Radiohead

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Radiohead
Radiohead.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Rock, Art-Rock, Britpop, New Prog
Gründung 1986
Website www.radiohead.com
Gründungsmitglieder
Thom Yorke
Keyboard, Gitarre
Jonny Greenwood
Gitarre
Ed O’Brien
Colin Greenwood
Phil Selway
Jonny Greenwood am Rock Oz’Arènes in Avenches – August 2006

Radiohead ist eine Alternative-Rock-Band, die 1986 in Oxford, England gegründet wurde. Damals noch unter dem Namen On a Friday auftretend, erfolgte 1989 die Umbenennung in Radiohead, nach einem Song der Talking Heads namens Radio Head.

Die Band besteht aus Thom Yorke (Gesang, Rhythmusgitarre, Piano), Jonny Greenwood (Lead-Gitarre, Keyboard, Ondes Martenot), Colin Greenwood (E-Bass, Keyboard), Ed O’Brien (Gitarre, Backgroundvocals) und Phil Selway (Schlagzeug, Backgroundvocals).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bandgeschichte

Die Band wurde 1985 an der Abingdon School in Abingdon bei Oxford gegründet – damals noch unter dem Namen On a Friday, da man immer Freitags probte. Anfang 1986 folgte der erste Auftritt in der Jericho Tavern in Oxford. 1987 verließen Yorke, O’Brien, Selway, und Colin Greenwood die Schule um zu studieren, trotzdem traf sich die Band regelmäßig an Wochenenden und in den Ferien. Erst ab 1991 wurde die Band zunehmend professioneller und unterschrieb in jenem Jahr einen Vertrag mit EMI für sechs Alben. Auf Anregung der Plattenfirma erfolgte später auch die Umbenennung in Radiohead.

Die erste kommerzielle Veröffentlichung von Radiohead war die Drill EP im Mai 1992. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hieß die Band noch On A Friday, die Umbenennung erfolgte jedoch kurze Zeit später, sodass bereits Radiohead auf dem Cover stand. Mit der Single Creep (erschien erstmals im September 1992), die sich über einen längeren Zeitraum in den Charts vieler Länder hielt, hatte die Band ihren ersten großen Erfolg. Inzwischen spielt die Band das Lied allerdings nicht mehr; bzw. nur noch selten auf Konzerten. 1993 erschien mit Pablo Honey das Debütalbum, das immerhin Platz 22 der britischen Charts erreichte. Die folgenden Singles Anyone Can Play Guitar und Stop Whispering sowie später Pop Is Dead verkauften sich jedoch nicht gut, ebenso wie die 1994 erschienene EP My Iron Lung.

Erst mit dem zweiten Album The Bends, bei dem Produzent Nigel Godrich erstmals mit dabei war und mit der Zeit zum „sechsten Bandmitglied“ wurde, schaffte die Band wieder den Sprung in die vorderen Charts.[1] Auch von Kritikern wurde das Album im Allgemeinen sehr gut bewertet.[2]

Nach zwei Jahren, in denen die Band fast ausschließlich auf Tour war und dort neues Songmaterial wie Airbag, Paranoid Android und unter anderem auch Subterranean Homesick Alien testete, veröffentlichte Radiohead 1997 das Album OK Computer, das vor allem in späteren Umfragen von Musikmagazinen noch größere Zustimmung fand als The Bends. In OK Computer nahm die Band musikalische Risiken auf sich, die unüblich für die Welt des Britpop waren, indem sie beispielsweise mit Raumklang, Rauschen und computergenerierten Stimmen experimentierte.

Nach einer Welttournee verbrachte die Band die zweite Hälfte des Jahres 1998 und das gesamte Jahr 1999 in ziemlicher Stille und trat nur selten auf. Im Jahr 2000 kehrten sie mit dem vierten Album Kid A zurück. Noch mehr als vorher verbanden Radiohead auf diesem Album verschiedene Stilrichtungen und ließen das Album fast ohne Promotion erscheinen; so gab die Band nur sehr wenige Interviews. Es wurden zwar Musikvideos produziert, die jedoch ausschließlich im Internet veröffentlicht wurden. Auch Singles wurden aus Kid A nicht ausgekoppelt. Trotzdem erreichte das Album Nummer-1-Status in den US-Charts, möglicherweise auch, weil das Album vor der Veröffentlichung auf Napster erhältlich war.[3] Auch Kid A erhielt, wie schon die beiden Vorgängeralben, wieder größtenteils ausgezeichnete Kritiken.[4]

Ed O’Brien am Rock Oz’Arènes in Avenches – August 2006

Das fünfte Album Amnesiac wurde in der Mitte des folgenden Jahres veröffentlicht und bestand aus weiterem Material derselben Aufnahmesessions wie Kid A. Die Alben sind vom Stil her einander relativ ähnlich.

Nach einer weiteren großen Tour veröffentlichte die Band 2003 ihr sechstes Album Hail to the Thief, das sich weniger auf elektronische Experimente stützt als seine beiden Vorgänger, sich aber gleichfalls vom gitarrengetriebenen Rock der Anfangszeit absetzt. Der Titel sorgte für Aufsehen, da er als Anspielung auf den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2000 zu interpretieren war. Hail to the Thief war zur Verärgerung der Band schon einige Monate vorher in einer roh gemixten Version im Internet verfügbar. Radiohead zeigten sich in Interviews jedoch auch verärgert darüber, dass EMI die CD-Ausgabe des Albums gegen den Willen der Band mit einem Kopierschutz ausgestattet hatte. Mit der Veröffentlichung von Hail to the Thief war Radioheads Vertrag mit EMI ausgelaufen, woraufhin die fünf Musiker wenig Interesse daran zeigten, diesen zu verlängern. Auch mit anderen Plattenfirmen wurde zunächst kein weiterer Vertrag abgeschlossen.

Als erstes Bandmitglied veröffentlichte Jonny Greenwood 2003 mit Bodysong ein Soloalbum als Soundtrack zur gleichnamigen Dokumentation von Simon Pummel. 2006 veröffentlichte Thom Yorke mit dem Album The Eraser ebenfalls eine Soloplatte mit elektronisch untermalten Popsongs.

Nach einer Welttournee 2006 arbeiteten Radiohead an der Fertigstellung ihres neuen Albums In Rainbows. Da Radiohead nach dem Auslaufen des Sechs-Alben-Vertrags bei EMI keinen neuen Plattenvertrag abgeschlossen hatten, war das am 10. Oktober 2007 erschienene Album bis Dezember 2007 als Download oder Discbox nur im Selbstvertrieb über die Website der Band erhältlich.[5][6] Dabei bestimmte der Kunde den Preis für den Download selbst.

Am 5. August 2009 veröffentlichten Radiohead zu Ehren des am 25. Juli 2009 verstorbenen Harry Patchs, des ältesten Kriegsveteranen der British Army des ersten Weltkrieges, den Song Harry Patch (In Memory Of) im Internet.

2010 veröffentlichten Fans der Band einen Live-Mitschnitt eines Konzertes in Prag. Am 23. August 2009 filmten 50 Besucher von unterschiedlichen Standpunkten ein gesamtes Konzert und veröffentlichten die Aufnahmen als kostenlosen Download. Die Tonspur dafür wurde direkt von der Band zur Verfügung gestellt.[7][8]

In einem Interview sagte Ed O’Brien, dass die Band 2010 ein neues Album veröffentlichen würde. Damit widersprach er Sänger Thom Yorke, laut dem die Band keine Alben mehr, sondern nur noch EPs und Singles veröffentlichen werde.[9] Am 14. Februar 2011 kündigten Radiohead schließlich ihr achtes Studioalbum an, welches am 18. Februar in digitaler Form erschien und am 25. März auch in physischer Form veröffentlicht wurde und den Namen The King of Limbs trägt.[10]

[Bearbeiten] Stil

Thom Yorke am Rock Oz’Arènes in Avenches – August 2006

Radiohead haben sich im Laufe der Zeit stilistisch sehr verändert und sind nur schwerlich einem einzelnen Genre zuzuordnen.

Zu Beginn ihrer Karriere wurden sie der Britpop-Welle zugeordnet. Nicht zuletzt wegen des Erfolgs der Single Creep wurden sie zuweilen auch als One-Hit-Wonder eingeschätzt.[11] Ihr zweites Album The Bends wurde von den meisten Kritikern dann auch als überraschende, konsequente Weiterentwicklung eingeschätzt, das die „stärksten Momente des Vorgängers Pablo Honey auf den Punkt bringt“.[12] Es besitzt zwar immer noch eine für die frühe Radiohead-Phase typische Eingängigkeit, zeigt sich im Vergleich zum Vorgänger jedoch schon deutlich komplexer und epischer.

Diese Tendenz setzte sich auch auf ihrem nächsten Album, OK Computer, fort. Die Band verband den Sound von The Bends mit Einflüssen aus Ambient, Avantgarde und elektronischer Musik. Das Resultat wurde von Kritikern fast ausnahmslos positiv aufgenommen und gilt als eines der einflussreichsten und wichtigsten Alben der Neunziger Jahre.[13]

Ausgelaugt von der langen Tour zu OK Computer wartete die Band mit der Veröffentlichung des Nachfolgealbums Kid A bis zum Jahr 2000. Radiohead blieben ihrem Weg der konsequenten Weiterentwicklung ihres Sounds treu. Die Band gab keine Interviews zu Kid A; auch Singles oder Videos wurden nicht ausgekoppelt. Die Gitarre nimmt auf diesem Album eine wesentlich kleinere Rolle ein als auf allen vorherigen Alben, stattdessen dominieren elektronische Klänge und Einflüsse aus Krautrock, Free Jazz und auch moderner klassischer Musik.

Wie schon OK Computer gewann es den Grammy Award für das beste Alternative Musik Album. Bei Kritikern und Fans wurde Kid A sehr unterschiedlich aufgenommen. Einige sehen das Album als „Grenzen überschreitendes […] Gesamtkunstwerk“,[14] einige Fans konnten mit der neuen Ausrichtung der Band allerdings nichts mehr anfangen. Trotz seiner Komplexität war das Album jedoch alles andere als ein kommerzieller Misserfolg.

Das fünfte Studioalbum Amnesiac folgte nur einige Monate nach Kid A und wird oft mit diesem verglichen, da die Stücke der beiden Alben ihren Ursprung in denselben Sessions haben. Auch Amnesiac lässt sich keinesfalls mit einem Genrebegriff alleine beschreiben, sondern bedient sich Elementen aus verschiedensten Stilen, insbesondere der Jazz ist hier ausgeprägter als auf jedem anderen Radiohead-Album. Insgesamt führt es jedoch die auf Kid A eingeschlagene Richtung fort.[15]

Mit den beiden Veröffentlichungen Hail to the Thief und In Rainbows kehrten Radiohead dann wieder ein Stück weit zur Gitarrenmusik zurück, was jedoch nicht heißt, dass die elektronischen Anleihen und aufgebrochenen Songstrukturen der Vorgängeralben verschwunden sind. Vielmehr bilden beide Alben eine Schnittmenge aller vorherigen Alben. So schreibt beispielsweise plattentests online zu In Rainbows: „Man könnte gar von Stagnation sprechen, weil Radiohead scheinbar nicht mehr unbedingt vorwärts streben, sondern auch seit- und rückwärts, um sich auf bereits erarbeitete Tugenden zu besinnen.[16]

[Bearbeiten] Artwork

Im Laufe der Zeit hat Thom Yorke (auf den CDs als 'Tchocky’, 'Dr Tchock’, 'The White Chocolate Farm’ usw. erwähnt) zusammen mit Stanley Donwood ein eigenwilliges Artwork entwickelt. Die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Studienkameraden begann mit The Bends. Das Artwork entwickelte sich immer weiter und besitzt seit OK Computer einen sehr hohen Stellenwert für die Band. In Kid A und Amnesiac besteht es hauptsächlich aus düsteren Landschaften.

Für Hail to the Thief entwickelten Yorke und Donwood ein Design, das einem farbenfrohen Stadtplan ähnelt, der mit verschiedenen „medialen“ Begriffen versehen wurde. Diese entnahm Yorke den Nachrichten, da sie in ihm bestimmte Gefühle auslösten und seiner Meinung nach darum auch gezielt von Sendern, Firmen und Politikern eingesetzt wurden. In einem Interview verweist er auf das Neusprech (Newspeak), eine in George Orwells Roman 1984 vorkommende Sprache.

[Bearbeiten] Diskografie

Hauptartikel: Radiohead/Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen [17] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1993 Pablo Honey 91
(1 Wo.)
22
(82 Wo.)
32
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Februar 1993
Verkäufe: + 1.300.000
1995 The Bends 73
(7 Wo.)
37
(1 Wo.)
4
(155 Wo.)
88
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. März 1995
Verkäufe: + 1.900.000
1997 OK Computer 27
(21 Wo.)
17
(14 Wo.)
40
(12 Wo.)
1
(79 Wo.)
21
(55 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 1997
Verkäufe: + 2.925.000
2000 Kid A 4
(6 Wo.)
5
(5 Wo.)
8
(7 Wo.)
1
(15 Wo.)
1
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2000
Verkäufe: + 1.060.000
2001 Amnesiac 2
(10 Wo.)
1
(12 Wo.)
6
(14 Wo.)
1
(12 Wo.)
2
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2001
Verkäufe: + 560.000
2003 Hail to the Thief 3
(10 Wo.)
6
(11 Wo.)
3
(14 Wo.)
1
(14 Wo.)
3
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2003
Verkäufe: + 820.000
2007 In Rainbows 8
(7 Wo.)
12
(6 Wo.)
2
(13 Wo.)
1
(21 Wo.)
1
(52 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2007
Verkäufe: + 560.000
2011 The King of Limbs 13
(5 Wo.)
11
(4 Wo.)
8
(9 Wo.)
7
(9 Wo.)
3
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. März 2011

[Bearbeiten] Musikalische Arbeiten außerhalb der Band

  • 1998: Velvet Goldmine – OST-CD - Thom Yorke und Jonny Greenwood als Mitglieder der fiktiven Filmband Venus in furs
  • 1998: El President – Maxi-CD mit Drugstore - Thom Yorke
  • 1998: Rabbit in Your Headlights – Maxi-CD mit UNKLE - Thom Yorke
  • 2000: I’ve Seen It All – Duett mit Björk - Thom Yorke (zu finden auf SelmaSongs, dem Soundtrack zum Film Dancer in the Dark)
  • 2000: Stories From the City, Stories From the Sea – CD mit PJ Harvey - Thom Yorke (im Duett in This Mess We’re In und im Background in One Line und Beautiful Feeling)
  • 2001: 7 Worlds Collide – CD & DVD mit Neil Finn – Ed O’Brien und Phil Selway
  • 2004: Bodysong – CD & DVD – Jonny Greenwood
  • 2005: Jonny Greenwood und Phil Selway sind in Harry Potter and the Goblet of Fire Mitglieder der fiktiven Band The Weird Sisters.
  • 2006: The Eraser – CD – Thom Yorke
  • 2007: There Will Be Blood – CD – Jonny Greenwood
  • 2007: The White Flash - Modeselektor feat. Thom Yorke
  • 2007: Spitting Feathers [Japan Only] - Single/ Audio CD - Thom Yorke
  • 2009: The Eraser Remixes – CD – Thom Yorke
  • 2009: FeelingPulledApartbyHorses + The Hollow Earth als 12″ – Thom Yorke
  • 2009: All for the Best - Thom Yorke ( + Andy Yorke) auf Ciao My Shining Star, ein Tribute - Album für Mark Mulcahy (Sänger von The Miracle Legion)
  • 2009: Hearing Damage - Thom Yorke - Soundtrack von New Moon
  • 2010: Familial - Philip Selway
  • 2010: Norwegian Wood – CD – Jonny Greenwood

[Bearbeiten] Sonstiges

  • 1996: Veröffentlichung von Talk Show Host auf dem Soundtrack zu Romeo + Juliet
  • 2002: Veröffentlichung von Everything In Its Right Place auf dem Soundtrack zu Vanilla Sky
  • 2006: Veröffentlichung von Paranoid Android auf dem Soundtrack zu Ergo Proxy (Ergo Proxy OST 1)

[Bearbeiten] Literatur

  • Exit Music – Die Geschichte von Radiohead von Donald Randall, Bosworth Music Berlin 2006, ISBN 978-3-86543-183-7

[Bearbeiten] Referenzen

  1. http://www.intro.de/kuenstler/interviews/23013806/radiohead_age_of_darkness_mit_audiofiles Intro.de Interview vom 22. Mai 2003; zuletzt geprüft am 20. November 2008
  2. Allmusic Review zu The Bends
  3. Menta, Richard (MP3 Newswire): Did Napster Take Radiohead’s New Album to Number 1?, 28. Oktober 2000
  4. Kritik bei Plattentests Online.
  5. Pressemeldung über das Erscheinen des neuen Albums
  6. Internetseite der Band, auf der man das Album bestellen kann
  7. Live-DVD vom Konzert in Prag
  8. Live In Praha DVD – Tonspion
  9. laut.de Radiohead: Neues Album kommt „definitiv“.
  10. laut.de Radiohead: Neues Album ab Samstag im Netz
  11. http://musicmoz.org/Bands_and_Artists/R/Radiohead/Biographies/ Radiohead Biografie auf MusicMoz.org; zuletzt geprüft am 20. November 2008
  12. http://www.allmusic.com/album/r209426 Rezension von Allmusic.com; zuletzt geprüft am 20. November 2008
  13. http://www.einslive.de/musik/platten/platten_fuer_die_ewigkeit/radiohead_okcomputer.jsp Rezension von Einslive.de; zuletzt geprüft am 20. November 2008
  14. http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/r/radiohead/kid_a/index.htm Laut.de Rezension; zuletzt geprüft am 20. November 2008
  15. http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/r/radiohead/amnesiac/index.htm Laut.de Rezension; zuletzt geprüft am 20. November 2008
  16. http://www.plattentests.de/rezi.php?show=5278 plattentests online Rezension; zuletzt geprüft am 20. November 2008
  17. Chartquellen: DE AT CH UK US

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Radiohead – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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