Kurt Wahmke

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Kurt Wahmke (* 2. März 1904; † 16. Juli 1934 in Kummersdorf-Gut) war ein deutscher Raketenpionier.

Ab 1932 betrieb eine Forschungsgruppe der Wehrmacht unter der Leitung von Walter Dornberger die Entwicklung der Flüssigtreibstoffraketen der Typen A1, A2 und A3. Anfang 1933 kam Wahmke zu dem Team um Wernher von Braun, Walter Riedel, Heinrich Grünow und Walter Dornberger nach Kummersdorf-Gut. Dort war eine Versuchsstelle für Flüssigkeitsraketen vom Heereswaffenamt der Reichswehr eingerichtet worden. Am 16. Juli 1934 kamen Wahmke und zwei Techniker bei der Explosion eines mit 90%igen Wasserstoffperoxid-Alkohol-Gemisch betriebenen Raketentriebwerkes ums Leben. Diese drei waren die einzigen Techniker, die in der Geschichte der deutschen Raketenentwicklung durch einen Unfall getötet wurden.

Kurt Wahmke promovierte im Labor von Erich Schumann. Der Titel seiner Dissertation lautete Untersuchungen über die Ausströmung von Gasen durch zylindrische Düsen (Geheime Kommandosache), die Arbeit wurde 1933 von Schumann und Arthur Wehnelt angenommen.[1]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Rainer Karlsch: Für und wider "Hitlers Bombe": Studien zur Atomforschung in Deutschland, Waxmann Verlag, 2007, ISBN 9783830918936, S. 247, Fußnote 58
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