Margaret Fishback Powers

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Margaret Fishback Powers, verheiratet mit Paul Powers, schrieb 1964 nach einer Lebenskrise das christliche Gedicht Spuren im Sand (im original: Footprints).

Sie gab einige Kopien an Bekannte weiter. Jahre später entdeckte sie in einer Buchhandlung ihren Text, jedoch in abgewandelter Form. Als Autor war eine andere Person angegeben. Eine Einigung zwischen Margaret Fishback Powers mit dem Verlag misslang. Sie konnte nicht beweisen, dass sie die Autorin des Gedichtes ist.

Erst als sie in verschollen geglaubten Umzugkartons ihre alte Hochzeitszeitschrift mit dem Gedicht fand, konnte sie einen juristisch greifbaren Beweis für ihre Urheberschaft erbringen. In ihrer 1996 unter dem Titel "Spuren im Sand" erschienenen Autobiografie berichtet sie auch von den unschönen Auseinandersetzungen um die Rechte, die prägend für das Leben der in Kanada lebenden Deutsch-Kanadierin waren.

Inhaber der deutschen Rechte ist der Brunnen Verlag in Gießen. Auch das deutsche Verlagshaus musste die Rechte seiner Autorin gegen Mitbewerber juristisch durchsetzen. Am 22. Mai 2007 erging vor dem Landgericht Frankfurt ein Urteilsspruch, der Margaret Fishback Powers auch für den deutschsprachigen Raum die Autorschaft zuerkannte. Bis dato wurde das Gedicht teilweise unter "Autor unbekannt" - so in der 1. Auflage des Evangelischen Gesangbuches der EKD, Ausgabe Württemberg sowie Ausgabe Bayern -, oder mit der Quellenangabe „aus Taizé“ verbreitet. Die einzig autorisierte Übersetzung des Gedichts wurde von Eva-Maria Busch angefertigt.

Das Gedicht beflügelte den Musiker und Komponisten Gregor Linßen so stark, dass er 1994 das Lied "Deine Spur im Sand" schrieb, das auch von Margaret Fishback Powers genehmigt wurde. Die verbreitetste Vertonung des Textes stammt aus dem Jahr 1998 und ist von Siegfried Fietz. Der Sänger Drafi Deutscher hat eine Variante des Gedichtes ebenso vertont wie der österreichische Liedermacher Rainhard Fendrich, der das Gedicht auf seiner 2004 erschienenen CD AufLeben unter dem Titel Serenata por un amigo veröffentlichte. Allein die deutsche Auflage des Gedichts in Originalausgabe und allen Lizenzverwertungen wird von Verlagsseite auf mehrere Millionen geschätzt.

Die Benutzung des Gedichtes in der Homiletik ist heute stark umstritten, da das Gedicht inzwischen ein christlicher Allgemeinplatz geworden ist.

[Bearbeiten] Literatur

  • Margaret Fishback Powers: Spuren im Sand. Ein Gedicht, das Millionen bewegt, und seine Geschichte. Gießen, Brunnen Verlag, 1996, ISBN 3-7655-1594-9

[Bearbeiten] Weblinks

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