Kriegsgefangenenlager
Ein Kriegsgefangenenlager ist ein Gefängnis, häufig in der Form eines Barackenlagers, für während und unmittelbar nach einem Krieg gefangene feindliche Soldaten (Kriegsgefangene).
Internationale Verträge, wie zum Beispiel die Genfer Konvention zur Behandlung Kriegsgefangener, sollen Mindeststandards bei der Behandlung der Gefangenen sicherstellen. Diese werden vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) überwacht. Die Verträge sollen auch eine Verwechslung von Kriegsgefangenenlagern mit Arbeitslagern vermeiden.
Die deutschen Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg konnten Stammlager (Abkürzung: Stalag) zur Unterbringung des „Mannschaftsstammes“ (Mannschaften und Unteroffiziere) oder zur Haft für feindliche Offiziere, die so genannten Oflags sein.
Displaced Persons (DPs) in DP-Lagern (engl.: DP-Camps) fielen definitionsgemäß nicht unter diesen Begriff. Es konnte aber nach dem Kriegsende durchaus sein, dass in den DP-Lagern ehemalige Kriegsgefangene untergebracht wurden.
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[Bearbeiten] Beispiele
- Liste der Kriegsgefangenenlager in Deutschland 1914–1918
- Liste der Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht
- Stalag VI A
- Oflag VII B
- Rheinwiesenlager
- Goldene Meile bei Remagen
- Kriegsgefangenenlager 126 Nikolajew
- Sowjet. Kriegsgefangenenlager Nr. 27 Lunjowo (Krasnogorsk)
- Liste sowjetischer Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs
- Liste von US-amerikanischen Kriegsgefangenenlagern des Zweiten Weltkriegs in den USA
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
Siehe bei Kriegsgefangenschaft
[Bearbeiten] Weblinks
- POW Camp Listings – Britische Liste deutscher POW-Lager
- Kriegsgefangenenlager 1939 - 1945 auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Niedersachsen: Übersicht auf der Website der Gedenkstättenförderung Niedersachsen der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten