Manuel Piar

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Manuel Piar

Manuel Carlos Piar Gómez (* 1774; † 16. Oktober 1817) war ein venezolanischer Militär und Held der Unabhängigkeitskriege.

Jugend[Bearbeiten]

Manuel Piar ist in Willemstad, Curaçao, im Jahr 1774 geboren. Er war der Sohn von Fernando Alonso Piar, einem spanischen Pilot aus den Kanarischen Inseln[1] und von Mary Isabel Gómez, eine Sklavin.

Leben[Bearbeiten]

Mit 23 schloss er sich im Jahr 1797 der Unabhängigkeitsbewegung von Gual und España an. Nach dem Scheitern der Konspiration musste er aus Venezuela fliehen. Piar war dann Fähnrich bei Francisco de Miranda. Er nahm bei den Schlachten von Puerto Cabello und Sorondo, in Guayana, im Jahr 1812, teil. Nach dem Fall der Ersten Republik musste er nach Trinidad fliehen. Er arbeitete dann auf der Seite des Generals Santiago Mariño und wurde so zu einem der leitenden Militärs während der Zweiten Republik.

Am 8. Mai 1817 unterstützte er die Prinzipien des Cariaco-Kongresses, wonach Simón Bolívar nicht mehr die alleinige Führung haben sollte. Des Weiteren wollte er die Rassenfrage in die Unabhängigkeitsbewegung tragen, was Bolívar-die haitianische Pardokratie vor Augen-strikt ablehnte. Darum hat Bolívar ihn seiner Truppen entzogen. Piar musste zurücktreten.

Am 28. April 1817 wurde Piar festgenommen. Am 16. Oktober 1817 wurde er hingerichtet.

Referenzen[Bearbeiten]

  1. http://elguanche.net/Ficheros3/emigracionytrascendenciaagm8.htm. LA EMIGRACIÓN Y SU TRASCENDENCIA EN LA HISTORIA DEL PUEBLO CANARIO (VIII)