Lüderich

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Blick von Untereschbach auf den von Bergbauspuren unberührten Lüderich 1892

Der Lüderich liegt im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen und ist mit 260,2 Metern die höchste Erhebung der Stadt Rösrath.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Der ehemalige Bergbau

Förderturm der Hauptschachtanlage bei Overath-Steinenbrück

Der Bergbau hat am Lüderich eine lange Geschichte. Ausführlich wird darauf in dem Artikel über die Grube Lüderich eingegangen. Das Grubenfeld Lüderich zog sich aus dem Stadtgebiet Overath in das Stadtgebiet Rösrath auf einer Strecke von etwa vier Kilometer von Nord nach Süd über den Berg mit den Lagerstätten: Nordlager, Bleifelder Lagerstätte, Frühling, Bergmannsfreude, Sommer, Hangender Sommer, Franziska und Franziskaquergang. Im Süden folgte im Stadtteil Hoffnungsthal die Grube Bergsegen. Am westlichen Hang befand sich in der Umgebung der Straße Am Heidenkeller die Grube Leibnitz. Am östlichen Hang lagen die Gruben Annacker, Aurora, Gustav Bischof, Schnepfental, Volta und Wallenstein.

[Bearbeiten] Erinnerungen an den Bergbau

Das Fördergerüst des Hauptschachtes steht weithin sichtbar als Denkmal an seinem alten Platz, Das ehemalige Maschinenhaus ist heute das Clubhaus des Golfclubs Lüderich. Einer der alten Hochbehälter wurde zum Carport umfunktioniert. Von der Schachthalde des Hauptschachts grüßt ein großes Kreuz aus Edelstahl weit in das Bergische Land.[1] Am Rand des hinteren Rothenbachtals steht versteckt im Wald das Fördergerüst des Franziskaschachts ebenfalls als Denkmal.

[Bearbeiten] Golfsport

Auf dem nordwestlichen Teil des Lüderichs befindet sich ein 18-Loch-Golfplatz mit Driving Range und Indoor-Halle mit Putting- u. Pitchinggreen.

[Bearbeiten] Deponie

Oberhalb des Golfplatzes hat man mit Gefälle in Richtung ehemaliger Zentralschacht und Auguststollen eine Erddeponie für Bodenaushub eingerichtet. Weil man auch Rostasche der Leverkusener Müllverbrennungsanlage ablagern wollte, kam es in der Bevölkerung zu Protesten. Eine illustrierte Zusammenfassung über die Ereignisse hat die Bürgerinitiative „Das Sülztal stellt sich quer“ im Internet veröffentlicht.[2]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Das Barbarakreuz; Zugriff am 16. Oktober 2011)
  2. Das Sülztal stellt sich quer

[Bearbeiten] Literatur

  • Geschichtsverein Rösrath (Hrsg.): Bergbau im Bergischen Land - Beispiele von Bergbauspuren zwischen Sülz und Wahnbach. Rösrath 2002. ISBN 3-922413-52-8
  •  Gerhard Geurts, Hans Dieter Hilden, Herbert Ommer, Siegfried Raimann, Herbert Stahl: Das Erbe des Erzes. Band 4, Der Lüderich. In: Schriftenreihe des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg. 52, Bergisch Gladbach 2008, ISBN 3-932326-52-0.

[Bearbeiten] Weblinks

50.9313888888897.21260Koordinaten: 50° 56′ N, 7° 13′ O

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