Ludwig Heinrich von Jakob

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Ludwig Heinrich von Jakob (* 26. Februar 1759 in Wettin; † 22. Juli 1827 in Lauchstädt bei Halle a. d. Saale) war ein Staatswissenschaftler, Philosoph, Ökonom, Schriftsteller und korrespondierendes Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften (1810).

Er besuchte seit 1773 das Gymnasium in Halle und studierte seit 1777 Philologie an der dortigen Universität. Im Jahre 1781 erhielt er eine Anstellung als Gymnasiallehrer in Halle. Nach der 1785 erfolgten Promotion und Habilitation wurde Jakob 1787 Professor an der Universität Halle, 1806, nach deren Schließung durch Napoleon, an der Universität Charkow.[1] 1809 war er Mitglied der Finanzkommission und später verantwortlich für die Abfassung eines "Entwurfs eines Criminalgesetzbuches für das russische Reich". 1816 kehrte er nach Halle zurück. Sein Grab befindet sich auf dem halleschen Stadtgottesacker im Bogen 61.[2]

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Joseph Wälzholz: Der erste Kantianer in Russland. Ludwig Heinrich von Jakobs autobiografische „Denkwürdigkeiten“ erstmals ediert. In: Neue Zürcher Zeitung, 7. Mai 2014, S. 46.
  2. Der hallesche Stadtgottesacker. Einzigartige Friedhofsanlage der Renaissance. Sonderausgabe aus Anlass des Abschlusses eines Jahrzehnts der baulichen, denkmalpflegerischen Instandsetzung, hrsg. v. d. Stadt Halle (Saale), 2. A., Halle 2003, S. 21.

Weblinks[Bearbeiten]