Adam Smith

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Ökonomen und Moralphilosophen Adam Smith. Zu gleichnamigen Personen siehe Adam Smith (Begriffsklärung).
Adam Smith (1787)
Unterschrift Adam Smiths

Adam Smith [smɪθ], FRSA (getauft am 5. Junijul./ 16. Juni 1723greg. in Kirkcaldy, Grafschaft Fife, Schottland; † 17. Juli 1790 in Edinburgh) war ein schottischer Moralphilosoph, Aufklärer und gilt als Begründer der klassischen Nationalökonomie.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten]

Smiths Mutter Margret Douglas

Über Smiths Leben ist deutlich weniger bekannt als über sein Lebenswerk. Sein gleichnamiger Vater, ein Zollbeamter in Kirkcaldy, starb vor seiner Geburt. Seine Mutter, Margret Douglas, war die Tochter eines reichen Landbesitzers. Adam Smith und seine Mutter bauten ein sehr inniges Verhältnis zueinander auf. Sie war es auch, die ihn in seiner späteren Ausbildung förderte. Adam Smith wurde am 16. Juni 1723 in Kirkcaldy getauft. Im Alter von vier Jahren soll Smith entführt worden sein. Jedoch hätten ihn die Entführer bei der Verfolgungsjagd verloren, so dass er nach kurzer Zeit wieder nach Hause gebracht werden konnte. Überliefert ist weiterhin, dass er die Grundschule in Kirkcaldy absolvierte.

Studium[Bearbeiten]

Adam Smith studierte ab seinem 14. Lebensjahr von 1737 bis 1740 an der Universität Glasgow und besuchte Vorlesungen von Francis Hutcheson, der ihn sowohl in seinen philosophischen als auch ökonomischen Überlegungen beeinflusste. Glasgow zeichnete sich zu dieser Zeit durch einen ökonomischen Aufschwung aus und diente Smith später auch als Objekt seiner ökonomischen Beobachtungen. Sein guter Abschluss im Jahr 1740 brachte ihm ein Stipendium, das ihm ein weiteres Studium ermöglichte.

Von 1740 bis 1746 studierte er Philosophie am Balliol College in Oxford. Sehr wohl fühlte er sich im damals recht beschaulichen Oxford allerdings nicht. Die Atmosphäre empfand er im Vergleich zu Glasgow als rückständig. Unter seinen Kommilitonen hatte er kaum Freunde. Zusätzlich zu den bereits bestehenden antischottischen Vorurteilen verschärfte der Jakobitenaufstand 1745 die Situation. Immer wieder litt er an gesundheitlichen Problemen. So berichtet er in einem Brief an seine Mutter von „einem hartnäckigen Skorbut mit einem Zittern des Kopfes“.

Lehrtätigkeit[Bearbeiten]

1746 kehrte Smith nach Kirkcaldy zurück. Er bemühte sich um eine Anstellung, fand aber keine geeignete. Aufgrund der guten Beziehungen der Familie mütterlicherseits und der Fürsprache des Juristen und Philosophen Lord Kames erhielt er schließlich 1748/49 die Möglichkeit, eine Serie öffentlicher Vorlesungen in Edinburgh zu halten, was damals als Voraussetzung für eine Tätigkeit als Universitätsdozent galt. Seine Themen waren umfassend: von englischer Literatur und Rhetorik über Philosophie bis zu Jurisprudenz. In akademischen Kreisen konnte Smith eine große Anhängerschaft gewinnen. Seine Zeitgenossen berichten über riesigen Andrang der Studierenden, obwohl diese Vorträge nicht zum offiziellen Lehrprogramm gehörten. Über den Inhalt der Vorlesungen ist kaum etwas überliefert, sie konnten nur über Mitschriften der Studenten rekonstruiert werden.

Im Jahre 1751 (andere Quelle: 1750) wurde er im Alter von nur 27 Jahren Professor für Logik an der Universität Glasgow und 1752 Professor für Moralphilosophie. Somit übernahm er Hutchesons Lehrstuhl und wurde besser bezahlt. Die Moralphilosophie deckte ein weites Spektrum von Theologie über politische Ökonomie bis hin zu Ethik ab, wobei Smiths Unterrichtsniveau als hoch eingestuft wurde. Seine Studenten waren 14 bis 16 Jahre alt. Unterrichtssprache war Latein, Smith unterrichtete bald jedoch als einer der Ersten auf Englisch.

In dieser Zeit entstand seine Freundschaft mit dem Philosophen David Hume.

Sein erstes großes Werk, Theorie der ethischen Gefühle (1759, engl. „The Theory of Moral Sentiments“), wurde zu einem Erfolg und machte ihn rasch bekannt. Es befasste sich mit der menschlichen Natur und ihrem Verhältnis zur Gesellschaft. Nicht eine höhere Instanz, sondern der Mensch selbst setze sich seine Schranken. Der Aufklärer Smith hatte demnach ein eher positives Bild vom menschlichen Verhalten und akzeptiert nicht das etwas rohe Weltbild, das sich z. B. in Thomas Hobbes' Leviathan manifestiert.

Bildungsreise[Bearbeiten]

1763 legte er seine Professur nieder und nahm den finanziell lukrativen Posten des Tutors des jungen Henry Scott, 3rd Duke of Buccleuch an. Dieser war Stiefsohn von Charles Townshend, der von Smith sehr beeindruckt war, und wurde von Smith von Anfang 1764 bis Ende 1766 bei dessen Bildungsreise auf dem europäischen Kontinent (Frankreich, Schweiz) begleitet. Diese dreijährige Tätigkeit brachte Smith eine lebenslange Rente von 300 Pfund Sterling jährlich ein.

Während des ersten Teils dieser Reise verbrachte er zusammen mit seinem Schützling ein ganzes Jahr in Toulouse, wo es eine große englische Kolonie gab. Da er Französisch noch nicht gut beherrschte, gelang es ihm nicht, in der französischen Gesellschaft dieser damals sehr bedeutenden Stadt Fuß zu fassen und er hatte viel Muße. Er begann deshalb im Jahr 1764 ein Buch zu schreiben (Der Wohlstand der Nationen).

Weitere Stationen der Reise waren Besuche bei Voltaire in Genf und Paris, wo ihn sein alter Freund David Hume, der damals Attaché in der britischen Botschaft war, in die Pariser Salons einführte. Aus dieser Zeit stammte seine persönliche Bekanntschaft mit den Nationalökonomen Turgot und François Quesnay, den führenden Köpfen des Physiokratismus. Diese Bekanntschaft stellte sicherlich ein Schlüsselerlebnis dar für seine volkswirtschaftlichen Studien. Die Reise musste 1766 abrupt abgebrochen werden, da der jüngere Bruder des Herzogs, der an dieser Reise teilnahm, plötzlich erkrankte und kurz darauf starb.[1]

Letzte Jahre[Bearbeiten]

Smiths Grab auf dem Canongate Kirkyard in Edinburgh

Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien erschien Der Wohlstand der Nationen (1776) und wurde zu einem überwältigenden Erfolg. Schon bald folgten Übersetzungen etwa ins Deutsche. Smith beschreibt erneut die Auswirkungen von Eigeninteresse auf die Gesellschaft. Der Mensch neige zu Handel und Tausch und möchte seine Lebenssituation verbessern. Reichtum ergebe sich durch menschliche Arbeit. Smith beschreibt die Bedeutung der Arbeitsteilung und Spezialisierung für den Wohlstand.

Smith verbrachte die meiste Zeit der nächsten elf Jahre in seiner Geburtsstadt Kirkcaldy. Mit seiner im Jahre 1778 erfolgten Berufung zum Zollkommissar von Schottland zog er in das benachbarte Edinburgh. Im Kampf gegen militante Tee- und Branntweinschmuggler war Smith als Zollkommissar rigoros. In Briefen ist überliefert, wie er das Militär zu Hilfe rief und zusammen mit seinen Kollegen an der Küste alte Schiffsrümpfe als Truppenstützpunkte einrichten ließ. Innerhalb von zwei Jahren gelang ihm die Sanierung des schwer maroden schottischen Geldwesens. In dieser Zeit entstanden seine Freundschaften zu dem Chemiker Joseph Black und dem Naturforscher und Geologen James Hutton.

Den Siegeszug der Dampfmaschine des befreundeten Erfinders James Watt erlebte Smith nicht mehr, er starb 1790. Nach seinem Tod wurden auf Smiths testamentarischen Wunsch hin zahlreiche private Aufzeichnungen vernichtet.

Smith muss dem Bild des „zerstreuten Professors“ entsprochen haben. Es existiert eine Vielzahl von Anekdoten, die beschreiben, wie er eine vorwiegend geistige Existenz führte. So soll er zeitlebens Selbstgespräche geführt haben und auch einmal im Morgenrock auf der Straße angetroffen worden sein. Aufgrund seiner ökonomisch-kritischen Ansichten kann jedoch ebenfalls angemerkt werden, dass sich Smith nicht bloß Freunde unter den Unternehmern gemacht haben dürfte, die möglicherweise den nötigen Einfluss besäßen, mithilfe von Verfälschung ein skurriles Abbild seiner Persönlichkeit zu schaffen, über die ohnehin sehr wenig überliefert wurde, um seine Thesen in Frage stellen zu können. Andererseits soll Smith überaus höflich gewesen sein. Sein Freund David Hume beschrieb ihn in einem Brief: „Sie werden in ihm einen wahrhaft verdienstvollen Mann finden, wenngleich seine sesshafte, zurückgezogene Lebensweise sein Auftreten und Erscheinungsbild als Mann von Welt getrübt hat.“[2] Smith machte mehrere Heiratsanträge, die jedoch alle abgelehnt wurden. Er baute eine ansehnliche Privatbibliothek auf.

Werke[Bearbeiten]

Ökonomie[Bearbeiten]

Smiths Wirkung in der Ökonomie war erstaunlich. Seine Themen waren die Rolle der Arbeitsteilung und die Rolle des freien Marktes, die Fragen der Verteilung Verteilungstheorie, des Außenhandels Außenhandelstheorie und die Rolle des Staates.

Smiths Vorlesungen in Moralphilosophie bildeten 1759 die Grundlage für die Veröffentlichung seines philosophischen Hauptwerkes Die Theorie der ethischen Gefühle. Darin bezeichnet er die Sympathie für die Mitmenschen als Grundlage der Moral und als Triebfeder der menschlichen Arbeit.

Die erste Seite seines Hauptwerks An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations

1776 erschien die erste Ausgabe seines berühmten ökonomischen Hauptwerks Wohlstand der Nationen – Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen (Originaltitel: An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations), an dem er seit seiner Frankreichreise gearbeitet hatte. Das Erscheinen dieses Buches wird als Geburtsstunde der englischen Nationalökonomie angesehen, da die vor Smith publizierten ökonomischen Schriften nicht als wissenschaftlich galten, weil sie aus der Perspektive des Staates (kameralistisch) oder bestimmter Wirtschaftsteilnehmer (Handbücher für Kaufleute z. B.) geschrieben waren. Zwischen den beiden Werken wird von einigen Ökonomen ein Widerspruch gesehen, der als Adam-Smith-Rätsel in der ökonomischen Fachliteratur thematisiert wird.

In Wohlstand der Nationen bezeichnet er die Arbeit (lateinisch industria, englisch industry, daher die Benennung des smithschen Systems als Industriesystem) als Quelle und Maßstab des Wertes von Gütern. Damit begann die Ablösung von der Natur als wichtigste Ressource für die Güterproduktion, denn für die Physiokraten war noch die Natur die einzige Quelle des Wertes. Im Gegensatz zur Anschauung der Merkantilisten und Physiokraten ist ihm jede nützliche Arbeit produktiv (nicht darunter fällt daher bei Smith etwa die Arbeit einer Opernsängerin oder eines Schriftstellers). Mit den französischen Physiokraten bezeichnet er den nicht durch strenge Staatseingriffe gehinderten freien Wettbewerb als Grundlage einer zu gesellschaftlichem Reichtum führenden Arbeitsteilung. Der freie innere und internationale Verkehr bewirkt nach Smith nicht allein eine zweckmäßige örtliche und zeitliche Verteilung von Kräften und Mitteln sowie den Ausgleich von Preisen und Gewinnen, sondern auch die beste Förderung des Gemeinwohls. Dass er zugleich nicht nur als Zollkommissar wirksam arbeitete, sondern auch für die strengste Beschränkung des Außenhandels durch die englische Navigationsakte plädierte, war für ihn kein Widerspruch, da er der Landesverteidigung eine höhere Priorität als Reichtum einräumte. Unter Handelsfreiheit verstand er nicht ein Prinzip, das stets und unabhängig von realen wirtschaftlichen Entwicklungen gelten sollte, sondern auch unter den gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Situationen. So befürwortete Smith z.B. auch dieselbe Besteuerung für die aus dem Ausland eingeführten Handelswaren, welche auch die heimische Produktion in gleichem Maße belastet.

Smith galt deshalb als Begründer der Ökonomie als Wissenschaft, weil er einen gesamtgesellschaftlichen Standpunkt damit verband. Die Ökonomie gehörte zu seinen Lehraufgaben als Moralphilosoph. Eine der aristotelischen Kernfragen der philosophischen Ethik, der sich Smith als Moralphilosoph widmete, lautet: „Was ist bedeutsamer: das allgemeine, gesellschaftliche Glück oder das persönliche, individuelle Glück?“. Smith bearbeitete sie im Wohlstand der Nationen mithilfe empirischer Schlussfolgerungen. Seine Folgerung: Das allgemeine, gesellschaftliche Glück werde maximiert, indem jedes Individuum im Rahmen seiner gesellschaftlichen Grenzen versucht, sein persönliches Glück zu erhöhen. Diese gesellschaftlichen Grenzen sind das, was er den "inneren Richter" nannte, der jede Handlung darauf befragt, ob sie gesellschaftlich anerkannt und legitimierbar ist. Smith nimmt damit das spätere Über-Ich von Freud vorweg, das dann bei Norbert Elias sozialhistorisch erklärt und beschrieben wurde (Norbert Elias, "Über den Prozess der Zivilisation", 2 Bde, Suhrkamp Verlag FFm). Durch die unsichtbare Hand, die über das Marktgeschehen den gesellschaftlichen Reichtum erhöht, werde gleichzeitig auch das allgemeine, gesellschaftliche Glück erhöht - wenn auch mehr oder weniger nur zufällig. Denn die Verteilung der Güter über den Markt macht nicht alle gleich reich, die Diener und Tagelöhner aber können vom Reichtum der Grundbesitzer und Fabrikanten profitieren, weil auch die Reichen nicht mehr essen können, als ihr Magen fasst. Die Verallgemeinerung der Vorstellung des Marktes zu einem universalen Leitprinzip kann sich daher nicht auf Adam Smith berufen und ist bis heute umstritten.

Smith beginnt das erste Kapitel von Wohlstand der Nationen mit einer Untersuchung der Arbeitsteilung, die nach seiner Auffassung von zentraler Bedeutung für wachsenden Wohlstand ist: „Die Arbeitsteilung dürfte die produktiven Kräfte der Arbeit mehr als alles andere fördern und verbessern“ (WN, Kap. 1). Die Wirkung der Arbeitsteilung zeigt er am Beispiel der Stecknadelproduktion auf - ein Beispiel, das er der französischen Encyclopédie entnommen hat. Wenn nicht die Arbeitsteilung aus der Stecknadelproduktion ein eigenständiges Gewerbe mit speziellen Maschinen gemacht hätte, könnte ein nicht speziell in diesem Handwerk ausgebildeter Arbeiter „sicherlich keine zwanzig Nadeln und vielleicht nicht einmal eine Nadel am Tag herstellen“. Hingegen stellen in einer kleinen spezialisierten Manufaktur zehn Arbeiter täglich etwa 48000 Stecknadeln und somit jeder Arbeiter 4800 Stecknadeln her. „Und dieses ungeheure Anwachsen der Produktion in allen Gewerben, als Folge der Arbeitsteilung, führt in einem gut regierten Staat zu allgemeinem Wohlstand, der selbst in den untersten Schichten der Bevölkerung spürbar wird“ (WN, Kap. 1).

Arbeitsteilung entwickelte sich aufgrund der angeborenen Neigung des Menschen zum Tausch: „Wie das Verhandeln, Tauschen und Kaufen das Mittel ist, uns gegenseitig mit fast allen nützlichen Diensten, die wir brauchen, zu versorgen, so gibt die Neigung zum Tausch letztlich auch den Anstoß zur Arbeitsteilung.“ Nur der Mensch hat nach Adam Smiths Beobachtung die natürliche Neigung zum Tausch: „Jene Eigenschaft ist allen Menschen gemeinsam, und man findet sie nirgends in der Tierwelt, …. Niemand hat je erlebt, dass ein Hund mit einem anderen einen Knochen redlich und mit Bedacht gegen einen anderen Knochen ausgetauscht hätte …“ (WN, Kap. 2).

Populär ist der oft mit Adam Smith in Verbindung gebrachte Begriff der unsichtbaren Hand. Smith verwendet diese seinen Zeitgenossen geläufige Metapher im Wohlstand der Nationen nur an einer Stelle, und zwar in einem Kapitel über Handelsbeschränkungen. Er zeigt dort, dass der Einzelne gerade dadurch, dass er aus Eigennutz seine Produktivität und Erträge steigern will, das Interesse der Gesellschaft stärker fördert, als wenn er dieses Interesse direkt hätte fördern wollen: „Er wird in diesem wie auch in vielen anderen Fällen von einer unsichtbaren Hand geleitet, um einen Zweck zu fördern, den zu erfüllen er in keiner Weise beabsichtigt hat“ (viertes Buch, Kap. 2).[3]

Er unterscheidet zwischen dem natürlichen Preis und dem tatsächlich gezahlten Preis, dem Marktpreis. Er geht dabei davon aus, dass in jeder Gesellschaft übliche oder natürliche Sätze für den Arbeitslohn, den Kapitalgewinn und die Grundrente existieren. „Eine Ware wird dann zu dem verkauft, was man als ihren natürlichen Preis bezeichnet, wenn der Preis genau dem Betrag entspricht, der ausreicht, um nach den natürlichen Sätzen die Grundrente, den Arbeitslohn und den Kapitalgewinn zu bezahlen, welche anfallen, wenn das Produkt erzeugt, verarbeitet und zum Markt gebracht wird.“ Unter dem Marktpreis versteht Smith „den tatsächlichen Preis, zu dem eine Ware gewöhnlich verkauft wird, …. Er kann entweder höher oder niedriger als der natürliche Preis oder ihm genau gleich sein“. Liegt der Marktpreis über dem natürlichen Preis, wird sich das Angebot vergrößern, da sich die Herstellung dieser Ware lohnt. Liegt er hingegen darunter, dann reicht er nicht aus, um den für die Herstellung der Ware nötigen Arbeitslohn, Kapitalgewinn oder die Grundrente nach den natürlichen Sätzen zu decken. Das Selbstinteresse der einzelnen Arbeiter, Geschäftsleute und Grundbesitzer sorgt dafür, dass im ersten Fall das Angebot erhöht und im zweiten Fall vermindert wird. Ein überhöhter Marktpreis vergrößert das Angebot, wodurch der Marktpreis sinkt. Ein zu niedriger Marktpreis vermindert das Angebot, wodurch der Marktpreis steigt. „Aus diesem Grund ist der natürliche Preis gleichsam der zentrale, auf den die Preise aller Güter ständig hinstreben.“ Dieser Mechanismus wird üblicherweise mit der unsichtbaren Hand des Marktes umschrieben, wobei Smith selbst die Metapher von der unsichtbaren Hand an anderer Stelle im Wohlstand der Nationen verwendet.

Den freien Wettbewerb behindernde Monopole und Kartelle hielt Smith für besonders schädlich. Eine berühmte Stelle im Wohlstand der Nationen (erstes Buch, Kapitel 10) lautet:

„Personen gleichen Handwerks kommen selten, auch bloß ihres Vergnügens wegen, zusammen, ohne dass sich ihr Gespräch zu Verabredungen gegen das Publikum hinlenke, und mit Entwürfen zu Erhöhung der Preise endige. Durch Gesetze lassen sich Zusammenkünfte der Art nicht verbieten, wenigstens durch keine, die mit Freiheit und Gerechtigkeit vereinbar, oder auch nur ausführbar wären. Indes, wenn das Zusammenkommen der Leute von einerlei Gewerbe durch Gesetze nicht verhindert werden kann: so sollte es doch nicht durch Gesetze erleichtert, noch weniger notwendig gemacht werden. Aber unsere Gesetze tun das eine und das andere. Sie erleichtern solche Zusammenkünfte, wenn sie die Personen desselben Gewerbes verpflichten, ihre Namen und Wohnungen in öffentliche Register eintragen zu lassen. Dadurch lernen Leute einander kennen, die sonst von einander wenig gewusst hätten. Dies verschafft jedem Gewerbsmanne gleichsam die Adresse, wo er alle seine Zunftgenossen aufsuchen soll. – Die Gesetze machen zweitens jene Versammlungen notwendig, wenn sie die Personen von einerlei Gewerbe bevollmächtigen, sich zur Versorgung ihrer Armen, ihrer Kranken, Witwen und Waisen, selbst Taxen aufzuerlegen: wodurch eine Gemeinkasse unter ihnen errichtet wird, deren Verwaltung auch der versammelten Gemeinheit zusteht.“

Zu Smiths Zeit war trotz der von ihm beobachteten gewissen Erhöhung der Produktion die Armut großer Teile der Bevölkerung frappierend. Deren Untersuchung widmet er sich intensiv. „Des öfteren habe ich gehört, es sei im schottischen Hochland nichts Ungewöhnliches, dass eine Mutter von ihren zwanzig Kindern nur zwei am Leben erhalten kann“ (Erstes Buch, Kapitel 8; daraus auch die drei weiteren Zitate).

Bei Lohnverhandlungen sieht Smith Arbeiter in einer viel schwächeren Position als Unternehmer. Dies erklärt Smith damit, dass Unternehmer sich aufgrund ihrer geringeren Zahl viel leichter als die Arbeiter zusammenschließen und eine Art Lohnkartell bilden können.

„Wer sich aber umdeswillen einbildet, dass die Meister sich selten verbinden, der versteht ebensowenig von der Welt als von dieser Sache. Die Meister stehen stets und überall in einer Art stillschweigender, aber fortwährender und gleichförmiger Übereinkunft, den Arbeitslohn nicht über seinen gegenwärtigen Satz steigen zu lassen… Mitunter gehen die Meister auch besondere Verbindungen ein, um den Arbeitslohn sogar unter seinen Satz herunterzudrücken.“

Derartige Zusammenschlüsse gelangen den Arbeitern zum einen aufgrund ihrer großen Zahl und auch deswegen, weil damals Vereinigungen der Arbeiter gesetzlich verboten waren, kaum. Allerdings sah Smith auch Arbeitnehmergruppen kritisch:

„Oft leistet jedoch solchen Verbindungen (unter den Meistern) eine entgegengesetzte abwehrende Verbindung der Arbeiter Widerstand, ja manchmal verabreden sich diese auch ohne eine solche Herausforderung von selbst zur Erhöhung des Preises ihrer Arbeit. Ihr gewöhnlicher Vorwand ist bald der teure Preis der Nahrungsmittel, bald der große Gewinn, den die Meister aus ihrer Arbeit ziehen. Mögen diese Verbindungen aber angreifender oder verteidigender Art sein: Ruchbar genug werden sie jederzeit. Um die Sache zu einer schnellen Entscheidung zu bringen, machen sie immer ein recht lautes Geschrei und verüben zuweilen die heftigsten Gewalttätigkeiten und Mißhandlungen. Sie sind verzweifelt und handeln mit der ganzen Torheit und Ausschweifung verzweifelter Menschen, die entweder verhungern oder ihre Meister so in Schrecken setzen müssen, dass sie sofort in ihr Begehren willigen. Die Meister ihrerseits benehmen sich bei solchen Gelegenheiten nicht weniger lärmend, rufen unaufhörlich und dringend den Beistand der Obrigkeit auf und verlangen die strenge Ausführung der Gesetze, die mit so großer Unnachsichtlichkeit gegen die Verbindungen der Dienstboten, Arbeiter und Gesellen gegeben sind. Daher haben denn die Arbeiter sehr selten einen Nutzen von diesen gewalttätigen und ungestümen Verbindungen, die vielmehr teils durch das Einschreiten der Obrigkeit, teils durch die überlegene Beharrlichkeit der Meister, teils endlich dadurch, dass der größere Teil der Arbeiter gezwungen ist, sich um des täglichen Unterhalts willen zu unterwerfen, gewöhnlich kein anderes Ende haben als die Bestrafung oder das Verderben der Rädelsführer.“

Smith plädiert für den freien Arbeitsmarkt, wo Angebot und Nachfrage die Höhe des Lohnes bestimmen:

„Es gibt jedoch gewisse Umstände, die den Arbeitern einen Vorteil gewähren und sie in den Stand setzen, ihren Lohn weit über jenen Satz zu erhöhen, welcher offenbar der niedrigste ist, der sich mit der allergewöhnlichsten Menschlichkeit verträgt. Wenn in einem Lande die Nachfrage nach denen, die vom Lohne leben - Arbeiter, Gesellen, Dienstboten aller Art -, andauernd wächst, wenn jedes folgende Jahr einer größeren Anzahl derselben Beschäftigung gibt als das vorhergehende, so haben die Arbeiter keinen Anlass, sich zur Erhöhung des Lohnes zu verbinden. Der Mangel an Händen ruft eine Konkurrenz unter den Meistern hervor, die, um Arbeiter zu bekommen, einander in die Höhe treiben und so von selbst die natürliche Übereinkunft der Meister, den Lohn nicht steigen zu lassen, wirkungslos machen.“

Lohnerhöhungen sind, so Smith, eine notwendige Folge von Wirtschaftswachstum, wobei nicht die absolute Höhe des Volkseinkommens, sondern sein stetiges Ansteigen ausschlaggebend ist: „es sind folglich nicht die wohlhabenden Länder, in denen der Arbeitslohn am höchsten ist, sondern jene, die sich am schnellsten entwickeln oder am raschesten reich werden“. Smith erläutert dies am Beispiel des zu seiner Zeit aufsteigenden Nordamerikas. Dort lagen die Löhne höher als im damals reicheren England. Ausgehend von seinen Beobachtungen zur damaligen Zeit untersucht Smith den Zusammenhang zwischen der Höhe des Lohns und der Bevölkerungsentwicklung. „Der Mensch ist darauf angewiesen, von seiner Arbeit zu leben, und sein Lohn muss mindestens so hoch sein, dass er davon existieren kann. Meistens muss er sogar noch höher sein, da es dem Arbeiter sonst nicht möglich wäre, eine Familie zu gründen; seine Schicht würde dann mit der ersten Generation aussterben.“ Wenn die Entlohnung der Arbeit reichlicher wird, können die Armen ihre Kinder besser versorgen und folglich mehr von ihnen aufziehen. „Es sollte jedoch nicht übersehen werden, dass dies lediglich in dem Maße möglich ist, in dem die Nachfrage [der Unternehmer] nach Arbeit zunimmt. […] Bliebe der Lohn einmal unter der erforderlichen Höhe, würde ihn der Mangel an Arbeitskräften bald wieder hochtreiben. Wäre er dagegen einmal höher, würde ihn die übermäßige Vermehrung sehr bald wieder auf die notwendige Höhe herabdrücken. In einem Falle wäre der Markt mit Arbeitskräften unterversorgt, im anderen überversorgt, so dass die Marktkräfte den Lohn auf einem Niveau einpendeln würden, das den jeweiligen Verhältnissen in dem Lande entspricht.“ Eine gesetzliche Fixierung von Löhnen lehnt Smith ab: „Wie uns die Erfahrung zu lehren scheint, kann man seine Höhe [= die Höhe des Lohns] durch Gesetz niemals vernünftig festlegen, obwohl dies oft behauptet wird“ (Zitate aus WN, Erstes Buch, Kapitel 8).

Kennzeichnend für Smith ist sein empirisches und historische Vorgehen. Alle seine Folgerungen werden stets durch Beobachtungen und zum Teil intensives Quellenstudium über zurückliegende Preisentwicklungen belegt (siehe Ian Simpson Ross: Adam Smith. Kap. 14).

Weitere Veröffentlichungen von Adam Smith sind unter anderen A Dictionary of the English Language by Samuel Johnson, das er 1755 anonym veröffentlichte und mehrere Essays unter dem Titel Essays on Philosophical Subjects, die 1795 nach seinem Tod veröffentlicht wurden. Smith verbrannte im Beisein seiner Freunde alle Notizen und Manuskripte. Er wollte so verhindern, der Welt etwas Unfertiges zu überlassen.

Kapitalmärkte[Bearbeiten]

Smith war gegen ein generelles Zinsverbot: „Wie die Erfahrung lehrt, hat das Zinsverbot das Übel des Wuchers noch vergrößert, anstatt es zu verhindern“ (2. Buch, Kap. 4). Er hielt jedoch die gesetzliche Fixierung eines Höchstzinses, wie es zu seiner Zeit in England der Fall war, durchaus für sinnvoll. Dieser gesetzliche Höchstzins solle seiner Ansicht nach stets etwas über dem üblichen Marktzins liegen, den Schuldner gewöhnlich für die Leihe des Geldes zahlen. Wäre er niedriger festgelegt, dann würde dieser gesetzliche Zins genauso oder annähernd genauso verderblich wirken, wie ein generelles Zinsverbot.

Der gesetzliche Höchstzins sollte aber auch nicht allzu sehr über dem üblichen Marktzins liegen. „Läge er in England zum Beispiel bei 8 oder 10 %, so würde das Leihgeld größtenteils an unseriöse Geschäftsleute und Plänemacher (original engl.: prodigals and projectors) fließen, da nur sie bereit wären, diesen hohen Zins zu zahlen“ (2. Buch, Kap. 4). Hier spiegelt sich Smiths Erfahrung mit der Kapitalmarktblase Anfang des 18. Jahrhunderts, der sogenannten „South Sea Bubble“, wieder. Er war der Ansicht, dass ein Höchstzins verhindert, dass das Kapital eines Landes jenen soliden Geschäftsleuten entzogen wird, die es höchstwahrscheinlich mit Gewinn und Vorteil verwenden. „Überall dort wo der legale Zins nur ein wenig über dem niedrigsten Marktzins festgelegt wird, ziehen die Darlehensgeber die soliden Geschäftsleute den anderen vor, da sie fast soviel Zinsen erhalten, wie sie von den unseriösen zu nehmen riskieren, wobei ihr Geld zudem weit sicherer angelegt ist.“

Staatstheorie[Bearbeiten]

Smith sah den gesellschaftlichen Wohlstand in einem System der natürlichen Freiheit am besten verwirklicht. Aus Quesnays Forderung nach Handelsfreiheit, um das Getreide zu verteuern und dadurch der Landwirtschaft aufzuhelfen, wird bei Smith die Utopie eines freien Handels, der den Wohlstand des Landes erhöht.

Seine Staatstheorie geht davon aus, dass durch die Arbeitsteilung die Produktionsverhältnisse so kompliziert werden, dass eine Einzelplanung durch den Staat keinen Sinn mehr gibt und es besser ist, die Verfolgung privater Interessen zuzulassen, durch die die Schaffung des gesellschaftlichen Reichtums am besten erfüllt würde.

Logische Konsequenz ist ein bürgerlicher Rechtsstaat, der kein eigenes Interesse wahrnimmt, sondern nur gesellschaftliche Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt. Dem Staat kommen nach Smith vier zentrale Aufgaben zu:

  1. Organisation der Landesverteidigung;
  2. Schutz jedes Mitgliedes der Gesellschaft vor Ungerechtigkeit und Unterdrückung;
  3. Errichtung und Unterhalt von öffentlichen Anstalten, deren Errichtung oder Erhaltung durch Private nicht möglich wären, aber dennoch für die Allgemeinheit bedeutsam sind, zum Beispiel das Unterrichts- und Transportwesen;
  4. Durchsetzung des Privateigentums.

Die allgemeine Bildung durch den Staat zu sichern, war für Smith ein sehr wichtiges Thema, da er sehr wohl die Gefahren der von ihm propagierten Arbeitsteilung sah. Damit ist die Verdummung von Arbeitern gemeint, die nur wenige Handgriffe ausführen. Der Staat soll dem „einfachen Volk“ Schulausbildung zugänglich machen (WN, Fünftes Buch, Kapitel 1):

„Die Erziehung der niederen Volksklassen erfordert vielleicht in einer zivilisierten und handeltreibenden Gesellschaft die Aufmerksamkeit des Staates mehr als die Erziehung der Vornehmeren und Begüterteren. Vornehme und vermögende Jünglinge haben gewöhnlich schon ihr achtzehntes oder neunzehntes Jahr erreicht, ehe sie in ein besonderes Geschäft, Amt oder Gewerbe eintreten, durch welches sie sich in der Welt Ehre erwerben wollen. Sie haben also vorher Zeit genug, sich alle Fertigkeiten, wodurch sie sich der öffentlichen Achtung empfehlen oder sich ihrer würdig machen können, zu erwerben oder sich wenigstens auf deren Erwerbung vorzubereiten…Erleichtern kann der Staat die Erlernung dieser Gegenstände, indem er in jedem Kirchspiele oder Distrikte eine kleine Schule errichtet, worin die Kinder für ein so geringes Schulgeld unterrichtet, werden, dass auch der gemeinste Tagelöhner es aufzubringen vermag. Der Lehrer muss nämlich zum Teil, aber auch nur zum Teil, vom Staate besoldet werden, weil er, wenn er ganz oder auch nur hauptsächlich von ihm bezahlt würde, bald lernen könnte, seine Amtspflichten zu vernachlässigen…Ermuntern kann der Staat zur Erlernung jener wesentlichsten Unterrichtsgegenstände, wenn er den Kindern der gemeinen Leute, die sich darin hervortun, kleine Prämien und Ehrenzeichen gibt. Zur unerläßlichen Bedingung kann der Staat den Leuten aus der gemeinen Volksklasse die Erlernung jener Unterrichtsgegenstände machen, wenn er jeden einer Prüfung darin unterwirft, ehe er das Zunftrecht erhalten oder sich in einem Dorfe oder einer Stadt gewerblich niederlassen darf.“

Durch diese gebotene Bildung werde dem einfachen Mann ein Aufstieg aus seiner durch Geburt vorgegebenen Situation ermöglicht, welchen er durch eigenen Fleiß erreichen könne. Dazu sprach sich Smith für den Wettbewerb an Universitäten aus (WN, Fünftes Buch, Kapitel 1):

„Die milden Stiftungen von Stipendien aller Art ziehen eine gewisse Anzahl von Studierenden nach bestimmten Lehranstalten, ohne dass dabei in Betracht kommt, ob die Lehranstalten gut sind oder nicht. Würde es den Studenten, die solche milde Stiftungen genießen, freigestellt, welche Lehranstalt sie wählen wollen, so könnte diese Freigebung vielleicht dazu dienen, unter den verschiedenen Lehranstalten einen Wetteifer zu erwecken. Eine Verordnung aber, welche selbst den unabhängigen Mitgliedern jeder einzelnen Lehranstalt verbietet sie zu verlassen und ohne zuvor dazu die Erlaubnis der Lehranstalt, welche sie verlassen wollen, nachgesucht und erhalten zu haben, auf eine andere zu gehen, muss diesen Wetteifer geradezu unterdrücken.“

Aus heutiger Sicht bemerkenswert ist, dass Smith, auch im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen wie etwa James Stewart, keine vorrangige Staatsaufgabe darin sah, Beschäftigung zu sichern. Smith ging (fälschlich) davon aus, dass es ein festes Verhältnis zwischen Kapitalausstattung eines Landes und Erwerbstätigkeit gibt, das unveränderbar und nur durch günstigeren Kapitaleinsatz vergrößert werden kann. Bei Handelsfreiheit wird dies gefördert, indem Billigimporte die heimische Produktion zum Konkurs zwingen, und Arbeitskräfte und Kapital in andere Gewerbszweige abwandern - ein Effekt der internationalen Arbeitsteilung. Demobilisierung und Kapitalverlagerung in andere Gewerbszweige nötigen also die Arbeiter zu wechseln, aber sie seien flexibler als Soldaten, auch weil die Tätigkeiten in den Manufakturen nicht so verschieden sind.

Dass dies ein Mechanismus ist, der nicht für alle der Beteiligten mit gleicher Leichtigkeit zu bewältigen ist, ist ihm allerdings durchaus klar: Während der Kapitalgeber sein Geld ohne größere Probleme von einem Geschäft auf das andere verlagern kann, ist es für den Unternehmer, der nicht selbst nur Kaufmann ist, sondern eine kompliziertere arbeitsteilige Produktion aufgebaut hat, ebenso wie für den Arbeiter, der eine Anhänglichkeit an den Arbeitsort, seine Menschen und seine Umgebung entwickelt hat, wesentlich weniger leicht zu wechseln, und jedenfalls stets mit höheren Einbußen verbunden, wenn nicht gar durch Entlassung mit Arbeitslosigkeit.

Deshalb stellt Smith auch klar, dass Gewerbe, die durch den Außenhandel beeinträchtigt werden, zeitweilig gestützt werden müssen.

Bei Smith finden sich also ethische Gründe, die es staatspolitisch erforderlich machen, Zölle nur langsam und rücksichtsvoll abzubauen, wenn ein Gewerbe, das bis dahin von der ausländischen Konkurrenz geschützt war, sich so gut entwickelt hatte, dass es Arbeitskräfte in großer Zahl beschäftigt hatte. Denn „eine schlagartige Aufhebung der hohen Zölle und Einfuhrverbote könnte zu einer so raschen Überflutung des Inlandsmarktes durch gleiche, aber billigere Auslandswaren führen, daß sich von heute auf morgen tausende unserer Landsleute ihres Arbeitsplatzes und damit ihres Lebensunterhalts beraubt sähen“. Auch für die Unternehmer sucht er eine gerechte Lösung: „Der Unternehmer einer großen Manufaktur würde ohne Zweifel ganz beträchtliche Verluste erleiden, wenn der Inlandsmarkt plötzlich für ausländische Konkurrenten eröffnet wird und er dadurch gezwungen werden sollte, sein Gewerbe aufzugeben. Jener Teil seines Kapitals, den er bisher zum kauf von Rohstoffen und für die Bezahlung der Löhne seiner Arbeiter normalerweise verwendet hat, dürfte vermutlich ohne nennenswerte Schwierigkeit in anderen Gewerben eine Anlage finden, den anderen Teil aber, in Werkstätten und Maschinen investiert, könnte er wohl kaum ohne empfindlichen Verlust veräußern. Aus Rücksicht auf seine berechtigten Interessen ist es daher erforderlich, solche Änderungen niemals plötzlich, sondern langsam, stufenweise und erst nach einer entsprechend langen Ankündigungszeit vorzunehmen.“

Die zentrale Funktion des Staates bleibt, das Privateigentum vor Übergriffen zu schützen und die Einhaltung von Verträgen sicherzustellen. Smith lebte jedoch im Zeitalter des europäischen Merkantilismus, der sich hauptsächlich auf die Kontrolle des Außenhandels und damit Interventionismus konzentrierte, gegen den Smith heftig argumentierte. Gleichwohl hielt Smith den damals in England praktizierten Merkantilismus im Allgemeinen für freiheitlicher als denjenigen in vielen Nachbarländern wie etwa in Frankreich.

Adam Smith war bei einigen bedeutenden englischen Politikern seiner Zeit sehr geschätzt. Nach seiner Rückkehr aus Frankreich wurde er Berater des britischen Schatzkanzlers. Im Jahr 1787 traf er sich mehrmals mit dem mehrfachen Premierminister William Pitt, der ein glühender Bewunderer des Wohlstand der Nationen und ein leidenschaftlicher Befürworter von Smiths Freihandelsprinzipien war (siehe D. D. Raphael, Adam Smith). Adam Smith war außerdem mit dem amerikanischen Gründervater Benjamin Franklin befreundet. Während Franklins Aufenthalt in London besprach er mit ihm (und anderen) jedes Kapitel des damals noch geplanten Werks Wohlstand der Nationen. Außerdem war Adam Smith Mitarbeiter in dem vom schottischen Großkaufmann Andrew Cochrane of Brighouse (1693–1777) gegründeten Political Economy Club, wo Smith auch wirtschaftliche Informationen erhielt, die er in seinem Werk „Der Wohlstand der Nationen“ miteinbrachte.

Adam Smith kritisierte heftig die Kolonialpolitik Englands sowie anderer europäischer Staaten, insbesondere Spaniens: „Torheit und Ungerechtigkeit waren anscheinend die vorherrschenden Motive und bestimmten die ersten Pläne zur Gründung der Kolonien: Die Torheit, Gold und Silber nachzujagen, und die Ungerechtigkeit, den Besitz eines Landes zu begehren, dessen harmlose Eingeborene weit davon entfernt waren, jemals einen Europäer zu beleidigen“ (Wohlstand der Nationen, viertes Buch, Kap. 7). Smith sah im Gegensatz zu den Merkantilisten, keine staatliche Aufgabe darin, den Gold- und Silberimport zu unterstützen. Es war für ihn nicht einmal sicher, dass die Goldmengen, die via Spanien aus Südamerika hereinfluteten überhaupt vorteilhaft für Europa waren: Zwar wurden dadurch Produkte aus Gold wie Schmuck und Silberbesteck erschwinglicher; andererseits wurde der Nutzen von Gold als Zahlungsmittel gemindert. Man musste größere Mengen Gold mitführen, um über die gleiche Kaufkraft zu verfügen (WN, 4. Buch, Kap. 1).

Smith argumentierte sowohl aus moralischen Gründen, sowie aus Gründen der wirtschaftlichen Effizienz für die Abschaffung der Sklaverei: „Die Erfahrung zu allen Zeiten und in allen Völkern beweist, wie ich glaube, dass die Arbeit eines Sklaven am Ende die teuerste ist.“ Nur sehr profitträchtige Pflanzungen wie Tabak oder Zucker können, so Smith, die hohen Kosten der Sklavenhaltung (noch) tragen. Der Grund, weshalb die Arbeit von Sklaven der von freien Männern zuweilen vorgezogen wird, ist der Stolz, der den Menschen herrschsüchtig macht und dazu führt, dass ihn nichts mehr kränkt, als sich herablassen zu müssen, um Untergebene zu überzeugen (Wohlstand der Nationen, drittes Buch, Kap. 2: “The pride of man makes him love to domineer, and nothing mortifies him so much as to be obliged to condescend to persuade his inferiors”). Auch im vierten Buch, Kapitel 7, stellte Smith fest, dass Sklaven in einem Staat mit einer willkürlichen Regierung mehr Schutz genießen als in einer freien:

„Sofern das Gesetz den Sklaven gegen die Gewalttätigkeit seines Herrn einigermaßen schützt, so wird es in einer Kolonie, deren Regierung großenteils willkürlich ist, genauer befolgt werden als in einer solchen, wo sie völlig frei ist. In jedem Lande, wo das unglückselige Gesetz der Sklaverei gilt, mischt sich die Obrigkeit, wenn sie den Sklaven beschützt, mehr oder weniger in die Verwaltung des Privateigentums des Herrn und darf dies in einem freien Lande, wo der Herr entweder Mitglied einer Kolonial-Versammlung oder Wähler eines solchen Mitgliedes ist, sich nur mit der größten Vorsicht und Behutsamkeit erlauben.“

Die Schriften von Smith bildeten neben anderen das theoretische Fundament des späteren Manchesterliberalismus.

Rezeption[Bearbeiten]

Joseph Schumpeter schreibt in History of Economics über Smiths Werk, dass es „keine einzige, analytische Idee oder Methode und kein analytisches Prinzip enthält, die im Jahre 1776 völlig neu gewesen wären.“ Überdies betitelte Schumpeter den Beitrag Smiths in Die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung als historische Soziologie ohne ökonomische Relevanz.

Die größte Kritik an Smith und den 170 Jahren Smith-Forschung formulierte vermutlich Murray Rothbard in seinem im Jahre 1995 erschienenem Werk. Nach Rothbard genießt Smith den Ruf als Exponent der freien Marktwirtschaft völlig zu Unrecht. Die zentrale Kritik ist die Schlussfolgerung Smiths, dass der Wert durch die objektiven Produktionskosten bestimmt wird und nicht durch die subjektive Einschätzung der Konsumenten. Mit diesem elementaren Fehler soll Smith den theoretischen Unterbau für den Marxismus gebildet und überdies die Fortschritte seiner talentierten Vorgänger negiert und die Wirtschaftswissenschaften auf den falschen Weg gebracht haben.

Adam Smith

Adam Smith stand Gesellschaften mit beschränkter Haftung, insbesondere Aktiengesellschaften sehr kritisch gegenüber. P. J. O’Rourke bemerkte daher, dass Smith die große Bedeutung, die Aktiengesellschaften später erlangten, nicht vorhergesehen und diese Institution insofern falsch eingeschätzt hatte. Die Kritik bezieht sich auf eine Stelle im fünften Buch im Wohlstand der Nationen. Demnach verstehen Aktionäre selten etwas vom Geschäft der Gesellschaft. Aktiengesellschaften werden von Direktoren geleitet, die das Geld anderer Leute verwalten. „Daher müssen Nachlässigkeit und Verschwendung in der Geschäftsführung einer solchen Gesellschaft stets mehr oder weniger vorherrschen“ (WN, fünftes Buch, 1. Kapitel, Teil 3). Ferner bemerkt P.J. O’Rourke, dass Adam Smith das Ausmaß der industriellen Revolution, die im Wesentlichen nach seinem Tod einsetzte, nicht vorhergesehen habe. Dies obwohl Adam Smith mit James Watt befreundet war und dessen Erfindung bewunderte. Nach P.J. O’Rourke sah Smith die industrielle Revolution deswegen nicht voraus, da sie aus seiner Sicht schon zu seinen Lebzeiten stattgefunden habe.[4]

James Buchan kritisiert, dass Smith eine statische Welt beschreibe, in der weder Bevölkerungszunahme und -abnahme noch innovative Unternehmer vorkommen. Innovation beschreibt Smith ausschließlich in Form stückchenweiser Verbesserungen. Bahnbrechende Erfindungen einführende Unternehmer wie beispielsweise Thomas Edison, die oft im Zentrum moderner ökonomischer Analysen stehen, werden von Smith als „projectors“ abgetan, die im Allgemeinen knappes Kapital für unrentable Ideen verschwenden.[5]

Von James Buchan ebenso wie von Helen Winter & Thomas Rommel wird kritisiert, dass Smith die Bedeutung von Frauen als Teilnehmer im Wirtschaftsleben nahezu völlig ausblendet. Er folgt damit, so bemerkt H. Winter & T. Rommel in gewisser Weise abschwächend, einem allgemeinen Verständnis der Zeit des 18. Jahrhunderts, das Weiblichkeit nicht als gesellschaftlich gleichwertig ansah.[6]

Adam Smith attackierte sehr gründlich alle Restriktionen, mit denen merkantilistische Staaten den grenzüberschreitenden Verkehr von Gütern und Kapital behinderten. Alan Wolfe bemerkte, dass Smith eigenartigerweise fast nirgendwo für den Abbau von Hürden bei der Aus- und Einwanderung von Personen argumentiert hat. Abgesehen von Nebenbemerkungen im Abschnitt über die bessere Verhandlungsposition von Arbeitern in den Nordamerikanischen Kolonien, enthält der Wealth of Nations an keiner Stelle eine detaillierte Untersuchung der Vorteile wenn Arbeiter grenzüberschreitend die besten Arbeitsmöglichkeiten suchen dürfen.[7]

Smith argumentiert im Wohlstand der Nationen ausgiebig mit historischen Beispielen, seine Vorgehensweise entspricht dabei jedoch aus Sicht von R. H. Campbell und A. S. Skinner nicht der geschichtswissenschaftlichen Orthodoxie. Das von Smith benutzte geschichtliche Material ist nur insofern aussagekräftig, um seine Analysen verständlich zu machen. Problematisch wird dies, in Fällen in denen das historische Material von zentraler Bedeutung für Smith’ Argumentation ist. Er schreibt am Ende des ersten Kapitels des dritten Buchs: „Nach dem natürlichen Lauf der Dinge wird daher in jedem sich entwickelnden Land das Kapital zunächst überwiegend in die Landwirtschaft, später ins Gewerbe und zuallerletzt in den Außenhandel gelenkt. Diese Ordnung der Dinge ist so natürlich, dass sie in jedem Land, wie ich glaube, in gewissem Grade befolgt wurde.“ Im nächsten Absatz stellt Smith angesichts der tatsächlichen historischen Fakten diesen „natürlichen Lauf der Dinge“ auf den Kopf:

„Obwohl sich diese natürliche Entwicklung in jedem Lande in einem gewissen Grade hätte vollziehen müssen, ist sie in allen modernen Staaten Europas in vielerlei Beziehung völlig umgekehrt verlaufen. So hat der Außenhandel in einigen Städten alle feineren Manufakturwaren oder solche, die für den Fernhandel geeignet waren, eingeführt. Gewerbe und Außenhandel haben dann zusammen den entscheidenden Fortschritt in der Landwirtschaft in die Wege geleitet.“

In den folgenden beiden Kapiteln des dritten Buches erläutert der „Historiker“ Smith, wie sich die Zunahme des Wohlstands auf eine Art und Weise vollzogen hat, die vom „natürlichen Lauf“ verschieden war. Es wird hier deutlich, dass bei der Nutzung des Wohlstand der Nationen als historische Quelle gewisse Spannungen zwischen der analytisch „spekulativen“ Darstellung der historischen Entwicklung und der „orthodoxen“ Geschichtsschreibung zu berücksichtigen sind.[8]

Alan Greenspan bezeichnet es als verblüffend, dass unsere heutigen Vorstellungen von der Wirksamkeit des Marktes und des freien Wettbewerbs im Wesentlichen schon in den Gedanken von Adam Smith enthalten sind. Greenspan bezeichnet Smiths Wohlstand der Nationen als eine der größten Errungenschaften der Geistesgeschichte.[9]

Amartya Sen bezeichnete den Beitrag von Smiths Wohlstand der Nationen für unser Verständnis dessen, was später Kapitalismus genannt wurde, als monumental. Seine Erkenntnisse sind bis zum heutigen Tag bedeutend. Nach Sen betrachtete Smith den reinen Marktmechanismus keineswegs als ausreichend. Für das Funktionieren einer Marktwirtschaft ist außerdem noch Vertrauen zwischen den Akteuren einschließlich der Banken unverzichtbar. Smith erläuterte in seinem Werk die Mechanismen, die dazu führen, dass dieses Vertrauen manchmal gestört ist. Er würde, so Sen, die derzeitigen Probleme von Firmen und Banken nicht rätselhaft finden.[10]

Gedenken[Bearbeiten]

Denkmal für Adam Smith in Edinburgh

Heute wird Smith als so bedeutender Wirtschaftstheoretiker angesehen, dass er die am 30. Oktober 2006 vorgestellte, am 13. März 2007 ausgegebene neue 20-Pfund-Sterling-Banknote der Bank of England ziert. Schon früher war sein Porträt auf einer 50-Pfund-Banknote einer schottischen Bank erschienen.[11] In Edinburgh erinnert seit Juli 2008 unweit der St.-Giles-Kathedrale ein Denkmal an Adam Smith.

Siehe auch[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael S. Aßländer: Adam Smith zur Einführung. Reihe: Zur Einführung, 341. Junius, Hamburg 2007, ISBN 978-3-88506-641-5.
  • Reinhard Blomert: Adam Smiths Reise nach Frankreich oder die Entstehung der Nationalökonomie. Die Andere Bibliothek, 2012.
  • Thomas Rommel, Helen Winter: Adam Smith für Anfänger: „Der Wohlstand der Nationen“. dtv, München 1999, ISBN 3-423-30708-0 (eine Lese-Einführung. Originalausgabe, dtv Sachbuch / Kultur & Geschichte 30708).
  • Thomas Rommel: Das Selbstinteresse von Mandeville bis Smith. Ökonomisches Denken in ausgewählten Schriften des 18. Jahrhunderts. Reihe: Anglistische Forschungen, 367. Winter, Heidelberg 2006, ISBN 3-8253-5239-0 (Zugleich Habilitations-Schrift an der Universität Tübingen 2000).
  • Karl Ballestrem: Adam Smith. Reihe: Beck’sche Reihe: Denker, 561; C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-45976-5.
  • Peter Bendixen: Der Traum vom Wohlstand der Nationen. Kritik der ökonomischen Vernunft, Facultas / Wiener Universitätsverlag, Wien 2005, ISBN 3-85114-887-8
  • Gerhard Streminger: Adam Smith. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reihe Rowohlts Monographien, 440; rororo 50440 Rowohlt Verlag, Reinbek 1989, 2. erg. Aufl. 1999, ISBN 3-499-50440-5[12]
    • Gerhard Streminger: Der natürliche Lauf der Dinge. Essays zu Adam Smith und David Hume. Metropolis, Marburg 1995, ISBN 3-89518-048-3. Neuaufl. 2010.
  • Norbert Waszek: Adam Smith in Germany, 1776–1832. In: Hiroshi Mizuta, Chuhei Sugiyama (Hrsg.): Adam Smith: International Perspectives. Macmillan, London; St. Martin’s Press, New York 1993, ISBN 0-312-08937-6, S. 163–180.
  • Bernd O. Weitz: Bedeutende Ökonomen. München 2008, ISBN 978-3-486-58222-2.
  • Ian Simpson Ross: Adam Smith. Leben und Werk. Düsseldorf 1998, ISBN 3-87881-123-3.[13]
  • P.J. O’Rourke: Adam Smith. Vom Wohlstand der Nationen. (aus der Reihe Bücher, die die Welt veränderten.) dtv, München 2008, ISBN 978-3-423-34459-3.
  • D.D. Raphael: Adam Smith. Campus, Frankfurt 1991, ISBN 3-593-34487-4.
  • Eleonore Kalisch: Von der Ökonomie der Leidenschaften zur Leidenschaft der Ökonomie. Adam Smith und die Actor-Spectator-Kultur im 18. Jahrhundert. Berlin 2006, ISBN 3-930064-68-5.
  • Nicholas Philippson: Adam Smith. An Enlightened Life. Yale University Press, 2010, ISBN 978-0-300-16927-0.[14]
  • Siegmund Feilbogen: Smith und Turgot. Ein Beitrag zur Geschichte und Theorie der Nationalökonomie. Wien 1892 (Reprint Genf 1970).

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Adam Smith (englisch) – Quellen und Volltexte
 Wikiquote: Adam Smith – Zitate
 Commons: Adam Smith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Reinhard Blomert: Adam Smiths Reise nach Frankreich. Die Andere Bibliothek, 2012
  2. 7. Gebot der Entwicklungspolitik.
  3. Adam Smith: Über den Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung über seine Natur und seine Ursachen. 1776. (Reprint: Beck Verlag, München 1974, S. 371.
  4. P.J. O’Rourke: On The Wealth of Nations. New York, 2007, ISBN 978-0-87113-949-8, S. 82–83.
  5. James Buchan: The Autentic ADAM Smith. New York 2006, ISBN 0-393-32994-1, S. 119.
  6. Helen Winter, Thomas Rommel: Adam Smith für Anfänger: Der Wohlstand der Nationen. 3. Auflage, München 2006, S. 143–146.
  7. Alan Wolfe: The Future of Liberalism. 1. Auflage, New York 2009, S. 202.
  8. R. H. Campbell, A. S. Skinner: An inquiry into the nature and causes of the wealth on nations. Indianapolis 1979, S. 50–60.
  9. Alan Greenspan: The Age of Turbulence. Penguin Books, 2008, S. 260–261.
  10. Amartya Sen: Capitalism Beyond the Crisis. In: The New York Review of Books. Volume 56, Number 5, March 26, 2009
  11. Vannessa Allen: Why not Winston: Anger as little known Scot gets on new note. In: Daily Mirror. 31. Oktober 2006, S. 17.
  12. Streminger beleuchtet insbes. die aufklärerische Philosophie Smith’. Siehe auch das Lemma Streminger, sowie unten Weblinks
  13. mit ausführlicher Primär-Bibliographie
  14. Wie gut, dass Adam Smith ein Schotte war. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. September 2010, S. 38.