Maria Mayen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Maria Mayen 1918 in Thaddäus Rittners „Garten der Jugend“ (von Franz X. Setzer)

Maria Mayen, verh. Reimers, (* 11. Mai 1892 in Wien, Österreich-Ungarn; † 15. Juli 1978 in Wien, Österreich) war eine österreichische Kammerschauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Nach einer Schauspielausbildung an der Marie-Seebach-Schule in Berlin ging sie nach Bonn. Dort bediente sie auf der Theaterbühne das Rollengenre der jugendlichen Naiven. Anschließend kehrte Mayen nach Berlin zurück und spielte dort am Lessingtheater. Ab 1913 stand sie in ihrer Heimatstadt Wien am Burgtheater auf der Bühne.[1] Im Jahr 1926 wurde ihr der Titel der Kammerschauspielerin verliehen.[2]

Maria Mayen war zweimal verheiratet. Aus ihrer ersten Ehe mit einem Arzt ging ihre Tochter Elisabeth Urbancic hervor, die Bühnen- und Kostümbildnerin wurde und die die Mutter des Schauspielers und Oscargewinners Christoph Waltz ist. Nach dem Tod ihres Ehemannes heiratete Mayen ihren Kollegen Emmerich Reimers. 1953 zog sich die Schauspielerin von der Bühne zurück. Sie starb 1978 und wurde auf dem Sieveringer Friedhof neben ihrem Gatten (Abteilung 1, Gruppe 13, Nummer 19) begraben.

Engagements[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1918: Das Haus ohne Lachen
  • 1918: Konrad Hartls Lebensschicksal
  • 1918: Seine tapfere Frau
  • 1919: Adrian Vanderstraaten
  • 1919: Don Juan
  • 1920: Golgatha
  • 1962: Donadieu
  • 1967: Der Befehl

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maria Mayen-Reimers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatWien im Rückblick - Mai 1962. In: wien.gv.at. Abgerufen am 16. Dezember 2009.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAntiquariat Inlibris. In: inlibris.at. Abgerufen am 16. Dezember 2009.