Karl Grammann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christian Heinrich Karl Grammann (auch: Carl, * 3. Juni 1842 in Lübeck; † 30. Januar 1897 in Dresden) war ein deutscher Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Grammann kam 1842 als Sohn eines Kaufmanns in Lübeck zur Welt. Er begann zunächst auf Wunsch des Vaters in Bonn und Halle ein Studium der Landwirtschaft, komponierte jedoch bereits in dieser Zeit erste Stücke. Von 1866 bis 1871 studierte Grammann am Leipziger Conservatorium für Musik. Nach dem Studienende war er ab 1871 in Wien und ab 1885 in Dresden als freischaffender Komponist tätig. Er verstarb 1897 in Dresden, wurde jedoch in Lübeck beigesetzt.[1]

Grammann komponierte Instrumentalwerke sowie Opern. Er besaß eine Bibliothek mit französischer Belletristik, die seine Schwester nach seinem Tod der königlichen öffentlichen Bibliothek übergab.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1875: Melusine – romantische Oper in drei Akten, op.24, Uraufführung am 25. September 1875 im Hoftheater Wiesbaden
  • 1881: Thusnelda und der Triumphzug des Germanicus – romantische Oper, op. 29, in Dresden uraufgeführt
  • 1882: Das Andreasfest – romantische Oper in drei Aufzügen, op. 35, in Dresden uraufgeführt
  • 1894: Ingrid – Oper in zwei Akten, op.57
  • 1894: Das Irrlicht – Oper in einem Akt, op.58

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Todtenschau. In: Dresdner Geschichtsblätter, Nr. 4, 1897, S. 72.