Marc Rothemund

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Marc Rothemund auf der Berlinale 2010

Marc Rothemund (* 26. August 1968) ist ein deutscher Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Rothemund ist der Sohn des Filmregisseurs Sigi Rothemund und Bruder der Schauspielerin Nina Rothemund. Er begann seine Karriere als Assistent seines Vaters. Seine ersten Arbeiten als eigenverantwortlicher Regisseur legte er fürs Fernsehen vor. Sein erster Kinofilm war 1998 Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit. Seinen Durchbruch erlebte er 2005 mit dem Film Sophie Scholl – Die letzten Tage. Für diesen Film wurde er am 19. Februar 2005 mit dem Silbernen Bären als bester Regisseur der Berlinale, sowie mit dem Bernhard-Wicki-Filmpreis ausgezeichnet. Sophie Scholl – Die letzten Tage wurde am 31. Januar 2006 für einen „Oscar“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert.

Am 11. Oktober 2012 kam die Verfilmung des Romans Mann tut was Mann kann von Hans Rath in die Kinos. Als Schauspieler wirken dabei Wotan Wilke Möhring, Jasmin Gerat, Jan Josef Liefers, Fahri Yardim und Oliver Korittke mit.

Am 28. März 2013 startete Heute bin ich blond nach dem autobiografischen Bestseller von Sophie van der Stap in den deutschen Kinos. Lisa Tomaschewsky spielt darin die Hauptfigur: Die 21-jährige Sophie erkrankt an Krebs und trotzt ihrem Schicksal mit Mut und Kreativität. Sie kauft sich Perücken und überrascht ihre Umgebung jeden Tag mit einem neuen Outfit und neuer Persönlichkeit.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2005: DVD Champion in der Kategorie Movie Award für Sophie Scholl – Die letzten Tage
  • 2005: Bernhard-Wicki-Filmpreis für Sophie Scholl – Die letzten Tage
  • 2005: Europäischer Filmpreis, The Jameson People’s Choice Awards (Publikumspreis) als Bester Regisseur für Sophie Scholl – Die letzten Tage[1]
  • 2006: Jupiter als Bester deutscher Regisseur für Sophie Scholl – Die letzten Tage

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. European Film Academy: European Film Awards 2005 The Winners