Konkretion

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Konkretion als Begriff der Philosophie wird in Abstraktion und Konkretisierung behandelt
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Konkretion
Versteinerter Schmelzschuppenfisch auf Schieferkonkretion

Eine Konkretion ist ein unregelmäßiges, häufig auch rundlich gestaltetes Mineral-Aggregat, das in einem anders gearteten feinkörnigen Sediment aus einer wässrigen, zirkulierenden Lösung (Porenwasser) ausgesintert ist.

Die Konkretion setzt an einem Kristallisationsmittelpunkt an, meist bedingt durch einen anderen Chemismus, und wächst allmählich nach außen weiter. Beispiele hierfür sind kreidezeitliche Feuersteinknollen im Kalk, Geoden im Ton und Lößkindel. Letztere, Karbonatkonkretionen bis zu Ballgröße, werden auch in der Bodenkunde beschrieben. Dabei handelt es sich allgemein um unregelmäßig-rundliche, bis nussgroße Anreicherungen von Eisen- und Manganoxiden, die sich unter Luftzutritt, in der aeroben Phase, in Gley- und Pseudogleyböden ausbilden. Sie sind dunkelbraun bis schwarz und lösen sich meist wieder auf, wenn die anaerobe Phase wieder eintritt. Es kann aber auch zur Bildung von Raseneisenstein kommen.

Bei der Bildung von Rissen und der nachfolgenden Ausfüllung der Risse mit neu gebildeten Mineralien entstehen Septarien.

Beispiele[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Konkretion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien