Konrad Finck von Finckenstein

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Graf Konrad Finck von Finckenstein (* 22. September 1860 in Schönberg bei Rosenberg i. Westpr.; † 4. Oktober 1916 ebenda) war Majoratsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten]

Finck von Finckenstein war der Sohn des Rittergutsbesitzers, Kammerherrn und MdHH Konrad Karl Finck von Finckenstein. Er besuchte von 1874 bis 1880 das Vitzthumsche Gymnasium in Dresden, war 1880–81 zum Rechtsstudium in Bonn und bis 1883 in Berlin. In Bonn wurde er 1880 Mitglied des Corps Borussia.[1] 1883 wurde er Referendar, 1890 Regierungsassessor, 1894/95 Landrat in Konitz und 1897 bis 1900 Landrat des Herzogtums Lauenburg und in dieser Eigenschaft zugleich Leiter des Lauenburgischen Landeskommunalverbands. Seit 1901 war er erbliches Mitglied des Preußischen Herrenhauses, Mitglied des Provinziallandtags von Westpreußen, Mitglied der Provinzialsynode und Kreisdeputierter im Kreise Rosenberg. Weiter war er Rittmeister der Reserve im 1. Garde-Ulanen-Regiment.

Von 1907 bis 1912 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Regierungsbezirk Marienwerder 2 Rosenberg (Westpr.), Löbau und die Deutschkonservative Partei.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Korpslisten 1910, 19, 540