Bielefeld Academic Search Engine

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Bielefeld Academic Search Engine (BASE)
www.base-search.net
Beschreibung Internet-Suchmaschine
Registrierung optional
Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Polnisch, Spanisch, Ukrainisch
Eigentümer Universitätsbibliothek Bielefeld
Erschienen 24. Juni 2004
Status online

BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche, multidisziplinäre Internetquellen. Sie wird von der Universitätsbibliothek Bielefeld mit der Suchmaschinentechnologie der Open-Source-Software Solr/Lucene betrieben.[1] BASE wird als strategisches Projekt fortlaufend weiterentwickelt.[2]

Zielgruppe und Zielsetzung[Bearbeiten]

Das Angebot von BASE richtet sich in erster Linie an Wissenschaftler in Universitäten und Forschungseinrichtungen und an Studierende. Mit der Entwicklung von BASE verfolgt die Universitätsbibliothek das Ziel, mit Hilfe der Suchmaschinentechnologie einen verlässlichen, qualitativ hochwertigen Suchdienst für Forschung und Lehre aufzubauen.[3]

BASE möchte Zugang geben zu den Inhalten wissenschaftlicher Repositorien, die im Rahmen der Open-Access-Bewegung kostenfrei über das Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) zur Verfügung gestellt werden. Die Suchmaschine ist als offizieller OAI-Service-Provider[4] registriert und war am EU-Projekt Digital Repository Infrastructure Vision for European Research (DRIVER)[5] beteiligt, welches 2009 abgeschlossen wurde.

Aufgrund der intellektuellen Auswahl der Quellen hat BASE den Anspruch, fachlich qualifizierte Informationen in Verbindung mit umfangreichen und hochwertigen Metadaten zu liefern und sich dadurch von kommerziellen Suchmaschinen zu unterscheiden.[6]

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten]

Chronologie[Bearbeiten]

Datum Ereignis
 Juni 2001 Aus festgestellten Defiziten einer Metasuchumgebung am Beispiel des Bibliotheksportals "Digitale Bibliothek NRW" entsteht eine neue Konzeptidee: Entwicklung einer nichtkommerziellen Suchmaschine für die wissenschaftliche Nutzung[7]
 Feb. 2002 -  Aug. 2002 Evaluierung von Suchmaschinentechnologie[8]
  2003, Sommer Beginn der technischen Umsetzung; Entwicklung eines Prototyps (Math-Demonstrator)[9]
 Okt. 2003 Bekanntgabe der Zusammenarbeit der UB Bielefeld und der Firma FAST: Beginn einer strategischen Partnerschaft zur Erprobung und Förderung von Enterprise-Suchtechnologien; Vereinbarung über den Einsatz des Systems "FAST Data Search"[10]
 Mär. 2004, Frühjahr Abschluss der Erprobungsphase
 Juni 2004 Freischaltung der Bielefeld Academic Search Engine[11][12]
 Aug. 2004 Integration weiterer Quellen (Hochschulschriftenserver, OAI-Quellen, nicht OAI-fähige Quellen); erste Indexierung von Volltexten (elektronische Dissertationen der Ruhruniversität Bochum)[13]
 Aug. 2005 neue Möglichkeiten der Suchverfeinerung (Einschränkung auf die Datenquelle), verschiedene Treffersortierungen, Suchhistorie über durchgeführte Suchanfragen[14]
 Feb. 2006 Ersatz der Einzelserverlösung durch Serverfarm (6 Linux-Rechner)[15]
 Mär. 2006 Integration von trefferbezogenen Links auf die wissenschaftliche Suchmaschine Google Scholar[16]
 Juni 2006 Beginn der Teilnahme am EU-Projekt DRIVER (Digital Repository Infrastructure Vision for European Research) [17]
 Mai  2007 Suche nach ähnlichen Wortformen[17]
 Juli 2007 über 100 deutsche Repositorien in BASE; Einführung eines öffentlichen Testbereichs: BASE Lab[18]
 Okt. 2007 Multilinguale Suche (Eurovoc-Thesaurus)[19]
 Juli 2008 Übernahme der Suchergebnisse über Erweiterungen des Firefox-Browsers in Literaturverwaltungsprogramme[20]
 Jan. 2009 Website-Relaunch: Filterung nach Dokumentenarten in erweiterter Suche[21]
 Aug. 2010 Mehr als 25 Millionen Dokumente im BASE-Index[22]
 Feb. 2011 Vorbereitung des Plattform-Wechsels von FAST auf Lucene/Solr[23]
 Mai  2011 Freigabe des mit Lucene/Solr produzierten BASE-Index[24]
 Aug. 2011 Mehr als 30 Millionen Dokumente aus über 2.000 Quellen im BASE-Index[25]
 Jan. 2012 Mobile Version für Smartphone-Nutzer[26]
 Apr. 2012 Möglichkeit, ein persönliches Login einzurichten[27]
 Juli 2012 Eigene Suchoberfläche für in Deutschland beheimatete Dokumentenserver[28]
 Aug. 2013 Kennzeichnung von Open-Access-Dokumenten und -Quellen durch entsprechende Symbole. Mehr als 50 Millionen Dokumente aus 2.700 Quellen im BASE-Index[29]
 Juni 2014 Mehr als 3.000 Quellen / 60 Millionen Dokumente im Index. [30]

Inhalte[Bearbeiten]

Wissenschaftliche Internetquellen[Bearbeiten]

Die Inhalte von BASE sind multidisziplinär. Ausgewertet werden ausschließlich wissenschaftliche Quellen. BASE hat den Anspruch, "Internetquellen des 'Unsichtbaren Web', die in kommerziellen Suchmaschinen nicht indexiert werden oder in deren großen Treffermengen untergehen"[6] zu erschließen. BASE indexiert:

  • Ausgewählte Webseiten (z. B. Webseiten wissenschaftlicher Organisationen)[31]

Auswahl der Quellen und Transparenz[Bearbeiten]

Alle durchsuchten Quellen werden intellektuell ausgewählt und geprüft. Ein Quellenverzeichnis macht die Auswahl transparent.[31][32] Neben den indexierten Quellen wurden über 1.000 weitere Quellen mit über 30 Mio. Dokumenten geharvested, die allerdings aus verschiedenen Gründen nicht für eine Indexierung geeignet sind. [33]

Aktualität und Umfang[Bearbeiten]

Der Index wird täglich aktualisiert, die Inhalte einzelner Dokumentenserver werden wöchentlich ergänzt.[31]

Zurzeit sind 61.926.556 Dokumente aus 3.044 Quellen über BASE suchbar[32]. Die Anzahl der Dokumente und Quellen steigt seit Produktionsaufnahme stetig und der Index wird weiter ausgebaut. So werden Repository-Betreiber, die nicht im Quellenverzeichnis aufgeführt sind, gebeten, sich mit dem BASE-Team in Verbindung zu setzen.[32]

Länderabdeckung und Sprachen[Bearbeiten]

Quellen nach Ländern

Insgesamt befinden sich Quellen aus 95 Ländern im Index. Die 20 Länder mit den meisten indexierten Quellen sind:

Land Quellen Dokumente
USA 630 24.644.006
Deutschland 248 6.228.871
Großbritannien 186 2.632.363
Brasilien 173 1.055.882
Spanien 162 2.850.658
Japan 149 1.205.641
Italien 108 913.879
Kanada 88 960.821
Polen 83 1.338.866
Indien 76 375.462
Frankreich 72 3.973.813
Australien 69 1.912.267
Indonesien 62 342.113
Norwegen 60 100.379
Taiwan 53 1.384.966
Portugal 52 240.254
Schweden 49 518.910
Ukraine 45 256.173
Niederlande 39 1.055.150
Türkei 38 106.313

Quellen nach Kontinenten

Die europäischen Länder sind am häufigsten vertreten, gefolgt von Nordamerika, Asien, Südamerika, Australien und Afrika.

Kontinent Quellen Dokumente
Europa 1418 24.858.373
Nordamerika 743 25.772.338
Asien 435 4.175.200
Südamerika 282 1.598.406
Australien/Ozeanien 84 2.021.802
Afrika 50 407.772
International / nicht zugeordnet 32 3.195.839

Alle Angaben: Stand 25. Juni 2014[34]

Dokumente nach Sprachen

Sortiert nach Sprachen[35] ergibt sich folgendes Bild.

Sprache Dokumente
Englisch 27.352.220
Französisch 3.629.294
Spanisch 3.096.220
Deutsch 1.526.599
Portugiesisch 1.437.587
Polnisch 1.043.283
Chinesisch 947.039
Japanisch 931.449
Italienisch 403.082
Niederländisch 367.933
Katalanisch 270.844
Schwedisch 218.414
Neugriechisch 206.723
Latein 187.795
Russisch 183.560
Finnisch 161.483
Tschechisch 151.526
Ukrainisch 119.306
Türkisch 109.260
Dänisch 107.137
Sumerisch 106.785

Etwa 1/3 aller Quellen sind keiner Sprache zugeordnet.

Zugang zu den indexierten Dokumenten[Bearbeiten]

BASE weist nicht ausschließlich Open-Access-Angebote nach.[1] BASE bietet die Möglichkeit an, eine Trefferliste auf eindeutig als Open Access klassifizierte Dokumente einzuschränken. Momentan können nur gut 20% der indexieren Dokumente zweifelsfrei als Open Access von BASE gekennzeichnet werden, auch wenn die tatsächliche Quote der frei zugänglichen Dokumente bei ca. 70% liegt. Die Kennzeichnung von Open-Access-Dokumenten auf Dokumentebene soll ausgebaut werden.[33]

Funktionen[Bearbeiten]

Benutzeroberfläche und Navigation[Bearbeiten]

Die barrierefreie Benutzeroberfläche von BASE ist einfach und übersichtlich gestaltet. Die Rechercheoberfläche wird in deutsch, englisch, französisch, griechisch, polnisch, spanisch und ukrainisch angeboten. Informationen über BASE sind in deutsch und englisch verfügbar.

Die Startseite ermöglicht eine Suche im BASE-Index (Standardsuche). Von hier aus erfolgt auch der Übergang zu den weiteren Funktions- und Recherchebereichen von BASE: Erweiterte Suche, Hilfe, Browsing und Suchhistorie sowie zur mobilen Version. Die Optionen befinden sich in einer Überschriftleiste, die für alle Rechercheseiten einheitlich gestaltet ist, so dass problemlos zwischen den Funktionen gewechselt werden kann. Unterhalb der Suchmaske gelangt man u.a. auf die Seiten Über BASE (allgemeine Informationen über das Rechercheportal), das BASE-Blog, den Twitterkanal und ins BASE Lab (Weiterentwicklungen).

Recherchefunktionalität[Bearbeiten]

Standardsuche Bewusst am Erfolg von Google orientiert, präsentiert BASE dem Benutzer für den Sucheinstieg die Standardsuche mit nur einem einfachen Suchschlitz, der standardmäßig für die Freitextsuche zur Verfügung steht. Mithilfe einer in der Hilfe erklärten Syntax ist es möglich, die Suche einzelner Begriffe auf einzelne Metadatenfelder zu beschränken. Bei der Eingabe der Suchbegriffe können Platzhalter für eine Rechtstrunkierung verwendet werden.

Zusätzlich bietet die Standardsuche die Option der automatischen Erweiterung der Suchbegriffe auf andere Wortformen (Lemmatisierung).

Erweiterte Suche Die Erweiterte Suche eröffnet standardmäßig die Möglichkeit, die Suchbegriffe spezifisch für die folgenden Metadatenfelder einzugeben: Gesamtes Dokument, Autor, Titel, Schlagwörter und (Teil der) URL. Die Suche im gesamten Dokument entspricht der Standardsuche. Die fünf einzelnen Metadatenfelder können miteinander kombiniert werden. Sie werden automatisch mit dem Booleschen Operator UND verknüpft. Innerhalb eines Suchfeldes können die Suchbegriffe durch verschiedene Boolesche Operatoren über eine spezielle, in der Hilfe dokumentierte Syntax kombiniert werden.

Daneben besteht die Option der Eingrenzung der Suche auf die Herkunft der Quellen (bestimmte Länder oder Kontinente), auf bestimmte Erscheinungsjahre oder –zeiträume sowie auf bestimmte Dokumentarten (z. B. Bücher, Artikel, Dissertationen, Videos). Ebenso kann die Anzahl der in der Trefferliste angezeigten Titel begrenzt werden (10, 20, 30, 50 oder 100).

Ergebnisanzeige Die Suchergebnisse werden in einer Liste ausgegeben, die standardmäßig nach Relevanz sortiert wird. Die Ermittlung der Relevanz erfolgt nach verschiedenen Kriterien, z. B. spielt es eine Rolle, ob der Suchbegriff im Titel oder nur an anderer Stelle vorkommt. Das vorgegebene Ranking kann jedoch verändert und eine benutzerdefinierte Sortierung nach Autor, Titel oder Erscheinungsjahr gewählt werden, optional auf- oder absteigend. Neben der Zahl der Treffer wird auch die Suchdauer angezeigt.

Das einzelne Suchergebnis enthält - soweit vorhanden - umfangreiche, qualifizierte Metadaten (z. B. neben Titel und Autor auch Schlagwörter, Verlag, Quelle, Sprache, Abstract, URL). In die Trefferanzeige integriert ist der

  • Link zum Original-Dokument (Metadaten oder elektronischem Volltext),
  • Link zu einer neuen Suchanfrage nach dem Autor,
  • Link zum Datenlieferanten,
  • Link zu einer Suchanfrage in Google Scholar (durch die Suche nach dem Titel in Google Scholar können mit ihm verknüpfte Zitationen oder verschiedene Versionen des Werkes gefunden werden),
  • Link zum Export per E-Mail und in Literaturverwaltungsprogramme,
  • Link zum Hinzufügen als Favorit im persönlichen Profil (mit Login).

Ist die Treffermenge zu umfangreich, kann sie auf Autor, Schlagwort, Dewey-Dezimalklassifikation, Erscheinungsjahr, Quelle, Sprache, Dokumentart oder Zugang (Open Access / unbekannt) eingegrenzt werden. Es kann jeweils nur eine Option aus den Auswahlmenüs ausgewählt werden.

Außerdem werden die Suchanfragen der aktuellen Sitzung in einer Suchhistorie angezeigt, die jeweils neu abgesetzt werden können. Mit einem persönlichen Login können Suchanfragen auch dauerhaft gespeichert werden. Des Weiteren können Suchanfragen als RSS- oder Atom-Feed abonniert werden, die Suchergebnisse können per E-Mail verschickt oder gespeichert werden. Für letzteres ist ebenfalls ein persönliches Login notwendig.

Aus der Trefferliste heraus kann durch Änderung der aktuellen Suchfrage direkt eine neue Suche ausgelöst werden.

Browsing[Bearbeiten]

Neben der Suche bietet BASE auch ein Browsing nach Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) und nach Dokumentart an. Die DDC der Dokumente wird auf zwei verschiedene Arten ermitelt: Zum einen werden bereits von einigen Datenquellen DDC-Nummern vergeben, die direkt in das Browsing übernommen werden. Zum anderen werden auch Dokumente innerhalb von BASE automatisch nachklassifiziert. Die dafür verwendete Technik wurde im Rahmen des DFG-geförderten Projekts "Automatische Anreicherung von OAI-Metadaten" entwickelt [36].

BASE DE[Bearbeiten]

In einer eigenen Suchoberfläche kann man gezielt in Quellen suchen, deren Dokumentenserver in Deutschland beheimatet sind. Damit soll ein nationaler Nachweis von OAI-Metadaten ermöglicht werden[28]. Die sogenannte "Deutschland-Sicht" umfasst derzeit 6.269.166 Dokumente aus 251 Quellen.

BASE Lab[Bearbeiten]

BASE bietet mit BASE Lab einen öffentlichen Testbereich an, in dem neue Funktionen erprobt werden können. Zur Zeit befinden sich folgende Funktionalitäten im Test[2]:

  • Einsatz computerlinguistischer Verfahren zur automatischen Klassifikation von OAI-Metadaten im Rahmen des DFG-Projekts "Automatische Anreicherung von OAI-Metadaten mit Hilfe computerlinguistischer Verfahren und Entwicklung von Services für die inhaltsorientierte Vernetzung von Repositorien". Weitere Informationen zum Projekt.
  • Aufbau eines Dienstes zur Bereitstellung aggregierter und normalisierter OAI-Metadaten
  • Ausbau der Kennzeichnung von Open-Access-Dokumenten

Technische Grundlagen[Bearbeiten]

Suchmaschinentechnologie[Bearbeiten]

Technische Basis ist die Suchmaschinentechnologie von Solr und Vufind.[1] Sie ermöglicht

  • den Einsatz von linguistischen Verfahren zur Optimierung von Suchanfragen (z. B. Lemmatisierung, Kompositazerlegung, Permutationen)
    Durch automatische Spracherkennung und Erzeugung von Wörterbüchern werden die Suchbegriffe auf weitere Wortformen (Plural, Genitiv) erweitert.
  • Relevanz-Ranking der Suchergebnisse
    Die Relevanz wird durch einen in der Software enthaltenen Algorithmus ermittelt
  • Nachträgliche Eingrenzung der Treffermenge nach bestimmten Kriterien (Autor, Schlagwort, Erscheinungsjahr, Quelle, Sprache und Dokumentart).

Integration der Datenquellen[Bearbeiten]

Die Daten werden über unterschiedliche Schnittstellen in die Suchmaschine eingebunden, nämlich über[37]

  • OAI-Harvesting
    Metadaten ausgewählter OAI-Dokumentenserver werden über das Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) eingebunden.
  • Web-Crawler
    Inhalte aus wissenschaftlichen Webseiten werden durch einen integrierten Webcrawler eingesammelt. Die hier ermittelten Volltextdaten werden auf enthaltene Metadaten hin analysiert.

Schnittstellen zu Fremdanbietern[Bearbeiten]

BASE ermöglicht durch Links in den Trefferlisten die direkte Suche nach einzelnen Titeln in Google Scholar. Nutzt der Anwender BASE vor Ort in einer Bibliothek, können Links in den Google-Trefferlisten zum durch die Bibliothek angebotenen Volltext führen. Dies setzt die Konfiguration seitens der Bibliothek voraus.[38]

Vergleichbare Angebote[Bearbeiten]

Ein ähnliches Angebot wie BASE bietet OAIster von der University of Michigan. OAIster ist vom Umfang her aber deutlich kleiner und stellt diese über OCLC und WorldCat zur Verfügung. Vergleichbare kommerzielle Suchmaschinen mit wissenschaftlichem Zuschnitt sind Google Scholar und Microsoft Academic Search.

Einbindung in Fachportale[Bearbeiten]

Der OAI-Service-Provider BASE ist in die Metasuche von mehreren deutschen Fachportalen eingebunden. Fachportal paedagogik.de, Germanistik im Netz, ilissAfrica, vifabio und Virtuelle Fachbibliothek medien buehne film binden entweder den vollständigen BASE-Index ein oder filtern die Suchanfrage nach einer Auswahl von Repositorien, die zum jeweiligen Fach passen. Da nicht nur klassische Hochschulschriftenserver, sondern auch Plattformen mit Digitalisaten von Fotos, Karten und anderen Quellenmaterialien geharvestet werden, öffnet BASE hier auch den Weg in Richtung Forschungsprimärdaten und virtuelle Forschungsumgebungen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c FAQ. Stand 27. August 2013.
  2. a b BASE Lab (Weiterentwicklungen). Stand 27. August 2013.
  3. Norbert Lossau: Suchmaschinentechnologie und Digitale Bibliotheken - Bibliotheken müssen das wissenschaftliche Internet erschließen. In: Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen (ZfBB). 51 (2004), 5/6, S. 293. Abruf: 4. Oktober 2011.
  4. Liste der offiziellen OAI-Service-Provider: http://www.openarchives.org/service/listproviders.html. Stand 27. August 2013.
  5. Website des Projekts DRIVER: http://www.driver-repository.eu/. Stand 27. August 2013.
  6. a b Über BASE. Stand 27. August 2013.
  7. Norbert Lossau, Friedrich Summann: Suchmaschinentechnologie und Digitale Bibliotheken: Von der Theorie zur Praxis. In: Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen (ZfBB). 52 (2005), 1, S. 13. Abruf: 27. August 2013
  8. Norbert Lossau, Friedrich Summann: Suchmaschinentechnologie und Digitale Bibliotheken: Von der Theorie zur Praxis. In: Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen (ZfBB). 52 (2005), 1, S. 13. Abruf: 27. August 2013. Ein Einsatz von Google-Software ist früh an organisatorischen Schwierigkeiten gescheitert. Getestet wurden Convera, Mnogo, Lucene, Fast Data Search.
  9. Norbert Lossau, Friedrich Summann: Suchmaschinentechnologie und Digitale Bibliotheken: Von der Theorie zur Praxis. In: Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen (ZfBB). 52 (2005), 1, S. 13 f. Abruf: 27. August 2013. Gemeinsam mit dem Hochschulbibliothekszentrum Köln (hbz) wurde auf Basis dieser Vorarbeiten ein Antrag auf die Teilnahme am nationalen Projekt "Verteilte Dokumentenserver (VDS)" gestellt.
  10. Universitätsbibliothek Bielefeld und Branchenführer FAST starten strategische Partnerschaft zur Erprobung und Förderung von Enterprise-Suchtechnologien der neuen Generation für digitale Bibliotheken. Universität Bielefeld, Informations- und Pressestelle: Pressemitteilung Nr. 168/2003. Abruf: 27. August 2013.
  11. Norbert Lossau, Friedrich Summann: Suchmaschinentechnologie und Digitale Bibliotheken: Von der Theorie zur Praxis. In: Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen (ZfBB). 52 (2005), 1, S. 14f. Abruf: 27. August 2013.
  12. Urte Kramer: Bielefeld Academic Search Engine. In: InetBib. 24. Juni 2004. Abruf: 27. August 2013.
  13. Urte Kramer: BASE Update. In: InetBib. 27. August 2004. Abruf: 27. August 2013.
  14. Urte Kramer: BASE: neues Release. In: InetBib. 10. August 2005. Abruf: 27. August 2013.
  15. Friedrich Summann, Sebastian Wolf: Suchmaschinentechnologie und wissenschaftliche Suchumgebung. In: VÖB Online-Mitteilungen. OM 86 (Juni 2006), S. 6. Abruf: 27. August 2013.
  16. Sebastian Wolf: BASE - neues Release mit Google-Scholar-Links. In: InetBib. 2. März 2006. Abruf: 27. August 2013.
  17. a b Sebastian Wolf: BASE-Update / DRIVER. In: InetBib. 18. Mai 2007. Abruf: 27. August 2013. Ziel des Projekts ist die Vernetzung wissenschaftlicher Repositorien von Universitäten und Forschungseinrichtungen in Europa. Die UB Bielefeld ist für die Bereiche Harvesting, Aggregation, Speicherung und Indexierung von OAI-Metadaten verantwortlich und bringt in das Projekt ihre durch BASE erworbene Expertise ein.
  18. Sebastian Wolf: Mehr als 100 deutsche Repositories in BASE / Neue Features im BASE Lab. In: InetBib. 6. Juli 2007. Abruf: 27. August 2013.
  19. Sebastian Wolf: Über 500 Repositories in BASE. In: InetBib. 18. Mai 2007. Abruf: 27. August 2013.
  20. Dirk Pieper: BASE Update. In: InetBib. 7. Juli 2008. Abruf: 27. August 2013.
  21. Sebastian Wolf: Suchmaschine BASE: Über 1080 Quellen und neue Funktionen. In: InetBib. 3. Februar 2009. Abruf: 27. August 2013.
  22. Dirk Pieper: Mehr als 25 Millionen Dokumente in BASE. In: InetBib. 4. August 2010. Abruf: 27. August 2013.
  23. Dirk Pieper: Neue BASE Version im BASE Lab. In: InetBib. 14. Februar 2011. Abruf: 27. August 2013.
  24. Dirk Pieper: BASE Migration. In: InetBib. 18. Mai 2011. Abruf: 27. August 2013.
  25. Sebastian Wolf: Suchmaschine BASE: Über 30 Mio. Dokumente / 2000 Quellen. In: InetBib. 22. August 2011. Abruf: 27. August 2013.
  26. Dirk Pieper: BASE Smartphone-Nutzung. In: BASE-Blog. 9. Januar 2012. Abruf: 27. August 2013.
  27. Sebastian Wolf: Persönliches Profil für BASE. In: BASE-Blog. 17. April 2013. Abruf: 27. August 2013.
  28. a b Dirk Pieper: Nationaler Nachweis von OAI-Metadaten. In: BASE-Blog. 17. Juli 2013. Abruf: 27. August 2013.
  29. Dirk Pieper: Neuer Meilenstein für BASE: 50 Millionen Dokumente!. In: BASE-Blog. 26. August 2013. Abruf: 27. August 2013.
  30. Sebastian Wolf: 60 Millionen Dokumente aus 3000 Quellen im BASE-Index. In: BASE-Blog. 20. Mai 2014. Abruf: 25. Juni 2014.
  31. a b c Dirk Pieper, Sebastian Wolf: Wissenschaftliche Dokumente in Suchmaschinen. In: Handbuch Internet-Suchmaschinen. Heidelberg, 2009, S. 362. Abruf: 27. August 2013.
  32. a b c Über BASE: Die Quellen. Abruf: 25. Juni 2014.
  33. a b Sebastian Wolf: 10 Jahre BASE. Abruf: 25. Juni 2014.
  34. Über BASE: Die Quellen (Länder). Abruf: 25. Juni 2014.
  35. Suche im gesamten Index, Suchergebnis nach Sprache eingrenzen. Abruf: 25. Juni 2014.
  36. Matthias Lösch: Automatische Sacherschließung elektronischer Dokumente . Abruf: 25. Juni 2014.
  37. Norbert Lossau, Friedrich Summann: Suchmaschinentechnologie und Digitale Bibliotheken: Von der Theorie zur Praxis. In: Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen (ZfBB). 52 (2005), 1, S. 15. Abruf: 27. August 2013.
  38. Dirk Pieper, Sebastian Wolf: BASE - Eine Suchmaschine für OAI-Quellen und wissenschaftliche Webseiten. In: Information, Wissenschaft & Praxis (IWP). Bd. 58, Nr. 3, 2007, S. 155. Abruf: 27. August 2013.