Landfläche

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Geologische Einteilung der Landfläche

Als Landfläche, Landmasse oder Festland wird in den Geowissenschaften (insbesondere der Geographie) jener Teil der Erdoberfläche bezeichnet, der sich über den Meeresspiegel erhebt und auch bei Flut nicht vom Wasser der Ozeane bedeckt wird.

Die Landfläche der Erde beträgt etwa 149,4 Millionen km² – also 29,3 % der Erdoberfläche – und entfällt hauptsächlich auf die Kontinente: Eurasien (geographisch-geologischer Überbegriff für Europa und Asien), Afrika, Amerika (Nordamerika, Mittelamerika und Südamerika), Antarktika und Australien.

Dabei bezeichnet man kontinentale (zusammenhängende) Landmassen als Festland. Dieses ist kleiner als die zugehörigen kontinentalen Lithosphären­platten, weil zu den Kontinenten auch ihre küstennahen Ränder, die Schelfgebiete gehören. Landflächen, die direkt an das Meer grenzen, heißen Küsten bzw. früher auch Gestade. Im Gegensatz dazu steht das Binnenland, eine nach allen Seiten weit vom Meer entfernte Landfläche.

Kleinere und verstreute Landflächen innerhalb von Gewässern werden Inseln genannt und werden nicht zum Festland gezählt. Bei größeren Inselgruppen wird die Hauptinsel als Festland bezeichnet und die der Hauptinsel vorgelagerten küstennahen Inseln als Nebeninseln.

Landflächen reagieren im Gegensatz zu Wasserflächen sehr schnell und stark auf eine variierende Sonneneinstrahlung, weil sie eine geringere spezifische Wärme als Wasser besitzen. Deshalb kühlt das Land über Nacht schneller ab als das Meer und erwärmt sich am Tag schneller. Diese im Tagesgang oft erheblichen Temperaturunterschiede sind die Ursache von vielen regionalen Windsystemen. Gleiches gilt für den Jahresgang der Temperatur im Verlauf der Jahreszeiten. Je größer die Landmasse ist, desto deutlicher zeigt sich dieser Effekt und ist typisch für ein kontinentales Klima.

Siehe auch[Bearbeiten]