Rechtsakt

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Ein Rechtsakt (lat. actus iuridicus) ist eine Rechtshandlung, die auf die Erzeugung einer Rechtsfolge abzielt.

Der Inhalt der Rechtsfolge kann abstrakt (Allgemeinverfügung oder Rechtsnorm) oder konkret auf einen Einzelfall bezogen sein (Einzelverfügung, Einzelfallentscheidung). Der Rechtsakt kann schriftlich, mündlich oder konkludent (durch schlüssiges Verhalten) ergehen.

Zu den hoheitlichen (→ Hoheitsakt) und behördlichen, in aller Regel schriftlichen Rechtsakten gehören beispielsweise:

Privatrechtliche Rechtsakte sind Willenserklärungen und werden meist als Rechtsgeschäft bezeichnet.

Der Gegenbegriff zum Rechtsakt ist der Realakt, also das (faktische) schlichte Handeln, das nicht auf eine Rechtsfolge abzielen muss, sondern einen Sachverhalt schafft, der einen rechtlichen Tatbestand verwirklichen und damit eine Rechtsfolge auslösen kann. Der Oberbegriff für Rechtsakte und Realakte ist die Rechtshandlung (jedes Handeln im rechtlichen Raum).

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