Lewis F. Powell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lewis F. Powell (1976)

Lewis Franklin Powell, Jr. (* 19. September 1907 in Suffolk, Virginia; † 25. August 1998 in Richmond, Virginia) war ein Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten.

Biografie[Bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch studierte er an der Washington and Lee University, die er 1929 mit einem Bachelor abschloss, und danach an der Law School der WLU, die er 1931 beendete. Ein weiteres Postgraduiertenstudium an der Harvard Law School beendete er 1932 mit einem Master of Arts (M.A.). Anschließend war er als Rechtsanwalt tätig.

Während des Zweiten Weltkrieges leistete er seinen Militärdienst in der U. S. Army und wurde nach Einsätzen in Europa und Nordafrika zum Oberst befördert. Für seine militärischen Verdienste wurde er mit dem Bronze Star sowie dem Croix de Guerre ausgezeichnet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war er wiederum als Rechtsanwalt tätig und als solcher auch 1964 bis 1965 Präsident der Amerikanischen Anwaltsvereinigung (American Bar Association). Von 1969 bis 1970 war er ferner Präsident des College der Prozessanwälte (American College of Trial Lawyers).

Am 7. Januar 1972 wurde er von US-Präsident Richard Nixon zum Richter (Associate Judge) am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten nominiert. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Rücktritt am 26. Juni 1987 inne.

Während seiner Amtszeit als Richter wirkte er als Vertreter der Mehrheitsmeinung bei folgenden bedeutenden Entscheidungen mit:

Weblinks[Bearbeiten]