Khieu Ponnary

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Khieu Ponnary (* 1920 in Phnom Penh; † 1. Juli 2003 in Pailin) war eine kambodschanische Politikerin, die vor allem als Ehefrau von Pol Pot, dem Führer der Roten Khmer, bekannt wurde.

Khieu Ponnary war die ältere Schwester von Ieng Thirith. Sie besuchte die Oberschule und war die erste Kambodschanerin, die mit dem Abschluss der Eliteschule Lycée Sinowath in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, einen Bachelor-Abschluss erwarb. Zeitweise lebte sie mit ihrer jüngeren Schwester Khieu Thirith in Paris, wo sie sich mit dem Studium der Khmer-Sprache befasste.

Khieu Ponnary wurde die Geliebte des Kommunistenführers Pol Pot, dessen revolutionäre Aktivitäten sie unterstützte und den sie im Jahr 1956 heiratete. 1965 musste sie in den Untergrund gehen.

Nach der Machtergreifung durch die Roten Khmer im Jahr 1975 war sie vier Jahre lang Vorsitzende der Nationalen Frauenvereinigung Kambodschas. Sie wurde als „Mutter der Revolution“ gefeiert.

Seit 1978 litt sie zunehmend an einer Geisteskrankheit, so dass sie zur Behandlung nach China ging, ohne dass sich ihr Zustand besserte. Pol Pot ließ sich 1985 von ihr scheiden.

Khieu Ponnary starb 2003 an Krebs.