LFO (Band)

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LFO
Allgemeine Informationen
Genre(s) Electronica/IDM
Gründung 1990
Website www.warprecords.com/lfo/
Gründungsmitglieder
Mark Bell
Gez Varley
Aktuelle Besetzung
Mark Bell
Ehemalige Mitglieder
Gez Varley (bis 1997)

LFO sind eine englische IDM/Electronica-Band.

LFO waren zu Beginn der 1990er eine der Pioneerbands des abstrakteren, teilweise nur bedingt tanzflächentauglichen Technosounds, der unter anderem im Umfeld von Warp Records entstand und zunächst als „Bleep & Clonk“ bezeichnet wurde.

[Bearbeiten] Werdegang

Gründungsmitglieder waren Gez Varley and Mark Bell, die sich während ihres Studiums in Leeds kennengelernt haben.

Ihr erstes gemeinsames Demo, den gleichnamigen Track „LFO“, gaben sie an die befreundeten Produzenten von Nightmares on Wax weiter, über die der Track den Weg in die Clubs fand.

Die Popularität, die LFO dort erreichte, führte dazu, dass sie 1990 von Warp Records unter Vertrag genommen wurden. Die kurze Zeit später veröffentlichte Single erreichte auf Anhieb die englischen Top Twenty, was den BBC Radio 1 DJ Steve Wright dazu veranlasste, „LFO“ als die schlechteste Platte aller Zeiten zu bezeichnen.

Anschließend an den Erfolg von „LFO“ und der nachfolgenden Veröffentlichung „We Are Back“ veröffentlichten LFO 1991 ihr erstes Album „Frequencies“, was damals für ein Techno-Projekt noch eine Seltenheit war.

Später übernahmen LFO Produktions- und Remixaufträge für u.a. Afrika Bambaataa, Björk, Radiohead, Depeche Mode, Laurent Garnier und Andrew Weatherall (The Sabres Of Paradise).

Gez Varley verließ LFO 1997, seitdem führt Mark Bell LFO als Soloprojekt weiter.

Der Name LFO (Abkürzung von Low Frequency Oszillator) bezieht sich auf eine so bezeichnete Synthesizer-Modulationsquelle.

[Bearbeiten] Diskografie

(Alle Veröffentlichungen auf Warp Records, in Deutschland vertrieben über Rough Trade Records)

  • LFO (EP/MCD, 1990)
  • We Are Back (EP/MCD, 1991)
  • What Is House? (EP, 1991)
  • Frequencies (LP/CD, 1991)
  • Tied Up (EP/MCD, 1994)
  • Advance (LP/CD 1996)
  • Sheath (LP/CD, 2003)

Dazu kommen noch Veröffentlichungen auf verschiedenen Warp Records Compilations.

[Bearbeiten] Weblinks

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