Karlsruher Virtueller Katalog

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Suchformular

Der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) ist ein Metakatalog. Als Metasuchmaschine ermöglicht es der KVK, deutsche, österreichische, schweizerische und eine Vielzahl weiterer internationaler Online-Bibliothekskataloge (OPACs) von Bibliotheksverbünden und Nationalbibliotheken sowie verschiedene Buchhandelskataloge, auch antiquarische, die Zeitschriftendatenbank (ZDB) und die wissenschaftliche Suchmaschine BASE in einer einzigen Suche abzufragen. Betrieben wird der KVK von der KIT-Bibliothek.

Der KVK wurde in den Jahren 1995 bis 1996 an der Universität Karlsruhe von Mitarbeitern der Universitätsbibliothek und der Fakultät für Informatik entwickelt und am 26. Juli 1996 für die Öffentlichkeit freigegeben.

Da es im deutschsprachigen Raum keinen Gesamtkatalog aller Bibliotheken gibt, sondern lediglich eine Reihe von Bibliotheksverbünden, ermöglicht der KVK eine übergreifende Suche nach Literatur.

Es werden prinzipiell nur ausgewählte Kategorien der einzelnen Kataloge abgefragt. Die Suchfelder sind UND-verknüpft. Die Suche nach Autoren sollte entsprechend den Konventionen der durchsuchten Bibliothekskataloge in der Form Nachname, Vorname erfolgen. Die Suche nach „Freitext“, „Jahr“ (Erscheinungsjahr) und „Verlag“ hat nicht in allen Bibliothekskatalogen einen Effekt. Mittels der Abfrage der ALL-Indizes „Freitext“ werden auch Kategorien durchsucht, die nicht im Suchformular des KVK erscheinen.

Eine Besonderheit ist die Suche bzw. Anzeige digitaler Medien, allerdings nicht für alle Kataloge.

Auf der KVK-Technologie basieren weitere Meta-Kataloge, darunter die Virtuelle Deutsche Landesbibliographie zum Nachweis landeskundlicher Literatur in Landes- und Regionalbibliographien in Deutschland.

Weitere Möglichkeiten zur Metasuche in Bibliothekskatalogen bieten Verbundportale wie DigiBib.

Weblinks[Bearbeiten]