Manoach

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Literatur[Bearbeiten]

Manoach erscheint im Tanach, der Hebräischen Bibel, als Vater des israelitischen Richters Samson.

Manoach lebte laut dem Buch der Richter in einem Dorf namens Zora. Er und seine Frau, die namentlich nicht erwähnt wird, gehörten dem Stamm Dan an.

Gemäß der biblischen Erzählung kam Manaochs Frau eines Tages verstört nach Hause und berichtete, dass ihr ein Engel erschienen sei und ihr die Geburt eines Sohnes geweissagt habe. Manoach, der dies nicht glaubte, lief hinaus aufs Feld und fand den Fremden, der ihm die Kunde bestätigte.

Manoach und seine Frau brachten daraufhin JHWH ein Brandopfer dar. Als die Flamme aufloderte, so Ri 13,20, fuhr der Engel in das Feuer und verschwand. Nun glaubte der betagte Manoach an das Wunder des Herrn. Wenige Monate später wurde Samson geboren.

Über Manoach erwähnt die Bibel drei Kapitel später in Ri 16,31, dass Samson nach seinem Ende im philistinischen Tempel des Dagon im Grab seines Vaters zwischen Zora und Eschtaol beerdigt wurde.

Bild[Bearbeiten]

In der Gemäldegalerie Dresden hängt das Bild namens "Das Opfer des Manoah"

Das Opfer des Manoah
Objektbezeichnung: Bild
Material: Leinwand
Maße: Höhe x Breite: 242 x 283 cm
Hergestellt (von wem): Rembrandt (Maler)
Hergestellt (wann): 1641
Abgebildet (was): 71 F 31 4; Manoachs Opfer; der Engel steigt in der Flamme empor
Gattung: Tafelmalerei
Standort: Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden — Gemäldegalerie Alte Meister (Dresden)

Verfilmungen[Bearbeiten]

Schon in vier Verfilmungen der Lebensgeschichte seines Sohnes wurde versucht, den Charakter des Manoach durch Filmschauspieler darzustellen.