Korrespondenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert den Begriff Korrespondenz im Sinne von Schriftverkehr; anderen Bedeutungen siehe Korrespondenz (Begriffsklärung).
Correspondence, Theodore Robinson, 1895

Korrespondenz (wörtlich: gegenseitige Beantwortung) steht meistens für ein i. d. R. schriftliches Gespräch, gehört zum Feld der interpersonellen Kommunikation und ist meistens bidirektional.

Vom mündlichen Gespräch hebt sich die Korrespondenz durch zeitlich und inhaltlich klar abgegrenzte Entitäten ab (z. B. Brief, E-Mail), die meistens mehrere Elemente der interpersonellen Kommunikation (Meinungsäußerung, Frage, Antwort, Bestätigung, Anekdote u. a.) zusammenfassen.

Die Korrespondenz bedarf eines neutralen technischen Übertragungsweges (Postkutsche, Bote, Computernetz), braucht aber keinen Mediator wie in der Massenkommunikation.

Der meiste Schriftverkehr wird heute elektronisch abgewickelt (E-Mail bzw. Dateien).

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts bezeichnete eine Korrespondenz eine regelmäßige Veröffentlichung eines oder mehrerer Korrespondenten vorwiegend als ein Dienst zur Nachrichtenverbreitung.

Siehe auch[Bearbeiten]