Arbeitslager

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Arbeitslager sind Stätten, an denen Menschen zur Zwangsarbeit festgehalten werden.

Ein Mensch kann in ein Arbeitslager aus verschiedenen Gründen gesperrt werden: Auf der einen Seite ist es die Strafe für eine kriminelle Handlung, aber auch unerwünschte politische oder religiöse Betätigung, auf der anderen Seite beutet gleichzeitig der Einweisende die Arbeitskraft des Eingewiesenen aus.

Am 24. November 1933 wurde im Deutschen Reich durch das Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Besserung und Sicherung die Maßregel Arbeitshaus eingeführt. Neben den heute noch zulässigen Unterbringungen in einem psychiatrischen Krankenhaus, in einer Entziehungsanstalt oder in Sicherungsverwahrung war auch die Unterbringung in einem Arbeitshaus (StGB § 42d) vorgesehen.

Arbeitslager hat es in verschiedensten Ausprägungen in der Geschichte gegeben.

Beispiele[Bearbeiten]

Goldmine bei einem sowjetischen Arbeitslager an der Kolyma

Beispiele sind unter anderen:

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung über Tibeter in chinesischen Arbeitslagern
  2. DDR-Arbeitslager in Thüringen 1949–1989 (PDF; 216 kB)
  3. Gerichtsentscheid des KG Berlin vom 6. August 2010, Aktenzeichen 2 Ws 28/10 REHA
  4. Army Regulation 210–35: Civilian Inmate Labor Program, freigegebenes Dokument des United States Department of the Army vom 14. Januar 2005, Zugriff am 25. Dezember 2013; Vicky Pelaez: The Prison Industry in the United States: Big Business or a New Form of Slavery?, auf globalresearch.ca, 8. Dezember 2013, Zugriff am 25. Dezember 2013.