Linha do Dão

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Santa Comba Dão–Viseu
Streckenlänge: 49,3 km
Spurweite: 1000 mm (Meterspur)
   
0,0 Santa Comba Dão Übergang zur
   
Linha da Beira Alta
   
Treixedo
   
6,0 Treixedo
   
9,0 Nagosela
   
14,5 Tonda
   
16,5 Porto da Laje
   
Tinhela
   
20,5 Tondela
   
22,5 Naia
   
24,2 Casal do Rei
   
26,8 Sabugosa
   
29,8 Parada de Gonta
   
Tunnel von Parada
   
32,4 Farminhão
   
35,0 Várzea
   
36,5 Torredeita
   
38,2 Mosteirinho
   
Brücke von Mosteirinho
   
Tunnel von Figueiró
   
41,0 Figueiró
   
42,8 Travassós de Orgens
   
45,9 Tondelinha
   
47,6 Vildemoinhos
   
Linha do Vouga von Sernada do Vouga
   
49,3 Viseu

Die Linha do Dão war eine portugiesische Eisenbahnstrecke in Meterspur, welche die Städte Santa Comba Dão und Viseu miteinander verband. Die staatliche Eisenbahngesellschaft Caminhos-de-ferro portugueses (CP) schloss die Strecke für den Fahrgastverkehr aus wirtschaftlichen Gründen im Jahr 1988, der Güterverkehr endete bereits 1972. Die Linie beginnt in Santa Comba Dão, an der Linha da Beira Alta, und führt parallel zum Flusses Dão bis nach Viseu. Dort trifft sie auf die ebenfalls stillgelegte Linha do Vouga.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Linha do Dão war eine der ersten Schienenstrecken mit einer metrischen Breite von 1000 mm in Portugal. Sie wurde am 25. November 1890 in Betrieb genommen, und war der erste Schienenweg nach Viseu, viele Jahre vor der Verbindung über die Linha do Vouga beziehungsweise die von dort abzweigende Ramal de Viseu. Die Konstruktionsfirma Companhia Nacional de Caminhos-de-Ferro (CN), war auch verantwortlich für den Konstruktion der Linha do Tua, die im Jahre 1887 eingeweiht wurde.

1988 wurde die Strecke gemeinsam mit vielen anderen portugiesischen Nebenbahnen von der staatlichen Eisenbahngesellschaft aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Zwischen 1997 und 1999 wurden die meisten Schienen der Linha do Dão entfernt. Auch der Bahnhof von Viseu wurde mittlerweile abgerissen. Durch die Stilllegung der Linha do Dão als auch der ebenfalls nach Viseu führenden Linha do Vouga gilt Viseu mit 50.000 Einwohnern als größte kontinentaleuropäische Stadt ohne Schienenanschluss.

Teile des ehemaligen Schienenweges wurden inzwischen zu einem Fahrradwanderweg („Ciclovia“/„Ecopistas“) umgestaltet. In Torredeita wird durch eine Ausstellung alter Dampflokomotiven an den früheren Betrieb der Linha do Dão erinnert.

Weblinks[Bearbeiten]