Kees A. Schouhamer Immink

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kees A. Schouhamer Immink (* 18. Dezember 1946 in Rotterdam) ist ein niederländischer Ingenieur und Miterfinder der Compact Disc, DVD und Blu-Ray-Disk.

Kees Schouhamer Immink

Leben und Werk[Bearbeiten]

Immink studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Eindhoven. 1985 promovierte er mit einer Arbeit über Kodierungstheorie und Informationstheorie zum Doktor.

Von 1967 an arbeitete er im Philips Forschungslaboratorium in Eindhoven bis 1998. Er ist seit der Gründung im Jahr 1998 der Präsident von Turing Machines Inc. Von 1993 bis 2014 nahm er auch eine Gastprofessur am Institut für Experimentelle Mathematik (IEM) der Universität Duisburg-Essen in Essen wahr.[1] Er war Präsident von Audio Engineering Society 2001–2002.

Immink hat im Laufe seines Lebens über 1000 internationale Patente angemeldet, am bekanntesten wurde seine Miterfindung der Compact Disc, DVD und Blu-Ray. Immink spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Kodierungstechnologie, die einen signifikanten Einfluss auf die Audio- und Fernsehtechnik nahm. Unter seinen Beiträgen finden sich EFM fur Compact Disc und EFMPlus fur DVD.

Im Jahr 2000 wurde er von der Königin der Niederlande Beatrix zum Ritter des Ordens von Oranje-Nassau (Ridder in de Orde van Oranje Nassau) geschlagen. Von der National Academy of Television Arts and Sciences (NATAS) in New York erhielt er 2003 einen Emmy Award für Coding Technology for Optical Recording Formats. Am 18. Oktober 2014 wurde er im Ehrensaal des Deutschen Museums in München mit dem Technologiepreis der Eduard-Rhein-Stiftung ausgezeichnet.[2]

Ehrungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Liste der Emmy-Gewinner 2003 [1]
  • Codes for Mass Data Storage Systems, Second fully revised edition, Shannon Foundation Publishers, Eindhoven, The Netherlands, Nov. 2004. ISBN 90-74249-27-2 [2]
  • The Compact Disc Story, AES Journal, pp. 458-465, May 1998 [3] (htm) [4] (pdf; 144 kB).
  • The future of digital audio recording, AES Journal, pp. 171-172, 1999 [5] (PDF; 321 kB).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.welt.de/wissenschaft/article133416024/Warum-auf-eine-CD-ausgerechnet-74-Minuten-passen.html
  2. http://www.welt.de/wissenschaft/article133416024/Warum-auf-eine-CD-ausgerechnet-74-Minuten-passen.html