Björk

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Björk Guðmundsdóttir Zum Anhören bitte klicken! [ˈpjœr̥k ˈkvʏðmʏntsˌtoʊhtɪr]a a (* 21. November 1965 in Reykjavík) ist eine isländische Sängerin, Komponistin, Songwriterin und Schauspielerin mit einem sehr breiten Interesse an verschiedenen Arten von Musik, unter anderem Popmusik, Elektronische Musik, Trip-Hop, Alternative Rock, Jazz, Folk-Musik und Klassischer Musik. Bislang verkaufte sie weltweit über 20 Millionen Alben.[1]

Björks Logo
Björk auf dem Hurricane Festival 2003

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Björk wurde am 21. November 1965 als Tochter von Hildur Rúna Hauksdóttir und Guðmundur Gunnarsson geboren. 1970, im Alter von fünf Jahren, besuchte sie die Musikschule Barnamúsíkskóli Reykjavíkur, auf der sie zehn Jahre u. a. in Gesang, Klavier und Flöte unterrichtet wurde.[2]

Frühe Karriere[Bearbeiten]

Björks musikalische Karriere begann im Alter von elf Jahren, als sie in der Grundschule das Klavierspiel erlernte. Einer der Lehrer sandte eine Aufnahme, auf der Björk das Lied „I Love To Love“ von Tina Charles singt, an den isländischen Radiosender „Radio One“. Während der Ausstrahlung der Aufnahme in ganz Island wurde ein Mitarbeiter des isländischen Plattenverlegers Fálkinn auf Björk aufmerksam und bot ihr daraufhin einen Vertrag an. Mit der Hilfe ihres Stiefvaters, der Gitarre spielte, nahm sie 1977 ihr erstes Album auf, das einfach nur Björk hieß. Es enthielt verschiedene isländische Kinderlieder und Coverversionen populärer Titel wie z. B. „Fool on the Hill“ von den Beatles (auf isländisch „Álfur Út Úr Hól“). Das Album wurde in Island ein großer Erfolg, blieb aber außerhalb Islands unbeachtet.

Schon bald begann Björk sich für Punk-Musik zu interessieren. Mit 14 gründete sie eine Mädchen-Punkgruppe „Spit and Snot“, der im Jahr 1979 die Fusionjazz-Gruppe „Exodus“ folgte. 1980 verließ sie die Musikschule und gründete im Jahr 1981 zusammen mit Jakob Magnússon, dem Bassisten von „Exodus“, die Gruppe Tappi Tíkarrass. Im selben Jahr veröffentlichten sie die Single Bitið fast í vitið, zwei Jahre später das erste Album, Miranda.

Danach arbeitete sie mit den Musikern Einar Örn Benediktsson und Einar Melax von der Musikgruppe Purrkur Pillnikk und Guðlaugur Óttarsson, Sigtryggur Baldursson und Birgir Mogensen von Þeyr. Nachdem sie Lieder geschrieben und geprobt hatten, nannten sie sich KUKL, was auf Isländisch soviel wie „Hexerei“ bedeutet. Sie fanden sehr schnell ihren eigenen Klang, den man am ehesten mit Gothic vergleichen könnte. Schon bei KUKL begann Björk, ihren unverkennbaren Gesangsstil zu entwickeln.

KUKL tourten mit der englischen Anarcho-Punk-Gruppe Crass durch Island, besuchten später England und 1984 oder 1985 West-Berlin, wo sie in einem Veranstaltungslokal namens NOX vor 20 Zuschauern und später in einem besetzten Haus auftraten. Max Goldt beschreibt diese Auftritte in einem seiner Bücher ausführlich. KUKL traten auch mit der Band Flux of Pink Indians auf. Aus dieser Zusammenarbeit gingen die zwei Alben The Eye (1984) und Holidays in Europe (1986, beide bei Crass Records) hervor. So lernten sie auch Derek Birkett (Bassist bei Flux) und Tim Kelly (Gitarre) kennen, die 1985 das Label One Little Indian Records gründeten. Im Sommer 1986 formten Björk und einige Mitglieder von KUKL eine neue Gruppe mit dem Namen Pukl, die schon bald in The Sugarcubes umbenannt wurde.

Popularität[Bearbeiten]

Die erste Single der Sugarcubes, „Ammæli“ („Geburtstag“) wurde gleich ein großer Erfolg in England, und die Gruppe erlangte in den USA und England schnell Kultstatus. Bald darauf folgten auch die Anrufe der Plattenfirmen. Die Gruppe unterschrieb darauf bei One Little Indian in England und bei Elektra Records in den Vereinigten Staaten und nahm 1988 ihr erstes Album, Life's Too Good, auf. Das Album brachte den Sugarcubes innerhalb kurzer Zeit internationale Bekanntheit. Damit waren sie die erste isländische Band, die weltweit populär wurde. Während der Zeit bei den Sugarcubes arbeitete Björk an verschiedenen anderen Projekten. Auf dem Album Gling-Gló, das in Island veröffentlicht wurde, nahm sie zusammen mit der Bebop-Gruppe Trio Guðmundar Ingólfssonar eine Sammlung von populären Jazz-Stücken in isländischer Sprache auf, z. B. Ó Pabbi Minn (O mein Papa) oder Ég veit ei hvað skal segja. 1991 sang sie ein Lied auf dem Island-Album von Current 93 und Hilmar Örn Hilmarsson alias HÖH. Zudem lieferte sie den Gesang zum Album Ex:El von 808 State. Mit dieser Zusammenarbeit wuchs ihr Interesse an House-Musik.

Als sich 1992 zwischen Björk und Einar Örn Spannungen aufbauten, beschlossen sie, getrennte Wege zu gehen. Björk zog nach London und dachte über eine Solokarriere nach. Sie begann, mit Nellee Hooper zusammenzuarbeiten, der schon Alben für Musikgruppen wie z. B. Massive Attack produziert hatte. Mit ihm zusammen produzierte sie ihren ersten internationalen Solo-Erfolg „Human Behaviour“, dem im Juni 1993 ihr Solo-Debütalbum folgte, welches den schlichten Namen „Debut“ trug. Es wurde von den Kritikern sehr gut aufgenommen. Vom New Musical Express als „Album des Jahres“ betitelt, erreichte es Platin-Status in den Vereinigten Staaten. Es enthält sowohl Lieder, die Björk schon als Jugendliche geschrieben hatte, als auch solche, die zusammen mit Hooper geschrieben wurden.

Der Erfolg von Debut führte Björk dazu, verstärkt mit anderen Künstlern zusammenzuarbeiten, z. B. mit David Arnold am Track „Play Dead“, der im Film The Young Americans als Titelmusik verwendet wurde. 1994 kehrte sie zurück ins Studio, um an ihrem nächsten Album zu arbeiten. Diesmal halfen ihr Nellee Hooper, Tricky, Graham Massey von 808 State und der Produzent elektronischer Musik Howie B. Das Album Post enthält vorwiegend Songs, die von Liebe und Beziehungen handeln, darunter auch wütende und konfrontative Tracks. Wie schon jene von Debut wurden auch die Songs von Post teilweise schon Jahre zuvor geschrieben.

Weiterhin schrieb Björk das Lied „Bedtime Story“ für Madonnas Album Bedtime Stories. Madonna hätte gern Material für ein ganzes Album gehabt, Björk lehnte dies jedoch ab. Auch eine Einladung Madonnas lehnte Björk mit der Begründung ab, dass ein Zusammentreffen zufällig und nicht unter verkrampften Umständen stattfinden sollte. 1995 war das Album Post fertiggestellt und erschien im Juni. Es erreichte den zweiten Platz in den britischen Charts und erhielt wiederum Platin-Status in den Vereinigten Staaten. 1996 wurde das Remix-Album Telegram veröffentlicht, das uncharakteristische Remixe von Post enthielt. Für die Fotos von Telegram arbeitete Björk das erste Mal mit ihrem Lieblingsfotografen, dem Japaner Nobuyoshi Araki, zusammen. Das war insofern ungewöhnlich, als Araki normalerweise nur Asiaten fotografiert. Er machte für Björk eine Ausnahme, nachdem diese ihm einen leidenschaftlichen Brief geschrieben hatte.

1997 stellte Björk ihr Album Homogenic in Spanien fertig. Björk arbeitete dafür mit Mark Bell von LFO, Eumir Deodato und Howie B zusammen. In stilistischer Hinsicht ist es ein sehr extrovertiertes Album, das einen großen Teil der emotionalen Seite Björks preisgibt. Auch Björks starke Verbundenheit zu Islands Landschaft und Natur wird von ihrer Musik nachgezeichnet. Homogenic erreichte im Jahr 2001 Gold-Status in den Vereinigten Staaten.

Björk, 2007 in Paris

2001 erschien das Nachfolgealbum, Vespertine, stilistisch nun wieder sehr introvertiert. Björk benutzt hier komplexe Rhythmen, Inuit-Chöre, Klänge der Experimentalgruppen Matmos und Oval, von Thomas Knak aus Dänemark, der Harfenspielerin Zeena Parkins und auch eines Kammerorchesters. Als Inspirationsquelle dienten die Texte des amerikanischen Dichters E. E. Cummings und die Arbeiten des unabhängigen Filmemachers Harmony Korine. Aus dem Album gingen drei Singles hervor, „Hidden Place“, „Pagan Poetry“, und „Cocoon“. Da die Videos dieser Singles (vor allem das von „Pagan Poetry“) einige kontroverse Bilder (u. a. Björk halbnackt) zeigten, mussten diese teilweise zensiert werden, um in den Vereinigten Staaten weiter gespielt werden zu können. Das Video zu „Cocoon“ wurde dort gar nicht erst ausgestrahlt.

Family Tree, eine Art „Greatest Hits-Box“, erschien 2003 und enthielt CDs und DVDs, welche die verschiedenen Schaffensphasen aus den ersten 10 Jahren ihrer Solokarriere nachzeichneten.

Im August des Jahres 2004 erschien dann das Album Medúlla. Nach Angaben Björks war das Ziel, von den klanglich immer epischer werdenden Vorgängeralben auf den absoluten Kern („Medúlla“ bedeutet Mark eines Organs, z. B. Knochenmark) der Musik zu stoßen: die menschliche Stimme. Mitten in den Arbeiten am Album entschied Björk folgerichtig, dass es am besten ist, wenn die einzelnen Lieder nur aus Gesang bestehen und entfernte beinahe alle vorherige Instrumentierung daraus. Als Vocalisten lud sie unter anderem Hip-Hop-Beatbox-Künstler Rahzel, Mike Patton (ehemals Faith No More) und Robert Wyatt zur Mitwirkung ein. Selbst Außergewöhnliches wie Inuit-Kehlkopfgesang wurde in die Lieder integriert. Wiederum ließ sie sich von E. E. Cummings für die Texte inspirieren (Lied Sonnets/Unrealities XI).

Im August 2004 sang Björk das Lied „Oceania“ vom Album Medúlla während der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen. Wie gewohnt, war der Auftritt eher unkonventionell. Während sie sang, entfaltete sich ihr Kleid zu einem 900 m² großen Tuch, auf dem eine Karte der Welt zu sehen war. Diese Karte wurde über alle Athleten ausgebreitet. Kurz nach den Olympischen Spielen wurde das Lied Oceania als Radio-Single veröffentlicht. Zudem zirkulierte im Internet eine leicht abgeänderte Version des Songs, auf der zusätzlich Gesang von Kelis zu hören ist (diese Version des Liedes wurde später auf der Single „Who Is It?“ kommerziell veröffentlicht). Nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien startete Björk das Projekt „Army of Me-Xes“, in dem sie ihre Fans und Musiker dazu aufrief, den Erfolg „Army of Me“ von 1995 zu remixen. Mit den ihrer Meinung nach 20 besten der insgesamt 600 Einsendungen wurde ein neues Album veröffentlicht. Der Erlös dieses Albums kam UNICEF zugute.

2005 erschien mit „The Music from 'Drawing Restraint 9'“ ein Soundtrack, den Björk für den gleichnamigen Film ihres ehemaligen Lebensgefährten Matthew Barney komponiert hatte. Das Album besteht hauptsächlich aus Liedminiaturen, die mit Gesang konterkariert werden.

Im Mai 2007 erschien dann Björks sechstes Studioalbum Volta. Ende 2008 hatte sie einen Gastauftritt in der isländischen Comedyserie Dagvaktin, mit Jón Gnarr in der Hauptrolle.

Am 7. Oktober 2011 ist das Studioalbum Biophilia in Deutschland erschienen[3] (europaweiter Start war der 10. Oktober bzw. 11. Oktober in Nordamerika), das von einem Multimediapaket aus Apps, Installationen, Live-Shows, Workshops, speziell angefertigten Instrumenten, einer Filmdokumentation und einer Website mit 3D-Animationen begleitet wird.[4] Daraus sind zuvor die Single-Auskopplungen Cosmogony und Crystalline veröffentlicht worden. Crystalline erschien außerdem als Remix-EP in Zusammenarbeit mit dem syrischen Dabke-Musiker Omar Souleyman. Die EP enthält zusätzlich die beiden Titel Mawal und Tesla.[5]

Biophilia soll eine dreijährige Welttournee folgen, während der Björk in nur acht Städten für jeweils sechs Wochen auftreten will.[6]

Björk in Filmen[Bearbeiten]

Björk bei den Filmfestspielen von Cannes 2000

Bereits im Jahr 1990 spielte sie im Film Juniper Tree, der ein Märchen der Brüder Grimm erzählte. 1994 hatte sie einen Cameo-Auftritt in Prêt-à-Porter. 1999 wurde ihr angeboten, die Filmmusik zu Dancer in the Dark zu schreiben. Daraufhin bot ihr Lars von Trier auch die Hauptrolle der Selma an. Björk wollte sich schon seit ihrer Kindheit an einem Musical beteiligen, weigerte sich aber lange, die Rolle anzunehmen. In einem Interview sagte sie, sie sei stur und könnte auch noch 10 Jahre lang nein sagen. Schließlich gestand sie aber ein, sich in Selma verliebt zu haben und empfand von tiefstem Herzen, dass Selma gehört werden müsse. Ohne eine fundierte schauspielerische Ausbildung absolviert zu haben, gelang Björk diese preisgekrönte Leistung schließlich, indem sie, wie sie sagte, bei den Dreharbeiten selbst zu Selma wurde. Lars von Trier dazu: „It was not acting, it was feeling.“ (dt.: „Das war keine Schauspielerei, das war pure Einfühlung“)

Beim Cannes Film Festival 2000 erhielt sie die Auszeichnung als beste Darstellerin, ebenso bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises des gleichen Jahres. Als "Beste Darstellerin in einem Drama" wurde sie außerdem für den Golden Globe nominiert. Der Soundtrack zu dem Film erschien unter dem Titel „Selmasongs“. Das Stück „I've Seen It All“ erhielt jeweils eine Golden Globe- und Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Filmsong, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Nach der kräftezehrenden Rolle der Selma wollte Björk eigentlich in keinem Film mehr mitspielen, dennoch nahm sie eine Rolle im Experimentalfilm Drawing Restraint 9 ihres ehemaligen Lebensgefährten Matthew Barney an. Auch der Soundtrack stammt von ihr.

Am 27. Juni 2013 wurde auf dem britischen Channel 4 der 60minütige Dokumentarfilm The Nature of Music mit David Attenborough gezeigt.

Person[Bearbeiten]

Björk wird gewöhnlich nur bei ihrem Vornamen genannt. Dies ist nicht unüblich in Island, wo Familiennamen Ausnahme und Vatersnamen die Regel sind – Guðmundsdóttir bedeutet „Guðmundurs Tochter“.

Björk war nicht nur künstlerisch, sondern auch privat einige Zeit mit dem britischen Musiker Tricky liiert. Kurz danach folgte eine Affäre mit dem britischen Musiker Goldie.[7]

Björk ist zweifache Mutter. Mit dem ehemaligen Gitarristen der Sugarcubes, Þór Eldon Jónsson, mit dem sie in den 1980er Jahren zusammenlebte, hat sie einen Sohn (* 8. Juni 1986). Mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten,[8] dem US-amerikanischen Medienkünstler Matthew Barney, hat sie eine Tochter (* 3. Oktober 2002).

Björk ist in den Risikoinvestmentfinanzierer Auður Capital eingestiegen, um gemeinsam mit ihm einen Fonds aufzulegen, in dessen Auftrag sie Spenden zur Rettung der Ökonomie ihres Heimatlandes sammelt.

Im Jahr 2000 schlug der damalige Premierminister von Island, Davíð Oddsson vor, Björk die isländische Insel Elliðaey zu schenken, um ihr auf diese Art und Weise für ihren Beitrag zur Steigerung des internationalen Rufs Islands zu danken.[9] Allerdings zog er seinen Vorschlag nach lokalen Protesten zurück.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Solo[Bearbeiten]

Hauptartikel: Björk/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[10] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1977 Björk Erstveröffentlichung: 18. Dezember 1977
1990 Gling-Gló Erstveröffentlichung: September 1990
(mit Tríó Guðmundar Ingólfssonar)
1993 Debut 24
(44 Wo.)
27
(18 Wo.)
18
(17 Wo.)
3
(69 Wo.)
61
(31 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Juli 1993
Verkäufe: + 1.775.000
1995 Post 6
(21 Wo.)
13
(16 Wo.)
5
(13 Wo.)
2
(38 Wo.)
32
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Juni 1995
Verkäufe: + 2.050.000
1997 Homogenic 10
(20 Wo.)
5
(10 Wo.)
13
(17 Wo.)
4
(13 Wo.)
28
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. September 1997
Verkäufe: + 1.550.000
2001 Vespertine 3
(10 Wo.)
5
(9 Wo.)
3
(8 Wo.)
8
(4 Wo.)
19
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. August 2001
Verkäufe: + 230.000
2004 Medúlla 5
(7 Wo.)
6
(7 Wo.)
3
(7 Wo.)
9
(3 Wo.)
14
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. August 2004
Verkäufe: + 170.000
2007 Volta 9
(5 Wo.)
5
(5 Wo.)
3
(10 Wo.)
7
(3 Wo.)
9
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2007
Verkäufe: + 810.000[11]
2011 Biophilia 14
(… Wo.)
17
(… Wo.)
9
(… Wo.)
21
(… Wo.)
27
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2011

Kollaborationen[Bearbeiten]

Tappi Tíkarrass:

  • 1982: Bítið Fast Í Vítið
  • 1982: Miranda

KUKL:

  • 1984: The Eye
  • 1984: KUKL à Paris 14. September 1984 (Konzert-Aufnahmen, nur auf MC und in Frankreich veröffentlicht)
  • 1986: Holidays in Europe (The Naughty Nought)

The Sugarcubes:

  • 1988: Life's Too Good
  • 1989: Here Today, Tomorrow, Next Week
  • 1992: Stick Around for Joy
  • 1992: It's It
  • 1998: The Great Crossover Potential (Greatest Hits)

Dirty Projectors:

  • 2011: Mount Wittenberg Orca

Filmografie[Bearbeiten]

Tourneen und besondere Auftritte[Bearbeiten]

  • 1993 (August–Dezember) – Debut Tour (17 Konzerte in Nordamerika und Europa)
  • 1994 (Februar–Juli) – Debut Tour (19 Konzerte in Island, Nordamerika, Europa, Australien und Japan)
  • 1994 (7. September) – Björk gab in London ihr MTV Unplugged Konzert.
  • 1995 (Januar) – Debut Tour (11 Konzerte in Nordamerika und Europa)
  • 1995 (August–November) – Post Tour (36 Konzerte in Island, Nordamerika und Europa)
  • 1996 (Januar–Oktober) – Post Tour (52 Konzerte in Island, Nord- und Südamerika, Israel, Europa, Australien, Thailand, Japan und der Volksrepublik China)
  • 1997 (8. Juni) – Björk spielte beim Tibetan Freedom Concert in New York. Weltpremiere der Songs Hunter, Joga und All Neon Like.
  • 1997 (September) – Verschieden kleine Homogenic Promokonzerte in kleinen Clubs in Europa. Unter anderem spielte sie in der „Mandarin Lounge“ in München.
  • 1997 (November) – Homogenic Tour (14 Konzerte in Europa)
  • 1998 (April–Dezember) – Homogenic Tour (38 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa)
  • 1999 (Januar) – Björk gab ihre letzten beiden Homogenic-Konzerte in Reykjavík.
  • 1999 (Dezember) – Björk spielte zwei Akustikkonzerte mit dem Brodsky Quartet in der Union Chapel in London.
  • 2001 (25. März) – Björk trat an der 73. Oscar-Verleihung in Los Angeles in einem Schwanen-Kostüm auf und präsentierte das als „Bestes Lied“ nominierte Lied I’ve seen it all aus dem Film Dancer in the Dark (Regie Lars von Trier).
  • 2001 (Mai–Dezember) – Vespertine Tour (36 Konzerte in Nordamerika, Europa, Island und Japan)
  • 2002 (Januar–März) – Verschieden Vespertine Promoauftritte (unter anderem in der Jonathan Ross Show und der Harald Schmidt Show)
  • 2002 (27. April) – Björk gab ihr erstes Greatest Hits-Konzert (12 Monate vor dem offiziellen Tourstart) beim Coachella Festival.
  • 2003 (Mai–Oktober) – Greatest Hits Tour (30 Konzerte in Nordamerika, Europa, Russland und Japan)
  • 2004 (13. August) – Björk sang bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 2004 in Athen den Song Oceania.
  • 2004 (Oktober) – Verschiedene Medúlla Promoauftritte. Unter anderem gab sie ein kleines Konzert in St. Denis (Frankreich) (Tracklist: Sonnets/Unrealities XI, Show Me Forgiveness, The Pleasure Is All Mine, Desired Constellation, Who Is It, Vökuró).
  • 2005 (2. Juli) – Björk trat im Rahmen der weltweiten Live 8-Benefizkonzerte in Tokio auf (Tracklist: Pagan Poetry, All Is Full Of Love, Desired Constellation, Jóga, Generous Palmstroke, Hyperballad, Bachelorette, It’s In Our Hands (Soft Pink Truth Mix)).
  • 2005 (6. November) – Björk trat in New York beim Meredith Monk Tribute Concert auf und singt das Cover Gotham Lullaby.
  • 2006 (7. Januar) – Björk spielte 3 Songs beim Hætta! Festival in Reykjavík (Festival gegen die Zerstörung der isländischen Natur).
  • 2006 (17. November) – 14 Jahre nach ihrer Trennung geben die Sugarcubes samt Björk ein einmaliges Konzert in Reykjavík, anlässlich des 20. Geburtstages ihrer Erfolgs-Single Birthday.
  • 2007 (April–Dezember) – Volta Tour (43 Konzerte in Island, Nord- und Südamerika und Europa)
  • 2008 (Januar–Dezember) – Volta Tour (35 Konzerte in Australien, Japan, China und Europa, darunter das Melt!-Festival, Björks einziger Deutschland-Auftritt 2008)
  • 2009 (8. Mai) – Björk spielt mit der Band Dirty Projectors eine Suite im New Yorker Housing Works Bookstore Cafe.
  • 2011 (27. Juni – 16. Juli) – Biophilia Installation am Manchester International Festival, eine Preview Show und sechs Konzerte in der Campfield Market Hall (MOSI)
  • 2011 (12. Oktober – 7. November) – Biophilia Konzerte und Workshops in Reykjavík im Konzert- und Veranstaltungszentrum Harpa
  • 2013 (7. September) - Berlin Festival

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Björk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Björk. Universal Music Group Australia & NZ, abgerufen am 12. April 2013.
  2. Marking the years in the history of Björk Guðmundsdóttir
  3. Die lauwarmen Hände der Götter in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 2. Oktober 2011, Seite 28
  4. Biophilia. Spex.de, 10. Oktober 2011, abgerufen am 21. November 2011.
  5. Omar Souleyman reworks Björk. Electronic Beats, 26. Juli 2011, abgerufen am 29. Juli 2011 (englisch).
  6. "Cosmogony" – Björk mit neuer Single und App-Video zum neuen Album. Motor.de, abgerufen am 20. Juli 2011.
  7. Klaus Winninger: CD-Kritik: Björk: „Homogenic“, In: www.spiegel.de, 17. Oktober 1997.
  8. newsoficeland.com: Björk from Iceland is now single
  9. New Musical Express (englisch) vom 14. Februar 2000
  10. Chartquellen: DE AT CH UK US
  11. Verkäufe von Volta
Island Anmerkung zu isländischen Personennamen: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname.