Lina Basquette

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Lina Basquette, eigentl. Lena Copeland Baskette (* 19. April 1907 in San Mateo, Kalifornien; † 20. September 1994 in Wheeling, West Virginia) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Lina Basquette drehte ihren ersten Film 1916 im Alter von neun Jahren. Bis 1917 trat sie in 16 Filmen auf. 1925 heiratete sie den Hollywoodproduzenten Sam Warner von Warner Bros. Mit 19 Jahren wurde sie 1926 Mutter und 1927 als Sam Warner einen Tag vor der Premiere seines Film Der Jazzsänger starb, mit 20 Jahren Witwe. Nach dem frühen Tod ihres Mannes kam es zum Streit mit den Warner-Brüdern. Sie erhielt aus einer Lebensversicherung 40.000 $, ein Auto und eine Rente von wöchentlich 85 $. Sie musste jedoch das Sorgerecht für ihre Tochter Lita an die Brüder abgeben und sah ihre Tochter erst nach 30 Jahren wieder. 1928 wurde sie unter die WAMPAS Baby Stars des Jahres gewählt.

1929 heiratete sie den Kameramann J. Peverell Marley, die Ehe hielt bis 1930. 1959 heiratete sie ein drittes Mal.

1928 erhielt sie die Titelrolle in Cecil B. DeMilles letztem Stummfilm Das gottlose Mädchen. 1929 spielte sie an der Seite von Jean Hersholt die Hauptrolle in Frank Capras Film Junge Generation, der teilweise bereits als Tonfilm produziert wurde. Mit dem Tonfilm erhielt sie nur noch wenige Rollen und verbrachte ihre Zeit vor allem mit Reisen. Sie hatte neben sieben Ehen Affären mit Berühmtheiten wie Jack Dempsey oder Nelson Eddy. 1943 drehte sie bis 1991 ihren letzten Film. Im gleichen Jahr machte sie Schlagzeilen, aufgrund ihrer Vergewaltigungsvorwürfe gegen einen jungen US-Soldaten. Der junge Mann erhielt ein Gefängnisurteil von 20 Jahren. Lina Basquette zog sich daraufhin ins Privatleben zurück. In den 1950er Jahren begann sie mit der professionellen Zucht von Deutschen Doggen. Sie erhielt für ihre Hunde zahlreiche Auszeichnungen und war eine anerkannte Schiedsrichterin bei Hundewettbewerben. Die Hunde verkaufte sie in alle Welt, auch Hollywoodstars wie Raymond Burr zählten zu ihren Kunden.

1991 trat sie ein letztes Mal vor eine Filmkamera. Sie spielte eine ältere Dame in Daniel Boyds Film Paradise Park.

Ihr zu Ehren gibt es einen Stern auf dem Walk of Fame.

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]