. Archäologen konnten seit 1988 zahlreiche Funde dokumentieren und auch der römische Stadtplan ist in Umrissen bekannt; so stimmt etwa die Lage der heutigen Wiener Straße/Heßstraße mit der der römischen Hauptstraße überein. Auch die Geschichte der römischen Stadt ist ungefähr bekannt.

Als im Lauf des 5. Jahrhunderts die Römer wieder nach Italien verdrängt wurden, wurde Aelium Cetium verlassen und an der Stelle des heutigen St. Pölten folgte eine über 300-jährige Siedlungsunterbrechung. Zu dieser Zeit, der Zeit der Völkerwanderung, war St. Pölten im Gegensatz zu nahegelegenen (heute eingemeindeten) Orten wie Pottenbrunn oder Unterradlberg unbewohnt.

Mittelalter [Bearbeiten]

Über den Beginn der mittelalterlichen Neugründung St. Pöltens direkt über den Resten der verlassenen Römerstadt herrscht noch Unklarheit. Sicher ist, dass er ins 9. Jahrhundert fällt. Umstritten ist heute das genaue Datum und ob die mittelalterliche Siedlungsgeschichte St. Pöltens - wie bisher angenommen - mit der Gründung des Klosters des Heiligen Hippolyt beginnt oder ob die möglicherweise bereits vorher gegründete Siedlung Treisma mit St. Pölten zu identifizieren ist.

Einer Legende nach soll das Kloster bereits im Jahr 791 durch das Kloster Tegernsee - namentlich durch das Brüderpaar Adalbert und Ottokar - als Benediktinerkloster gegründet worden sein; es ist jedoch davon auszugehen, dass die tatsächliche Gründung erst im Laufe des 9. Jahrhunderts stattfand.[4] Der Name St. Pöltens geht auf den Heiligen Hippolyt zurück, nach dem das Kloster benannt wurde (St. HippolytSt. PolytSt. Pölten).

Ab 799 taucht die Siedlung Traisma in den Quellen auf, die in einigen Fällen möglicherweise mit St. Pölten zu identifizieren ist.[5]

Das Marktrecht erhielt St. Pölten um 1050. Zur Stadt erhoben wurde St. Pölten 1159 durch Bischof Konrad von Passau. Sie ist damit vor Enns und Wien die älteste Stadt Österreichs, was allerdings nicht unumstritten ist.[6]

Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt um einen Westteil mit dem Breiten Markt (heute Rathausplatz) planmäßig erweitert und mit einer Stadtmauer umgeben. Das Viertel um das Kloster wurde dem Propst des Stiftes unterstellt, während der passauische Teil eine städtische Verwaltung mit Richter und Rat erhielt.

1338 erfolgte die Verleihung eines neuen Stadtrechts durch Bischof Albrecht II. von Passau.

Bis zum Ende des Mittelalters blieb St. Pölten passauisch und wurde erst als Folge der Verpfändung der Stadt an König Matthias Corvinus von Ungarn landesfürstlich. 1481 verpfändete Bischof Friedrich Mauerkircher die Stadt dem ungarischen König, der sie zu einem seiner wichtigsten Stützpunkte in Niederösterreich im Kampf gegen Kaiser Friedrich III. machte und sehr förderte. 1487 verlieh er St. Pölten einen Wappenbrief, kurz darauf umfangreiche Maut- und Transportprivilegien. Nach der Vertreibung des Ungarnkönigs beanspruchte Maximilian I. im Frieden von Pressburg 1491 die Stadt als Kriegsbeute für sich und gab seine Ansprüche auch gegenüber dem eigentlichen Stadtherrn, dem Bischof von Passau, nicht mehr auf. Als landesfürstliche Stadt war St. Pölten im Landtag vertreten und erhielt 1538 von Ferdinand I. ein neues Wappen, das seine neue Stellung zum Ausdruck brachte.

Neuzeit [Bearbeiten]

Die Stadtmauer erwies sich 1529 und 1683 als wirksamer Schutz gegen die Türken.

Nach 1560 bekannte sich ein Großteil der Bevölkerung zum evangelischen Glauben. Nach 1575 setzte die Gegenreformation in St. Pölten ein, die ab 1623 abgeschlossen war.

Eine besondere Blütezeit erlebte St. Pölten im 17. und 18. Jahrhundert. Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast machten die Stadt zu einem Zentrum barocker Baukunst, das der um den Wiener Hof gruppierten Schule fast ebenbürtig zur Seite stand. Damals erhielt das Stadtbild mit dem Dom, der Karmelitinnenkirche, dem Institut der Englischen Fräulein, der Rathausfassade und mehreren Adelspalästen sein reizvolles barockes Aussehen. An der Domkirche (1722–1750) wirkten so namhafte Künstler wie Daniel Gran, Bartolomeo Altomonte und Tobias Pock mit. Im Zuge der katholischen Reform wurden neue Klöster gegründet, sodass die nur 29 Hektar umfassende Stadt um 1770 insgesamt sechs geistliche Niederlassungen zählte, von denen infolge der Klosteraufhebungen unter Kaiser Joseph II. nur das Institut der Englischen Fräulein (seit 1706) und das Franziskanerkloster (heute Philosophisch-Theologische Hochschule) bestehen blieben. Die josephinischen Reformen machten St. Pölten zum kirchlichen Zentrum: 1785 wurde das Bistum Wiener Neustadt nach St. Pölten transferiert und als Bischofssitz das zuvor aufgelöste Chorherrenstift bestimmt. Erster Bischof war bis 1792 Johann Heinrich von Kerens.

Nach dem Marsch auf St. Pölten zog Napoleon I. am 11. November 1805 kampflos ein und plünderte die Stadt. Auch 1809 war die Stadt von französischen Truppen besetzt.

Industrialisierung und erste Hälfte des 20. Jahrhunderts [Bearbeiten]

Mit der Eröffnung der Kaiserin Elisabeth-Bahn 1858, später Westbahn, und der späteren Errichtung weiterer Nebenbahnen entwickelte sich St. Pölten langsam zur Industriestadt. Seit dem 18. Jahrhundert kam es im Zuge der Industrialisierung zur Ansiedlung kleinerer Betriebe, darunter Hammerwerke, Papiermühlen, Tuchmacher und eine Kattunmanufaktur. Nach 1903 kam es zur Gründung wichtiger Großbetriebe wie der Papierfabrik Salzer, der Maschinenfabrik Voith, der 1. Österreichischen Glanzstoff-Fabrik AG und der Bahn-Werkstätten. Die Einwohnerzahl stieg sprunghaft an (1848: 4.500, 1880: 10.000, 1922: fast 22.000) und in den nach dem Ersten Weltkrieg eingemeindeten Orten Viehofen, Wagram oder Spratzern entstanden neue Siedlungen. Mit der Verleihung eines eigenen Statuts 1922 wurde der neuen wirtschaftlichen Bedeutung St. Pöltens Rechnung getragen.

Notgeld von 1920
Notgeld St.Pölten 10 Heller.jpg Notgeld St.Pölten 20 Heller.jpg Notgeld St.Pölten 50 Heller.jpg

Die Wirtschaftskrise von 1930 machte aus dem Hoffnungsgebiet ein Notstandsgebiet mit tausenden Arbeitslosen.

1939 wurde die Eingemeindung von Radlberg, Ratzersdorf, Stattersdorf, Völtendorf, Wörth und anderen durchgeführt.

Nach dem Zusammenbruch der K.u.K-Monarchie 1918 war St. Pölten von den politischen Nachkriegswirren in Österreich wie dem Bürgerkrieg 1934 und dem Anschluss Österreichs 1938 natürlich ebenfalls betroffen.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg 1938-1945 [Bearbeiten]

Machtergreifung

Noch[7] am 11. März 1938 gab es in St. Pölten Pro-Österreich-Kundgebungen und das österreichische Heer rüstete sich gegen den Einmarsch deutscher Truppen.[8] Am Abend, nach der Aufgabe des österreichischen Kanzlers Schuschnigg, feierten in den Straßen jedoch bereits tausende St. Pöltner mit Hakenkreuzfahnen. Die St. Pöltner Nationalsozialisten versammelten sich, ernannten Hans Doblhofer zum Kreisleiter, Franz Pfister zum Bezirksleiter und Franz Hörhann zum Bürgermeister. Noch vor Mitternacht besetzten NSDAP und SA das Rathaus. Einen Tag später kam die in Österreich einmarschierende Wehrmacht auf ihrem Weg nach Wien bereits bis St. Pölten, wo sie jubelnd empfangen wurde. Am 14. März, einen Tag vor seiner Rede am Heldenplatz besuchte Adolf Hitler St. Pölten und aß mit Heinrich Himmler, Wilhelm Keitel und Martin Bormann im Hotel Pittner zu Mittag.

Groß-St. Pölten

Zwar wurde Krems die Gauhauptstadt des in Niederdonau umbenannten Niederösterreichs, St. Pölten sollte nach NS-Planern allerdings zur „Gauwirtschaftsstadt“ werden, da es über Industrie, Bahnverbindungen und große verfügbare Flächen verfügte.[9] Man sprach von „Groß-St. Pölten“ und gliederte der Stadt zahlreiche Ortschaften [10] an. Unter den Nazis wurde nicht nur der riesige Luftwaffenstützpunkt im nahegelegenen Markersdorf gebaut, sondern auch das „Lager Spratzern“ (die spätere Kopal-Kaserne) und andere Heereseinrichtungen. Weiters wurde mit dem Bau einer Reichsautobahn von Salzburg über St. Pölten nach Wien begonnen und das Bahnnetz ausgebaut. Außerdem entstanden Wohnbauten wie die von 1938 bis 1940 erbaute „Volkswohnhausanlage“ (auch: Südtirolersiedlung).[11] Während der NS-Zeit hieß der Rathausplatz „Adolf-Hitler-Platz“, der Neugebäudeplatz „Platz der SA“.[12]

Judenverfolgung

1938 hatte die jüdische Kultusgemeinde in St. Pölten 1.200 Mitglieder, davon lebten 400 in der Stadt selbst.[13] Bald begannen Organisationen wie der SD damit, Juden zu verhaften, auch Delogierungen, Berufsverbote (für Ärzte, Tierärzte, Apotheker und Anwälte), Beschimpfungen und Demütigungen stellten sich ein. Erster grausamer Höhepunkt war das Novemberpogrom 1938, in der Nacht des 9. November wurden von etwa 350 Uniformierten und Zivilisten die Synagoge sowie Geschäfte verwüstet und zahlreiche jüdische Bürger verhaftet.[14] Ab Mai 1940 gab es kaum noch Juden in St. Pölten, wer nicht verhaftet worden war und nicht emigirieren konnte wurde veranlasst, sich in Wien anzumelden. Am 7. Oktober 1941 verkündete der Bürgermeister, dass St. Pölten juden- und zigeunerfrei sei.[15] Drei Fälle sind bekannt, in denen es Juden gelang bis 1945 unentdeckt in St. Pölten zu überleben.[16] In finanzieller Hinsicht profitierten von der Vertreibung der Juden sowohl der Staat, die Stadtgemeinde wie Privatpersonen. Zahlreiche Geschäfte, Betriebe wie etwa die Schüller-Fabrik, Wohnungen und anderes Eigentum wurden enteignet. Die Synagoge diente als Lager für sowjetische Kriegsgefangene und die SA-Standarte 21, ein jüdischer Friedhof wurde vollständig zerstört, einen weiteren, heute noch existierenden ließ man verwahrlosen. Besonders ab 1941 stiegen die Massenmorde in den KZs des dritten Reichs, nachweislich wurden mindestens 300 der 1.200 Mitglieder der St. Pöltner Kultusgemeinde ermordet, fast keiner kehrte nach dem Krieg nach St. Pölten zurück.[13]

Rüstungsbetriebe

Im Laufe des Krieges erfolgte auch in St. Pölten in großem Maß die Umstellung der Produktion der Betriebe auf Rüstungsgüter. Zahlreiche Betriebe, darunter auch die größten, steigerten dabei ihre Produktion und Mitarbeiterzahlen stark.[17] Da nicht nur die Juden aus der Stadt verschwunden, sondern auch große Teile der restlichen männlichen Bevölkerung zur Wehrmacht eingezogen waren, begann man auch in St. Pölten in großem Maßstab nicht nur Frauen, sondern auch Zwangsarbeiter (Kriegsgefangene, Häftlinge) einzusetzen. Dies geschah in so gut wie allen Betrieben der Stadt, es kam dabei - wie im Lager für aus Ungarn deportierte Juden in der Viehofner Au - zu mindestens 400 Todesfällen oder Morden.[18]

Widerstand

Der Widerstand gegen das NS-Regime nahm in St. Pölten im österreichischen Vergleich bedeutende Ausmaße an, auch wenn er weder politisch noch militärisch konkrete Erfolge aufweisen konnte. Der katholisch getragene Widerstand beschränkte sich vor allem auf illegalen Religionsunterricht, die Zeugen Jehovas verweigerten den Dienst an der Waffe und gegen Ende des Krieges organisierte das Grafenehepaar Trauttmansdorff eine überparteiliche Widerstandsgruppe. Zu den etwa 400 Verschwörern zählten vor allem Mitglieder der Oberschicht; Ziel war es, die Stadt den Sowjets kampflos zu übergeben. Die Gruppe wurde jedoch durch eine V-Person infiltriert und verraten. Am 13. April wurden zwölf Mitglieder zum Tod verurteilt und im Hammerpark erschossen. Am bedeutendsten waren die Widerstandsgruppen, die aus der bereits zuvor starken Arbeiterbewegung hervorgingen und großteils von der illegalen KPÖ und ihrem Umfeld ausgingen.[19] In den größeren Betrieben der Stadt (Eisenbahnwerkstätte, Post, Voith, Glanzstoff, Salzer) organisierten sich Gruppen, die Propagandamaterial gegen das Regime druckten und Streiks sowie Sabotageakte (Sprengungen, Beschädigung von Maschinen, Diebstahl) durchführten.[20] Nach Verfolgungen durch die Gestapo gab es 1941 123 Gerichtsverfahren und 28 Todesurteile gegen Eisenbahner, darüber hinaus wurden 11 Mitarbeiter der Voith hingerichtet und 37 der Post verhaftet.[21]

Krieg

Im Juni 1944 kam es zu den ersten Luftangriffen durch Kampfflugzeuge der Alliierten. Hauptziel war der Bahnhof. Die schwersten Bombardierungen erfolgten zu Ostern 1945. Es gab 591 Tote, von den 4.260 Häusern wurden 142 völlig zerstört, 233 mehr als zur Hälfte, weitere 2.701 leicht bis mittel. 3.500 Personen waren obdachlos, große Teile der Infrastruktur (etwa Gas- und Wasserversorgung) waren getroffen. Schutz boten zahlreiche damals entstandene Bunkeranlagen oder die Flucht aufs Land.[22]

Noch in den Anfangsmonaten des Jahres 1945 sprachen St. Pöltner NS-Führer vom Kampf bis zum letzten Mann, so wurden auch bis zuletzt Häftlinge, Fahnenflüchtige und Widerständler getötet.[23] Am 14. April 1945 startete schließlich der Angriff der Roten Armee auf St. Pölten. Nach der raschen Einnahme am 15. April verlief die Front drei Wochen lang direkt bei St. Pölten. Während der Eroberung starben etwa 600 Zivilisten, 24.000 flüchteten und nur etwa 8.000 Personen verblieben in der Stadt. Nach eigener Aussage hatten die Sowjets versucht, der Stadt möglichst wenig Schaden zuzufügen; was auch vergleichsweise gut gelungen ist.[24] Der Kontakt zwischen den St. Pöltnern und den russischen Soldaten soll einerseits freundschaftlich gewesen sein - immerhin handelte es sich um eine Befreiung vom NS-Regime und das Ende des Krieges - andererseits war er vor allem zu Beginn von Plünderungen der Lebensmittel und zahlreichen Vergewaltigungen überschattet. Nach Ende der Kampfhandlungen zogen große Teile der in der Stadt stationierten Roten Armee wieder ab.[25]

Russische Besatzung und Wiederaufbau 1945-1955 [Bearbeiten]

Politische Neuorganisation

Am 16. April 1945 wurde der jüdischstämmige, 24-jährige Eisenwarenhändler Günther Benedikt von den Sowjets als provisorischer Bürgermeister eingesetzt, allerdings nur für kurze Zeit. Franz Käfer, Heizer in der Glanzstoff und ehemaliger Schutzbundkommandant von Wagram, wechselte 1935 von den Sozialdemokraten zur KPÖ. Auf Befehl des russischen Stadtkommandanten Chomaiko wurde er am 13. Mai Bürgermeister St. Pöltens und blieb dies während der ersten 5 Jahre des Wiederaufbaus der Stadt. Im Gemeinderat saßen 10 Vertreter der KPÖ, 10 der SPÖ und 6 der ÖVP. Für einen Neubeginn forderte er dazu auf, zusammenzuarbeiten und Persönliches wie Politisches zur Seite zu stellen. "Die Gemeinderatsprotokolle der ersten Nachkriegsjahre vermitteln allgemein den Eindruck eines sachlichen und konstruktiven Arbeitsklimas." Erst gegen Ende des Wiederaufbaus wurden die parteilichen Differenzen wieder spürbarer. Bei den Landtagswahlen 1945 gewann die St. Pöltner SPÖ deutlich (SPÖ: 22 Mandate, ÖVP: 15, KPÖ: 6). Käfer trat daraufhin zwar zurück, blieb aber aufgrund der Intervention des sowjetischen Kommandanten doch noch bis zu den ersten Gemeinderatswahlen 1950 Bürgermeister. Mit dem Abzug der Sowjetunion aus Niederösterreich nahm auch der Einfluss der KPÖ stark ab. Die Gemeinderatswahlergebnisse seit 1960 zeigen einen kontinuierlichen Abstieg von 13,2% auf 0,8% im Jahr 2001. Seitdem ist die KPÖ in St. Pölten nicht mehr angetreten.

Wiederaufgebaut wurden u. a. der Bahnhof, Traisenbrücken, Wohnhäuser und Schulen. Im August 1955 begann der Abzug der sowjetischen Truppen, am 13. September verließen die letzten Soldaten die Stadt.[26]

Seit 1955 [Bearbeiten]

1955 wurden Eingemeindungen der NS-Zeit, größtenteils nach Abstimmungen der Bevölkerung, wieder zurückgenommen, das Gemeindegebiet umfasste danach 43,23 km² mit 38.563 Einwohnern.

1972 überschritt die Stadt durch die Eingemeindungen von unter anderen Ochsenburg, Pottenbrunn und St. Georgen erstmals die 50.000-Einwohner-Grenze.

Hauptstadtfrage

Zur Landeshauptstadt von Niederösterreich wurde St. Pölten mit Landtagsbeschluss vom 10. Juli 1986. St. Pölten hatte sich zuvor mit 45 % bei einer Volksbefragung am 1. und 2. März 1986 gegen Krems (29 %), Baden (8 %), Tulln (5 %) und Wiener Neustadt (4 %) durchgesetzt. Seit 1997 ist St. Pölten nach dem Auszug der Landesbehörden aus Wien und dem Bau des Landhausviertels auch Sitz der niederösterreichischen Landesregierung.

Am 9. Juli 1999 erhielt die Stadt für ihre Verdienste bei den internationalen Aktivitäten, den Städtepartnerschaften und als Federführer des „Kooperationsnetzwerkes Europäischer Mittelstädte“ die Ehrenplakette des Europarates. Während der Sitzung des Europarates am 26. April 2001 wurde St. Pölten der Europapreis verliehen. 2002 erfolgte die Eröffnung des Niederösterreichischen Landesmuseums.

Kurt Krenn, der seit 1991 amtierende und heftig umstrittene St. Pöltner Bischof, reichte am 20. September 2004 nach Vorfällen im Priesterseminar sein Rücktrittsgesuch ein. Klaus Küng wurde zum 17. Bischof der Diözese St. Pölten ernannt.

In St. Pölten befindet sich auch die Evangelische Superintendentur A. B. Niederösterreich, die 1998 aus Bad Vöslau hierher verlegt wurde. Amtierender Superintendent ist Paul Weiland.

Die Gasexplosion in St. Pölten 2010 tötete im Juni des Jahres fünf Menschen und verursachte hohe Sachschäden.

Jüdische Geschichte St. Pöltens [Bearbeiten]

Aus der Zeit um 1300 stammen die ersten Nachrichten über Juden in St. Pölten. In den Jahren 1306 und 1338 kam es zu Pogromen gegen St. Pöltner Juden. Erst im 17. Jahrhundert verkehrten wieder Juden in St. Pölten (als Händler). 1863 wurde die ca. 800 Mitglieder umfassende Kultusgemeinde St. Pölten gegründet. Ungefähr die Hälfte der Mitglieder lebte in der Stadt.

Nach dem „Anschluss“ an das Deutsche Reich im März 1938 kam es zu Erniedrigungen und Ausplünderungen der St. Pöltner Juden. Viele flohen in diesem Jahr ins Ausland oder zunächst nach Wien. Während des Novemberpogroms wurde im Kantorhaus der Synagoge Feuer gelegt, später wurde der Innenraum vollständig zerstört. Viele Mitglieder der Gemeinde wurden deportiert und ermordet.

Siehe auch

Politik [Bearbeiten]

Gemeinderat [Bearbeiten]

 %
60
50
40
30
20
10
0
56,8 %
(-2,8 %p)
25,3 %
(+1,1 %p)
10,7 %
(+2,6 %p)
4,9 %
(-2,3 %p)
2,4 %
(+1,5 %p)
2006

2011

Anmerkungen:
c 2006 traten Nonner und FPÖ getrennt an.
Sitzverteilung in Gemeinderat und Stadtsenat nach der Wahl 2011

Der Gemeinderat besteht aus 42 Mitgliedern. Seit der Gemeinderatswahl 2011 sind 25 Mandate von der SPÖ besetzt, elf von der ÖVP, vier von der FPÖ sowie zwei von den Grünen.

Stadtsenat [Bearbeiten]

Der Stadtsenat besteht aus erstem und zweitem Vizebürgermeister sowie elf weiteren Mitgliedern, die Mitglieder des Stadtsenates sind zugleich auch Mitglieder des Gemeinderates. Seit der Gemeinderatswahl 2011 besteht er aus acht Mitgliedern der SPÖ, vier der ÖVP sowie einem der FPÖ.

Bürgermeister [Bearbeiten]

Das Amt des Bürgermeisters bekleidet Matthias Stadler (SPÖ), 1. Vizebürgermeister ist Franz Gunacker (SPÖ)[27] 2. Vizebürgermeister ist seit 2011 Matthias Adl (ÖVP).[28]

Wappen, Farben und Siegel [Bearbeiten]

Das der Stadt St. Pölten von König Ferdinand I. am 3. November 1538 verliehene Stadtwappen besteht aus zwei Teilen. Der heraldisch rechte (vom Betrachter aus linke) Teil zeigt den umgekehrten österreichischen Bindenschild als Zeichen der landesfürstlichen Zugehörigkeit der Stadt. Der heraldisch linke Teil mit dem aufrecht stehenden Wolf ist Ausdruck der Herkunft aus dem Besitz des Bistums Passau. Das Pedum (Bischofsstab), das der Wolf im 15. Jahrhundert in den Tatzen hielt, ist verschwunden.

Die Beschreibung des aktuellen Wappens der Landeshauptstadt St. Pölten lautet: „Gespalten von Silber und Blau; vorne ein roter Balken, hinten ein nach vorn gewandter wachsender silberner, rotgezungter und goldbewehrter Wolf.“

Die Farben der Stadt sind rot-gelb. Das Siegel der Stadt weist das Stadtwappen mit der Umschrift "Landeshauptstadt St. Pölten" auf. Das Amtssiegel des Magistrates weist das Wappen und die Umschrift "Magistrat der Stadt St. Pölten" auf.

Die Stadt verwendet seit den 1960ern verschiedene Logos in Publikationen. Diese spiegeln die Entwicklungen der Stadt wider. So lautete der Text des ab 1986 benutzten Logos Landeshauptstadt St. Pölten, das aktuelle zeigt neben den stilisierten Sternen der Europaflagge den Text St. Pölten mitten in europa.

Städtepartnerschaften [Bearbeiten]

Bevölkerung [Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Seit dem Jahr 1869 liegen von der Statistik Austria erhobene Daten vor.[30]

Gesellschaft [Bearbeiten]

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Wirtschaft [Bearbeiten]

Arbeitsstätten und Beschäftigte [Bearbeiten]

Jahr Arbeitsstätten Beschäftigte
1991[31] 000000000002131.00000000002.131 000000000030544.000000000030.544
2001[32] 000000000002711.00000000002.711 000000000040041.000000000040.041
2006[33] 000000000003764.00000000003.764 Expression-Fehler: Unerwarteter Operator /Expression-Fehler: Fehlender Operand für --

Per Stichtag 15. Mai 2001 arbeiteten in St. Pölten 40.041 Personen an 2.711 Arbeitsstätten. Davon beschäftigten die 23 größten Arbeitsstätten mehr als je 199 Arbeitnehmer, die 1.676 kleinsten zwischen 0 und 4 Arbeitnehmer. Von den 23 größten Arbeitsstätten fielen 6 in den Produktionssektor, 17 in den Dienstleistungssektor.[34] Die 3 größten Arbeitsstätten 2001 beschäftigten jeweils über 999 Personen[35] (darunter das Krankenhaus und das Regierungsviertel).

Pendler [Bearbeiten]

Im Jahr 2001 arbeiteten 16.347 St. Pöltner in St. Pölten, 6.035 pendelten nach außerhalb zu ihrer Arbeit. Umgekehrt pendelten - da weit mehr Arbeitsplätze vorhanden sind als St. Pöltner Erwerbstätige - 24.866 Personen (rund 60% aller in St. Pölten Erwerbstätigen) von außerhalb nach St. Pölten zu ihrer Arbeit. Das ergibt 41.213 in St. Pölten erwerbstätige Personen im Jahr 2001.[36]

Medien [Bearbeiten]

Einige Medienunternehmen haben in St. Pölten ihren Sitz oder ihre Verwaltung. Dazu zählen MFG-Das Magazin, ein monatlich erscheinendes unabhängiges Printmedium, @cetera, Campus Radio 94.4, der Radiosender der Fachhochschule, und HiT FM, ein weiterer Radiosender. Daneben gibt es noch den Österreichischen Rundfunk (ORF) für Niederösterreich, den Regionalfernsehsender N1 und den Privatsender P3tv. Die Redaktionen für den Raum Niederösterreich der Austria Presse Agentur (APA), des Kurier und Der Presse haben hier ebenfalls ihren Sitz.

Das Niederösterreichische Pressehaus in St. Pölten ist Herausgeber der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN), der Burgenländischen Volkszeitung (BVZ), der NÖ-Rundschau, Unser Gratisblatt, der Neuen Stadtzeitung und der Landeshauptstadt-Zeitung.

Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]

Das Sunpor-Werk in Radlberg
Produktionsbetriebe
  • Die Fernwärmeversorgung der Stadt wird durch die Fernwärme St. Pölten GmbH durchgeführt. Diese ist eine Tochtergesellschaft der Stadt St. Pölten und der EVN. Die Wärme wird seit 2009 zu zwei Drittel von der EVN Wärme über die 31 km lange Fernwärmetransportleitung vom Kraftwerk Dürnrohr geliefert.[37] Fast alle an das Fernwärmenetz angeschlossenen Gebäude der Stadt werden mit dieser Wärme versorgt.
  • Seit 1903 gibt es die Voith St. Pölten. Bei der Voith Austria Holding (mit Firmensitz in St. Pölten) handelt es sich um ein Tochterunternehmen des international tätigen deutschen Konzerns Voith GmbH. Am Standort befindet sich das weltweite Kompetenzzentrum für Karton- und Verpackungspapiermaschinen, die Voith Paper St. Pölten fertigt darüber hinaus weltweit exportierte Papiermaschinen. Voith Turbo fertigt Radsatz- und Turbogetriebe für Schienenfahrzeuge in Osteuropa, Voith Hydro fertigt Ausrüstungen für Wasserkraftwerke, wie Turbinen und Generatoren. Zählte die Voith St. Pölten 1971 noch 3.031 Beschäftigte, waren es 2012 nur noch 870 bei einem Jahresumsatz von 271,2 Millionen Euro.
  • Die 1986 gegründete und sich im Alleinbesitz der norwegischen O.N. Sunde AS befindliche Sunpor Kunststoff GmbH unterhält zwei Produktionsstandorte in den Stadtteilen Radlberg und Stattersdorf. Das Unternehmen beliefert insbesondere die Hersteller von Wärmedämmplatten für die Gebäudedämmung, hatte 2009 160 Mitarbeiter und einen Umsatz von 140 Millionen Euro.[38]
  • Am Standort der heutigen Papierfabrik in Stattersdorf wird bereits seit 1579 Papier erzeugt, seit 1798 ist sie im Besitz der Familie Salzer (heute Salzer Papier GmbH).[40]
  • Im Stadtteil Pottenbrunn befindet sich ein Werk des schweizer Konzerns Geberit AG. Dort werden sanitärtechnische Produkte unter anderem für Duschen und WCs gefertigt.[41] 2012 hatte der Standort über 420 Mitarbeiter.[42]
Handelsbetriebe
  • Die 1973 gegründete kika Möbelhandelsgesellschaft m.b.H. ist seitdem im Besitz der Familie Koch. In St. Pölten befindet sich der Unternehmenssitz, ein 1977 eröffnetes Möbelhaus und ein Lager (Stadtteil Spratzern) des europaweit agierenden Einrichtungshändlers.[43]
  • Die im Besitz der Familie Leiner befindliche und 1910 gegründete Rudolf Leiner GmbH hat seither ihren Unternehmenssitz sowie eine Filiale in St. Pölten. Im Stadtteil Spratzern befindet sich ein Lager der Firma.[44]
Weitere Firmen

Weitere bedeutende Unternehmen sind

  • Klenk & Meder GmbH (Elektrotechnik und Elektrogeräteverkauf, 1968 in St. Georgen gegründet, seit 1972 Unternehmenssitz in Spratzern, über 600 Mitarbeiter)[45],
  • die Niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H. (2005: 484 Mitarbeiter und 100,04 Millionen Euro Umsatz)[46] und
  • Salesianer Miettex (in Spratzern befinden sich eine Wäscherei und ein Lager des europaweit tätigen Wiener Familienunternehmens)[47],
  • Schubert & Franzke GmbH (Verlag für Stadt- und Ortspläne, Sitz in St. Pölten, 40 Mitarbeiter)[48],
  • Rosenberger (Rosenberger Restaurant GmbH, ROSENBERGER FUELS GMBH und Rosenberger Tankstellen GmbH). Einen Standort in St. Pölten hat Strabag.
Ehemalige Unternehmen

In St. Pölten entstanden ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Industrieunternehmen, viele von ihnen haben nicht bis in die heutige Zeit überdauert.

Die größten Industriebetriebe im heutigen Stadtgebiet waren die 2008 geschlossene Glanzstoff Austria sowie die 1991 geschlossenen Harlander Coats. Schon vor dem 2. Weltkrieg schlossen Fabriken wie die k. k. priv. Spiegelfabrik, Spitzen- und Bobinet- und Vorhänge-Fabrik F. Austin sowie die St. Pöltner Weicheisen-, Stahlgießerei Leopold Gasser.

Verkehr [Bearbeiten]

Straße [Bearbeiten]

Wichtigste Verkehrswege in St. Pölten

Die Stadt liegt am Schnittpunkt der Westautobahn A1 mit der Kremser Schnellstraße S33 und wird von der Wiener Straße (B 1) durchquert. Weiters ist der Anschlussknoten der gerade in Planung befindlichen und heftig diskutierten Traisental Schnellstraße S34 in St.Pölten.

Wichtige Straßen

Parkhäuser

In der Nähe der Innenstadt bestehen 10 Parkhäuser mit insgesamt ca. 3900 Stellplätzen.

Öffentlicher Verkehr [Bearbeiten]

Der Knotenpunkt der Wieselbus-Linien, welche die Hauptstadt sternförmig mit den verschiedenen Regionen Niederösterreichs verbinden, ist das Wiesel-Busterminal im Regierungsviertel.

Eisenbahn

In St. Pölten befinden sich zwölf Bahnhöfe, von denen der St. Pöltner Hauptbahnhof der Größte ist. Es gibt folgende Eisenbahnlinien:

Nahverkehr
Ehemalige Poststraßenbahn in St. Pölten
  • Straßenbahn, historisch; verkehrte von 1911 bis 1976, (Straßenbahn St. Pölten)
  • Städtisches Buskonzept "LUP", Netz von 10 Linien ausschließlich an Werktagen
  • kostenloser Touristenzug, verbindet die Altstadt mit dem Landhausviertel
  • "Sternschnuppe", Nachtbus mit 16 Haltestellen, fährt von Donnerstag bis Samstag von 20.20 Uhr bis 4.20 Uhr
  • Anruf-Sammeltaxi, eine Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Nachtstunden, fährt zwischen allen Bushaltestellen im Stadtgebiet zum Fixpreis

Radverkehr [Bearbeiten]

Zehn Prozent aller Verkehrswege werden in St. Pölten mit dem Fahrrad erledigt.

Das bestehende Routennetz soll in den kommenden Jahren von 165 auf 219 Kilometer erweitert und verknüpft werden. Eine Mischform von Radwegen, Geh- und Radwegen, Radfahrstreifen und Mehrzweckstreifen ist geplant.

Im Jahr 2005 wurde die Fußgängerzone in der Innenstadt für Radfahrer geöffnet.

Um eine raschere Verbindung zwischen Zentrum und den Stadtteilen zu ermöglichen, sind einige Einbahnstraßen für Radfahrer auch in der Gegenrichtung geöffnet.

Um die Sicherheit der Radwege zu steigern, läuft derzeit ein Pilotprojekt, bei dem rote Markierungen im Bereich von Fahrbahnquerungen für eine bessere Sichtbarkeit sorgen.

Weiters ist St. Pölten Ausgangspunkt für viele Radstrecken, hauptsächlich entlang des von Mariazell bis zur Donau reichenden Traisentalradweges.

Luftverkehr [Bearbeiten]

Der Flugplatz Völtendorf befindet sich am Areal des ehemaligen Garnisonsübungsplatzes Völtendorf.

Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]

Das Rathaus – Wahrzeichen der Stadt St. Pölten

Ämter und Behörden [Bearbeiten]

Gesundheitswesen und Sicherheit [Bearbeiten]

Gesundheit [Bearbeiten]

St. Pölten beherbergt das Landesklinikum St. Pölten mit 3.100 Angestellten und 1.100 Betten sowie ein Heereskrankenhaus, 225 Ärzte und zehn Apotheken. Die rettungsdienstliche Versorgung wird durch drei Dienststellen des Samariterbundes sowie jeweils einer des Rotes Kreuzes, des Grünes Kreuzes und eines privaten Anbieters von Interhospitaltranfers aufrechterhalten. In der Landeshauptstadt befindet sich in die Größte der 6 Rettungsleitstellen von 144 Notruf Niederösterreich (ehemals LEBIG) in Niederösterreich. St. Pölten ist der Standort des einzigen Krematoriums des Landes Niederösterreich

Pflegeheime

  • Seniorenwohnheim Stadtwald
  • NÖ LPPH St. Pölten
  • Pflegeheim Pottenbrunn
  • Haus St. Elisabeth

Polizei [Bearbeiten]

Als Sicherheitsbehörde für die Stadt fungiert die Landespolizeidirektion Niederösterreich. Ihr unterstellt als Dienststelle des Wachkörpers für das Stadtgebiet ist das Stadtpolizeikommando St. Pölten.

Feuerwehr [Bearbeiten]

In der Stadt befinden sich die Bezirksalarmzentrale der Freiwilligen Feuerwehr. Im Gegensatz zu anderen Landeshauptstädten hat St. Pölten keine Berufsfeuerwehr, sondern aktuell 14 Freiwillige Feuerwehren, sowie 10 Betriebsfeuerwehren[49].

Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]

Allgemeinbildende Schulen [Bearbeiten]

Berufsbildende Schulen [Bearbeiten]

  • Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik/Sozialpädagogik
  • Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule
  • Fachschule, Höhere Technische Lehranstalt (HTL) und Abendschule an der HTBLuVA St. Pölten
Zweige: EDV und Organisation, Elektronik, Elektrotechnik, Maschineningenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen
  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Bundesfachschule für Sozialberufe
  • Höhere Lehranstalt für Tourismus am Wirtschaftsförderungsinstitut Niederösterreich
  • Landesberufsschule für 15 verschiedene Lehrberufe des dualen Ausbildungssystems

Hochschulen [Bearbeiten]

Zweige: Sozialarbeit, Diätologie, Physiotherapie, Medienmanagement, Media- und Kommunikationsberatung, Computersimulation, IT Security, Telekommunikation und Medien, Eisenbahn-Infrastrukturtechnik

Weitere Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]

Freizeit- und Sportanlagen [Bearbeiten]

Luftaufnahme

Bade- und Schwimmanlagen [Bearbeiten]

Sportvereine und Sportanlagen [Bearbeiten]

Um die Fitness zu verbessern gibt es den City-Treff – Pueblo, das Lifeline, das Reebok und den Seepark. Außerdem stehen zur Verfügung:

In St. Pölten befindet sich auch eine Hauptstelle der Niederösterreichischen Landessportschule.

Tennis [Bearbeiten]

In St. Pölten fand alljährlich in der dritten Maiwoche ein ATP-Turnier statt. Seit 2006 findet das Turnier erstmals in Pörtschach statt. Dazu standen neben dem Tennis-Stadion Arena im Aufeld und dem Tennis-Center Allround noch die Tennisplätze des Eislaufverein 1872, die Plätze in St. Georgen sowie die Anlagen am Ratzersdorfer See und in der NÖ-Landessportschule und im Freizeitpark Megafun zur Verfügung.

Triathlon [Bearbeiten]

In St. Pölten findet jährlich im Mai der Ironman 70.3 Austria statt − ein Triathlon-Bewerb über die halbe Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen).

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Pölten
Der barocke St. Pöltner Dom
Frühgotische Pfarrkirche und ehemaliger Karner auf dem St. Pöltner Domplatz 1653

Sakralbauten [Bearbeiten]

Profanisierte Klöster und Sakralbauten [Bearbeiten]

  • Ehemaliges Franziskanerkloster
  • Ehemaliges Karmelitinnenkloster
  • Ehemalige Synagoge

Regierungsviertel [Bearbeiten]

Landhaus im Landhausviertel
Blick vom Landesmuseum zum Festspielhaus
Landesmuseum Niederösterreich
Klangturm
Landesarchiv und Landesbibliothek
  • Landhaus: Landtags- und Regierungsgebäude der Niederösterreichischen Landesregierung von Architekt Ernst Hoffmann.
  • Festspielhaus – Konzertsaal und Bühne internationalen Formats mit rund 1.100 Sitzplätzen, Architekt Klaus Kada und 1997 eröffnet.
  • Shedhalle: Ausstellungshalle von Hans Hollein 2002 eröffnet.
  • Niederösterreichisches Landesmuseum: Multimediales Erlebnismuseum der Bereiche Natur, Kunst und Landeskunde, von Architekt Hans Hollein.
  • Landesbibliothek und Landesarchiv der Architekten Karin Bily, Paul Katzberger, Michael Loudon.
  • Klangturm: Begehbare Klangräume in drei Etagen mit Klangkugeln und einer Aussichtsplattform, von Architekt Ernst Hoffmann.
  • Tor zum Landhaus: Von 1993 bis 1997 errichtet, von Boris Podrecca.
  • ORF Landesstudio: Von 1994 bis 1998 errichtet, von Gustav Peichl.

Monumentalbauten [Bearbeiten]

Weitere Bauten [Bearbeiten]

Theater [Bearbeiten]

Museen [Bearbeiten]

Sonstige [Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]

Panorama

Literatur [Bearbeiten]

Geschichte
  • Karl Gutkas: Werden und Wesen der Stadt St. Pölten, Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten (zahlreiche Auflagen)
  • Emil Jaksch, Karl Gutkas: St. Pölten. Kultur- und Wirtschaftschronik, Bühn, München 1970
  • Thomas Karl: St. Pölten. Ein Wandel durch die Zeit. Sutton, Erfurt 2004 (Bildband mit historischen Fotografien)
  • Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010
  • Ronald Risy: Municipium Aelium Cetium. 20 Jahre Stadtarchäologie 1988 - 2008, Dissertation Wien 2009
  • Norbert Zand: Geschichte der Stadt St. Pölten von 1900 - 1950 im Wandel der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umbrüche, Dissertation Wien 1997, 2 Bände
Architektur
  • Otto Kapfinger, Michaela Steiner: St. Pölten neu. Springer, Wien/New York 1997
Belletristik
  • Klaus Nüchtern: Kleines Gulasch in St. Pölten. Falter-Verlag, Wien 2003
  • Hans Rankl: St. Pöltner Geschichten, Residenz, St. Pölten 2009

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. St. Pöltner Stadtrecht 1977
  2. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahres- und Quartalsanfang
  3. Klimadaten von Österreich 1971 - 2000, ZAMG, Station St. Pölten
  4. Ronald Risy: Municipium Aelium Cetium. 20 Jahre Stadtarchäologie 1988 - 2008, Dissertation Wien 2009, S. 357f.
  5. 1679 wird auch der Name Sampoltanum Oppidum erwähnt, in der Topographia Austriacarum (Merian), [1]
  6. Eintrag zu Stadt in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
  7. Der Abschnitt zum Nationalsozialismus folgt: Markus Schmitzberger: St. Pölten in der NS-Zeit 1938 - 1945. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 96-121.
  8. Dieser Abschnitt zum März 1938 folgt: Wolfgang Pfleger: Die schicksalshaften Märztage 1938 in St. Pölten. In: St. Pöltner Regenbogen 98, Eggner, St. Pölten 1998, S. 47-76 und Karl Gutkas: Zu den Märztagen 1938 in St. Pölten. In: Mitteilungsblatt des Kulturamtes der Stadt St. Pölten, 3, 12, St. Pölten 1978.
  9. Dieser Abschnitt folgt: Franz Forstner: Die Eingemeindungen von 1939. In: St. Pöltner Regenbogen 2000, St. Pölten 2000.
  10. Ratzersdorf, Stattersdorf, Radlberg, Brunn, Harland, Altmannsdorf, Windpassing, Schnabling, Phyra, Wörth, Hart, Wolfenberg, Völtendorf, St. Georgen am Steinfelde, Gattmannsdorf, Gröbern, Teile von Pummersdorf.
  11. Thomas Pulle: Stadtentwicklung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. In: Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften, Berger & Söhne, Horn 1999, CV.
  12. Manfred Wieninger: St. Pöltner Straßennamen erzählen, Studienverlag, Innsbruck 2002.
  13. a b Martha Keil, Christoph Lind: Die jüdische Gemeinde St. Pölten.
  14. Martha Keil, Christoph Lind: Spurensuche: Das jüdische St. Pölten.
  15. Christoph Lind: ...es gab so nette Leute dort, Residenz, St. Pölten 1998, S. 137.
  16. Christoph Lind: Die vernichtete jüdische Gemeinde in St. Pölten. In: Institut der Juden in Österreich (Hrsg.): Geschichte wieder herstellen?, St. Pölten 2000, S. 22 und Siegfried Nasko: Wera Heiilpern, St. Pöltens Anne Frank, hat überlebt. Artikel in St. Pölten konkret, Nummer 12, 1988, S. 18-19.
  17. Eine Auflistung der einzelnen Betriebe findet man in: Markus Schmitzberger: St. Pölten in der NS-Zeit 1938 - 1945. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 106-109.
  18. Markus Schmitzberger: St. Pölten in der NS-Zeit 1938 - 1945. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 96-121, hier: S. 110-112 und 118.
  19. Siegfried Nasko: Widerstand in St.Pölten. In: St. Pöltner Regenbogen 2000, St. Pölten 2000, S. 63.
  20. Karin Reiter: Der organisierte Widerstand gegen den Nationalsozialismus in St. Pölten und Umgebung 1938-1945, St. Pölten 1996, S. 17f.
  21. Markus Schmitzberger: St. Pölten in der NS-Zeit 1938 - 1945. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 96-121, hier: S. 113; S. 124.
  22. Markus Schmitzberger: St. Pölten in der NS-Zeit 1938 - 1945. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 114-117.
  23. Franz Forstner: 1945. Ende und Anfang. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 122-151, hier: S. 123.
  24. Franz Forstner: 1945. Ende und Anfang. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 122-151, hier: S. 126-127.
  25. Franz Forstner: 1945. Ende und Anfang. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 122-151, hier: S. 128.
  26. Elisabeth Linhart: St. Pölten in den Jahren 1955-1970. In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt, Residenz, St. Pölten 2010, S. 152-196, hier: S. 154f.
  27. ,Beschlüsse der Stadtsenats- und Gemeinderatssitzung vom 27. Februar 2012, Pressemeldung der Stadt St. Pölten
  28. Machtkampf um die rote Hochburg. In: Kurier, Onlineausgabe, 13. Mai 2011
  29. st-poelten.gv.at über Städtepartnerschaften
  30. für die Jahre 1869-2001: Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde St.Pölten (PDF; 35 kB) / für die Jahre 2002-2010: Statistik Austria: Einwohnerzahl und Komponenten der Bevölkerungsentwicklung - St. Pölten (PDF; 8 kB), Bevölkerung am 31.12.
  31. Statistik Austria: Arbeitsstättenzählung vom 15. Mai 2001 - Arbeitsstätten und Beschäftigte im Vergleich zu 1991 (PDF; 8 kB)
  32. Statistik Austria: Arbeitsstättenzählung vom 15. Mai 2001 (PDF; 18 kB)
  33. Statistik Austria: Probezählung 2006: Arbeitsstätten (PDF; 7 kB)
  34. Statistik Austria: Arbeitsstättenzählung vom 15. Mai 2001 (PDF; 18 kB)
  35. Statistik Austria: Arbeitsstättenzählung 2001: Hauptergebnisse Niederösterreich, S. 374, Tabelle A5
  36. Statistik Austria: Erwerbspendler nach Pendelziel (PDF; 54 kB)
  37. Pressemeeldung der EVN AG vom 1. Oktober 2009. Stand: 6. Dezember 2009
  38. http://wirtschaftsblatt.at.
  39. Standortdaten auf www.egger.com (PDF; 829 kB).
  40. Eigendarstellung auf www.salzer.at.
  41. www.geberit.at.
  42. www.magazin.at.
  43. Firmeninfo auf www.kika.com und Firmenchronik auf www.kika.com.
  44. www.leiner.at.
  45. www.klenk.at
  46. www.derstandard.at, 27. Dezember 2006
  47. www.salesianer.at
  48. www.schubert-franzke.eu.
  49. Auflistung der Feuerwehren des Abschnittes St. Pölten-Stadt auf der Website des Bezirksfeuerwehrkommandos St. Pölten abgelesen am 29. April 2013
  50. Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003

Weblinks [Bearbeiten]