Joseph Hauber

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Joseph Hauber

Joseph Hauber (* 14. März 1766 in Geratsried; † 23. Dezember 1834 in München) war ein deutscher Maler, der zu seiner Zeit besonders als Maler von Altarbildern geschätzt wurde, während er heute vor allem durch seine Porträts im Biedermeierstil und im klassizistischen Stil bekannt ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Nach einer Malerlehre in Rettenberg studierte er kurzzeitig Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ab dem Jahr 1785 lebte und arbeitete er in München und heiratete 1794 Katharina Millbaur. Aus dieser Ehe gingen 11 Kinder hervor. 1797 wurde er Professor an der Zeichenakademie und 1808 an der neu gegründeten Münchner Akademie der bildenden Künste.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

Altarbild von Joseph Hauber im Seitenaltar der Pfarrkirche St. Vitus in Iffeldorf, signiert 1822
Das Urteil des Paris (Neue Pinakothek, München)
  • 15 Rosenkranzgeheimnisse, Öl auf Blech, Pfarrkirche St. Martin in Missen
  • Rosenkranzgeheimnisse in versilberten hölzernen Rocaillekartuschen, Marienkapelle Geratsried
  • Christus in Emmaus (1810)
  • Die Familie Scheichenpflug (1811)
  • Venus und Adonis
  • Die heilige Maria Magdalena
  • Altargemälde der Kirche St. Leodegar in Altmannstein-Mendorf
  • Altargemälde in Dachau-St.Jakob
  • Porträt Johann Ev. Hierl, Büchlbräu, München 1825, ausgestellt 1906 auf der Jahrhundertausstellung deutscher Kunst in Berlin
  • Porträt Eva Hierl. geb. Lauterer, Büchlbräuin, 1825

[Bearbeiten] Literatur

  • Götz Freiherr von Pölnitz (Herausgeber): Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben; Max Hueber Verlag, München 1953, Band 2
  • Schneider, Angela: Josef Hauber (1766-1834) - sein Leben und sein Werk. München 1974. = Misc. Bavarica Monacensia. Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München, Heft 44.
  • Baumann F.L. / Rottenkolber J.: Die Geschichte des Allgäus Das 19. Jahrhundert. Aalen 1973
  • Der Allgäuer Geschichtsfreund Kempten 1895
  • Hyacinth Holland: Hauber, Joseph. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 11, Duncker & Humblot, Leipzig 1880, S. 38.

[Bearbeiten] Weblinks

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