22. Juli
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der 22. Juli ist der 203. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 204. in Schaltjahren), somit bleiben noch 162 Tage bis zum Jahresende.
|
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1099: Gottfried von Bouillon wird der erste Herrscher des Königreichs Jerusalem, das nach der Eroberung der Stadt im Ersten Kreuzzug errichtet wurde. Er verweigert jedoch die Königskrone und nimmt stattdessen den Titel Advocatus sancti sepulchri an.
- 1209: Im Rahmen des Albigenserkreuzzugs nehmen die Kreuzritter die südfranzösische Stadt Béziers, eine Hochburg der Katharer, ein und töten die gesamte Bevölkerung - etwa 20.000 Menschen.
- 1227: In der Schlacht bei Bornhöved wird Waldemar II. von Adolf IV. von Schauenburg und Holstein geschlagen und muss Holstein aufgeben.
- 1295: Eine venezianische Flotte erscheint vor Konstantinopel und zerstört Wohnungen der Genueser im Stadtteil Galata.
- 1298: Während der schottischen Unabhängigkeitskriege ist Englands König Eduard I. mit seiner Armee in der Schlacht von Falkirk gegenüber den von William Wallace angeführten Schotten erfolgreich.
- 1443: Alter Zürichkrieg: Ein Heerzug der Zürcher gegen die Eidgenossen endet mit einer Niederlage in der Schlacht bei St. Jakob an der Sihl.
- 1456: Die Erste Belagerung Belgrads durch die Osmanen unter Sultan Mehmet II. endet mit dem Abzug der Belagerer. Johann Hunyadi sichert die Unabhängigkeit der Ungarn.
- 1499: In der Schlacht bei Dornach, der letzten kriegerischen Auseinandersetzung des Schwabenkrieges, besiegen die Eidgenossen den Schwäbischen Bund.
- 1515: Im Stephansdom findet die von Maximilian I. und Vladislav II. von Böhmen und Ungarn arrangierte Wiener Doppelhochzeit statt.
- 1653: Auf dem Reichstag zu Regensburg konstituiert sich das Corpus Evangelicorum, die Körperschaft der protestantischen Reichsstände in Religions- und Kirchenangelegenheiten.
- 1739: In der Schlacht bei Grocka bringen die osmanischen Truppen im Russisch-Österreichischen Türkenkrieg der kaiserlich-österreichischen Armee eine empfindliche Niederlage bei. Es kommt bald darauf im Frieden von Belgrad zum Kriegsende, das Österreich erobertes Territorium auf der Balkanhalbinsel kostet.
- 1793: Alexander MacKenzie erreicht den Pazifik und ist damit der erste Weiße, der Nordamerika nördlich von Mexiko durchquert.
- 1795: Mit dem Frieden von Basel scheidet auch Spanien aus dem ersten Koalitionskrieg gegen Frankreich aus.
- 1808: Die Schlacht von Bailén endet mit der Kapitulation der französischen Kräften unter Pierre Dupont de l'Étang vor Francisco Javier Castaños spanischer Armee. Es handelt sich um die größte Niederlage der napoleonischen Armee während der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel.
- 1812: Die Schlacht von Salamanca verlieren im Zuge der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel die französischen Truppen unter General Marmont gegenüber der angreifenden alliierten Armee unter dem Befehl Wellingtons.
- 1938: In Deutschland wird, verbunden mit Nachteilen für Juden, als Inlandsausweis die Kennkarte eingeführt. Der Personalausweis löst später diesen Lichtbildausweis ab.
- 1942: Der erste Eisenbahnwagon mit Häftlingen aus dem Warschauer Ghetto trifft im Zuge der Aktion Reinhardt, der systematischen Ermordung der polnischen Juden, im Vernichtungslager Treblinka ein.
- 1944: In Polen veröffentlicht das Lubliner Komitee (PKWN) nach der Befreiung Lublins durch die Rote Armee sein Manifest, dies läutet die Befreiung von der deutschen Besatzung und den Beginn der kommunistischen Herrschaft ein. Die Polnische Exilregierung wird in die Staatsgründung nicht eingebunden.
- 1950: Begleitet von Protesten kehrt Belgiens König Leopold III. aus dem Exil zurück.
- 1954: Laos wird endgültig von Frankreich unabhängig.
- 1983: Offizielle Beendigung des Kriegszustands in Polen.
- 1985: Der Landtag Schleswig-Holstein beschließt die Einrichtung eines Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
- 1986: In Großbritannien wird die Prügelstrafe an Schulen verboten.
- 1990: Die Volkskammer der DDR beschließt das Ländereinführungsgesetz, das am 14. Oktober in Kraft treten soll.
- 1993: Im Krieg in Bosnien-Herzegowina wird bei der seit 5. April 1992 andauernden Belagerung von Sarajevo der Höchstwert von 3.777 Granateneinschlägen an einem Tag erzielt.
- 1994: Der gambische Staatspräsident Dawda Jawara wird durch einen Putsch gestürzt. Sein Nachfolger wird Leutnant Yahya Jammeh.
- 1999: Falun Gong wird in China verboten.
- 2001: Die Volxtheaterkarawane wird von der italienischen Polizei festgenommen.
- 2003: Bei einem Gefecht mit amerikanischen Spezialeinheiten in der nordirakischen Stadt Mossul werden Uday und Qusai Hussein, die Söhne von Saddam Hussein, getötet.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1916: Die Allgemeine Zeitung, älteste Tageszeitung Namibias und einzige deutschsprachige Tageszeitung Afrikas, erscheint unter dem Namen Der Kriegsbote erstmalig.
- 1944: Auf der Konferenz von Bretton Woods wird der Internationale Währungsfonds (IWF) gegründet.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1933: Wiley Post landet nach der ersten Weltumrundung im Alleinflug auf dem Floyd-Bennet-Flughafen in New York. Er war sieben Tage 18 Stunden und 49 Minuten unterwegs und benötigte elf Zwischenlandungen.
- 1946: Die Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird in New York City von 61 Staaten unterzeichnet. Darin werden in Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen die Grundsätze, die "für das Glück aller Völker, für ihre harmonischen Beziehungen und ihre Sicherheit grundlegend sind" aufgeführt. Dabei wird eine umfassende Definition des Begriffs Gesundheit gegeben.
- 1962: Die Raumsonde Mariner 1 startet in Richtung Venus, muss aber nach wenigen Sekunden wegen einer Flugbahnabweichung gesprengt werden.
- 1994: Die letzten Teile des Kometen Shoemaker-Levy 9 schlagen auf dem Jupiter ein.
[Bearbeiten] Kultur
- 1833: Die Uraufführung der Oper Ali Baba ou Les Quarante Voleurs (Ali Baba oder Die vierzig Räuber) von Luigi Cherubini findet an der Grand Opéra Paris statt.
- 1847: Die Oper I Masnadieri von Giuseppe Verdi nach dem Theaterstück Die Räuber von Friedrich Schiller hat ihre Uraufführung in London.
- 1956: In Zwickau wird das Robert-Schumann-Haus als Gedenkstätte für den 1810 in der sächsischen Stadt geborenen Komponisten Robert Schumann eröffnet.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1934: Der als „Staatsfeind Nr. 1“ geltende US-amerikanische Bankräuber John Dillinger wird beim Verlassen eines Kinos von Polizeibeamten erschossen.
[Bearbeiten] Religion
- 260: Dionysius wird zum Bischof von Rom gewählt und sieht sich mit der Aufgabe konfrontiert, die Kirche nach Christenverfolgungen neu zu organisieren.
[Bearbeiten] Katastrophen
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1829: Dem kabardinischen Hirten und Träger Killar Kashirow gelingt die Erstbesteigung des Ostgipfels des Elbrus, des höchsten Berges des Kaukasus.
- 1927: Der Fußballverein AS Rom wird gegründet.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel. Einträge zu Fußballweltmeisterschaftsspielen finden sich in den Unterseiten von Fußball-Weltmeisterschaft. Das Gleiche gilt für Fußball-Europameisterschaften.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1478: Philipp I. der Schöne, spanischer König
- 1510: Alessandro de’ Medici, Herzog von Florenz
- 1535: Katharina Stenbock, schwedische Königin
- 1559: Laurentius von Brindisi, italienischer Theologe
- 1599: Hans Conrad Gyger, Schweizer Kartograf und Ingenieur
- 1621: Anthony Ashley-Cooper, englischer Politiker
- 1647: Marguerite-Marie Alacoque, französische Mystikerin
- 1713: Jacques-Germain Soufflot, französischer Architekt
- 1747: Ernst Ludwig Heim, deutscher Arzt
- 1755: Gaspard de Prony, französischer Mathematiker
- 1784: Friedrich Wilhelm Bessel, deutscher Mathematiker, Astronom und Geodät
- 1793: Eugene Walckiers, französischer Flötist und Komponist
- 1795: Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker
- 1800: Jakob Lorber, österreichischer Schriftsteller und Musiker
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1804: Eugène Isabey, französischer Maler
- 1806: Johann Kaspar Zeuß, deutscher Philologe
- 1809: Heinrich Proch, österreichischer Komponist
- 1820: Oliver Mowat, kanadischer Politiker
- 1822: Luigi Arditi, italienischer Komponist und Violinist
- 1822: Gregor Mendel, österreichischer Abt und Genetiker
- 1831: Kōmei, 121. Kaiser von Japan
- 1846: Anton Ohorn, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1849: Emma Lazarus, jüdische US-amerikanische Dichterin
- 1849: Géza Zichy, ungarischer Pianist und Komponist
- 1853: Alfred Messel, deutscher Architekt
- 1859: Maria Janitschek, österreichische Schriftstellerin
- 1865: Rudolf Heinze, deutscher Jurist und Politiker
- 1872: Karl Helfferich, deutscher Politiker und Bankier
- 1878: Janusz Korczak, polnischer Arzt, bedeutender Kinderbuchautor und Pädagoge
- 1882: Edward Hopper, US-amerikanischer Maler
- 1887: Gustav Hertz, deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1889: James Whale, britischer Regisseur
- 1890: Rose Kennedy, Mutter von John F. Kennedy
- 1892: Arthur Seyß-Inquart, österreichisch-deutscher Jurist, Funktionär der NSDAP, Kriegsverbrecher
- 1894: Oskar Maria Graf, deutscher Schriftsteller
- 1894: Efim Schachmeister, deutscher Geiger und Tanzkapellenleiter
- 1895: Pawel Ossipowitsch Suchoi, russischer/sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1898: Stephen Vincent Benét, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1898: Alexander Calder, US-amerikanischer Bildhauer
- 1899: Wolfgang Metzger, deutscher Psychologe
- 1900: Zdeněk Kalista, tschechischer Historiker, Dichter, Literaturkritiker, Herausgeber und Übersetzer
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1903: Anton Saefkow, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer
- 1904: Peter Igelhoff, österreichischer Musiker und Komponist
- 1904: Otto Rombach, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1909: Dorino Serafini, italienischer Formel 1-Rennfahrer
- 1909: Franz-Josef Röder, Ministerpräsident des Saarlandes
- 1909: Werner Scheid, deutscher Neurologe und Psychiater
- 1913: Klaus Schmid-Burgk, deutscher Politiker und MdB
- 1914: Yakov Malkiel, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler und Romanist
- 1914: Charles Régnier, deutscher Schauspieler
- 1916: Gino Bianco, italienischer Autorennfahrer
- 1916: Marcel Cerdan, französischer Boxer
- 1917: Adam Malik, Außenminister von Indonesien und Vizepräsident
- 1920: Paul Dissemond, Generalsekretär der Berliner Bischofskonferenz
- 1923: Bob Dole, US-amerikanischer Politiker und ehemaliger Senator
- 1923: Lillian Ellison, US-amerikanischer Weiblicher Wrestling Star
- 1923: Nettie Witziers-Timmer, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1924: Bill Perkins, US-amerikanischer Jazzsaxophonist und -flötist
- 1926: Wolfgang Iser, deutscher Literaturwissenschaftler
- 1927: Giuseppe Giorgio Englert, schweizerischer Komponist elektronischer Musik
- 1928: George Dreyfus, australischer Komponist
- 1928: Orson Bean, US-amerikanischer Schauspieler
- 1928: Per Højholt, dänischer Schriftsteller
- 1929: Jean-Pierre Rivière, französischer Komponist
- 1930: Nikolai Wladimirowitsch Krogius, russischer Schachspieler
- 1931: Guido de Marco, maltesischer Politiker, Präsident von Malta
- 1932: Oscar de la Renta, dominikanischer Modedesigner
- 1934: Louise Fletcher, US-amerikanische Schauspielerin
- 1934: Peter Selmer, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1935: Grover Dale, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer
- 1936: Don Patterson, US-amerikanischer Jazzorganist
- 1936: Tom Robbins, US-amerikanischer Autor
- 1937: Otfried Hofius, deutscher Professor der Theologie
- 1939: Terence Stamp, britischer Schauspieler
- 1940: Vera Tschechowa, deutsche Schauspielerin
- 1941: Harry Bähre, deutscher Fußballspieler
- 1941: George Clinton, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber, Begründer des P-Funk
- 1942: Bernd Schröder, deutscher Fußballtrainer
- 1944: Rick Davies, britischer Musiker
- 1944: Lew Hohmann, deutscher Filmemacher und Filmwissenschaftler
- 1946: James Edgar, US-amerikanischer Politiker
- 1946: Danny Glover, US-amerikanischer Schauspieler
- 1946: Mireille Mathieu, französische Sängerin
- 1946: Bernd Niestroj, deutscher Fernsehjournalist
- 1947: Albert Brooks, US-amerikanischer Schauspieler
- 1947: Don Henley, US-amerikanischer Musiker
- 1948: Susan E. Hinton, US-amerikanische Autorin
- 1948: Ana de Palacio, spanische Außenministerin
- 1948: Otto Waalkes, deutscher Komiker, Cartoonist, Schauspieler
- 1949: Alan Menken, US-amerikanischer Komponist
- 1949: Lasse Virén, finnischer Leichtathlet
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1954: Al di Meola, italo-amerikanischer Fusion- und Jazz-Gitarrist
- 1954: Axel Horstmann, deutscher Politiker
- 1954: Petra Uhlig, deutsche Handballspielerin
- 1955: Rudolph Brückner, deutscher Sportmoderator
- 1955: Willem Dafoe, US-amerikanischer Schauspieler
- 1955: Manuela Wiesler, österreichische Flötistin
- 1956: Azmi Bischara, israelisch-arabischer Politiker
- 1956: Mick Pointer, britischer Schlagzeuger
- 1958: Iva Bittová, tschechische Sängerin, Schauspielerin und Violinistin
- 1959: Paulus Terwitte OFMCap, deutscher katholischer Ordensmann
- 1960: Jon Oliva, US-amerikanischer Musiker
- 1961: Keith Sweat, US-amerikanischer Musiker
- 1962: Steve Albini, US-amerikanischer Musiker
- 1963: Emilio Butragueño, spanischer Fußballer
- 1964: John Leguizamo, kolumbianischer Schauspieler
- 1964: David Spade, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker
- 1965: Patrick Labyorteaux, US-amerikanischer Schauspieler
- 1965: Shawn Michaels, US-amerikanischer Profi-Wrestler
- 1965: Karl Koch, deutscher Computer-Hacker (KGB-Hack)
- 1968: Arno Geiger, österreichischer Schriftsteller
- 1968: Rhys Ifans, britischer Schauspieler
- 1968: Karin Scheele, österreichische Politikerin und Mitglied des EU-Parlaments
- 1969: Jason Becker, US-amerikanischer Musiker
- 1969: Henrik Gunde Pedersen, dänischer Jazzpianist
- 1969: Ronny Weller, deutscher Gewichtheber
- 1970: Sergei Subow, russischer Eishockeyspieler
- 1971: Kristine Lilly, US-amerikanische Fußballspielerin
- 1972: Colin Ferguson, kanadischer Schauspieler
- 1973: Rufus Wainwright, kanadischer Musiker
- 1974: Magomed Ibragimow, aserbaidschanischer Ringer
- 1974: Franka Potente, deutsche Schauspielerin
- 1978: Andrea Joy Cook, kanadische Schauspielerin
- 1978: Dennis Rommedahl, dänischer Fußballspieler
- 1980: Dirk Kuyt, niederländischer Fußballspieler
- 1980: Marco Marchionni, italienischer Fußballspieler
- 1980: Kate Ryan, belgische Sängerin
- 1982: Jan Benzien, deutscher Kanute
- 1983: Arsenium, moldawischer Musiker
- 1984: Stewart Downing, englischer Fußballspieler
- 1992: Selena Gomez, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 2002: Felix, Prinz von Dänemark
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1329: Cangrande I. della Scala, Stadtherr (Signore) von Verona
- 1461: Karl VII., König von Frankreich
- 1435: Heinrich von Sachsen, Fürst aus der Dynastie der Wettiner
- 1540: Johann Zápolya, Fürst von Siebenbürgen
- 1580: Hieronymus Lotter, deutscher Baumeister der Renaissance
- 1600: Laurentius Fabritius, Weihbischof in Köln
- 1619: Laurentius von Brindisi, italienischer Theologe
- 1634: Johann von Aldringen, deutscher Feldherr im Dreißigjährigen Krieg
- 1645: Gaspar de Guzmán, Conde de Olivares, spanischer Politiker
- 1676: Clemens X., Papst
- 1751: Johann Melchior Kraft, deutscher lutherischer Theologe
- 1792: Antonín Boll, tschechischer Philosoph und Jesuit
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1802: Marie François Xavier Bichat, französischer Anatom
- 1813: George Shaw, britischer Botaniker und Zoologe
- 1823: William Bartram, US-amerikanischer Naturforscher
- 1826: Giuseppe Piazzi, italienischer Astronom, Mathematiker und Theologe
- 1832: Napoleon II., Sohn von Napoléon Bonaparte
- 1845: Heinrich von Bellegarde, österreichischer Feldmarschall und Staatsmann
- 1861: Gregor Wilhelm Nitzsch, deutscher klassischer Philologe
- 1861: Barnard Elliott Bee, amerikanischer Brigadegeneral der Konföderierten
- 1869: John August Roebling, deutscher Ingenieur
- 1870: Josef Strauß, österreichischer Komponist
- 1882: Ludwig Auerbach, deutscher Dichter
- 1883: Josef Plachutta, deutscher Schachspieler und Problemkomponist
- 1894: Julius von Bose, preußischer General der Infanterie
- 1895: Rudolf von Gneist, preußischer Jurist und Politiker
- 1899: Siegfried Saloman, dänischer Komponist
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1902: Mieczysław Halka Ledóchowski, Kardinal und Erzbischof von Gniezno
- 1908: Sir William Randal Cremer, britischer Politiker und Friedensnobelpreisträger
- 1909: Oscar Byström, schwedischer Komponist
- 1909: Detlev von Liliencron, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1913: Johann Jakob Bernoulli, Schweizer Archäologe
- 1915: Sandford Fleming, kanadischer Ingenieur
- 1916: James Whitcomb Riley, US-amerikanischer Autor
- 1926: Friedrich von Wieser, österreichischer Ökonom
- 1929: Bror Beckman, schwedischer Komponist
- 1932: Reginald Fessenden, kanadischer Erfinder
- 1932: Errico Malatesta, italienischer Anarchist
- 1932: Florenz Ziegfeld Jr., US-amerikanischer Theater-Produzent
- 1934: John Dillinger, US-amerikanischer Gangster
- 1936: Toni Kurz, deutscher Bergsteiger
- 1942: Heinrich Reimers, deutscher Publizist
- 1949: Ernst Poensgen, deutscher Großindustrieller
- 1950: William Lyon Mackenzie King, kanadischer Politiker
- 1952: Antonio María Valencia, kolumbianischer Komponist
- 1955: Hans Tichi, deutscher Vertriebenenpolitiker
- 1958: Michail Michailowitsch Soschtschenko, russischer Schriftsteller
- 1960: Wolf von Niebelschütz, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1964: Paul Eipper, deutscher Schriftsteller
- 1967: Carl Sandburg, US-amerikanischer Lyriker
- 1968: Giovanni Guareschi, italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller
- 1970: Fritz Kortner, deutscher Schauspieler und Theaterregisseur
- 1971: Willy Max Rademacher, deutscher Politiker und MdB
- 1971: Ted Fiorito, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1972: Max Aub, spanischer Schriftsteller
- 1972: Pavel Bořkovec, tschechischer Komponist
- 1978: André Chapelon, französischer Ingenieur
- 1979: Sándor Kocsis, ungarischer Fußballspieler
- 1986: Floyd Gottfredson, US-amerikanischer Comiczeichner und -texter, Cartoonist sowie Maler
- 1988: Patrick Newell, britischer Schauspieler
- 1989: Hans-Arno Simon, deutscher Komponist, Sänger, Pianist und Produzent
- 1989: Martti Talvela, finnischer Opernsänger
- 1990: Manuel Puig, argentinischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1992: Wayne McLaren, amerikanisches Fotomodell
- 1992: John Meyendorff, russisch-orthodoxer Theologe
- 1993: Piero Heliczer, italo-amerikanischer Underground-Filmemacher
- 1995: Otakar Borůvka, tschechischer Mathematiker
- 1996: Tamara Danz, Sängerin und Frontfrau der ostdeutschen Gruppe Silly
- 1996: Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen
- 1998: Fritz Buchloh, deutscher Fußballspieler
- 1998: Hermann Prey, deutscher Opernsänger
- 2000: Claude Sautet, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2003: Qusai Hussein, zweitältester Sohn von Saddam Hussein
- 2003: Udai Saddam Hussein, ältester Sohn von Saddam Hussein
- 2004: Bodo H. Hauser, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 2004: Illinois Jacquet, US-amerikanischer Musiker
- 2004: Joan Morgan, Stummfilmschauspielerin
- 2004: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist
- 2005: Jean Charles de Menezes, Brasilianer, in London unschuldig als vermeintlicher Terrorist erschossen
- 2006: Herbert Walther, deutscher Physiker
- 2007: László Kovács, ungarischer Kameramann
- 2007: Ulrich Mühe, deutscher Schauspieler
- 2007: Gerhard Thielcke, deutscher Ornithologe und Umweltschützer
- 2008: Estelle Getty, US-amerikanische Schauspielerin
- 2008: Victor A. McKusick, US-amerikanischer Humangenetiker
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Heilige Maria Magdalena, katholisch und orthodox
- Ehemaliger Nationalfeiertag in Polen (1945-1989), Tag der Wiedergeburt Polens

