Kolik

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Dieser Artikel behandelt die Erkrankung, zur gleichnamigen Zeitschrift siehe Kolik (Zeitschrift)

Als Kolik werden stärkste, bewegungsunabhängige, meist wehenartige Schmerzen bezeichnet, die durch krampfhafte Kontraktionen der glatten Muskulatur eines Hohlorganes verursacht werden. „Wehenartig“ bedeutet hier, dass die Schmerzen wellenförmig kommen und sich mit Phasen relativer Beschwerdefreiheit abwechseln.

Koliken können sich organbezogen als Nierenkolik, Gallenkolik oder Darmkolik, bei Säuglingen als sogenannte Dreimonatskolik äußern. Seltener treten sie als Schmerzen im Bereich der Harnblase, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter, der Samenwege und der Speicheldrüsen auf. Damit verbunden sind Beschwerden wie Blutdruckanstieg, Tachykardie, Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen, evtl. auch Kreislaufkollaps.

Koliken sind eines der Symptome der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.

[Bearbeiten] Siehe auch

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