Maria Romero Meneses

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Maria Romero Meneses

Maria Romero Meneses (* 13. Januar 1902 in Granada (Nicaragua); † 7. Juli 1977 in Las Peñitas (Nicaragua)) war eine nicaraguanische Don-Bosco-Schwester, die in Costa Rica für sozial benachteiligte Mädchen wirkte.

Als eines von acht Kindern einer Familie der nicaraguanischen Oberklasse – ihr Vater war Minister in der republikanischen Regierung – geboren, ging sie auf eine Schule der Don-Bosco-Schwestern. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie 1914 von einem schweren rheumatischen Fieber befallen. Ihre Heilung führte sie auf ihr Gebet zu Maria, Hilfe der Christen zurück, zu der sie seither noch stärkeres Vertrauen fasste. Sie entschloss sich am 8. Dezember 1915, selbst Don-Bosco-Schwester zu werden, konnte aber erst 1920 mit 18 Jahren eintreten. Am 6. Januar 1929 legte sie die ewigen Gelübde ab. 1931 wurde sie nach San José in Costa Rica versetzt, seit 1933 arbeitete sie dort an einer Schule als Musik- und Kunstlehrerin und entwickelte ein großes soziales Engagement für benachteiligte Mädchen der Stadt. Auf ihre Initiative gehen zwei soziale Einrichtungen zurück. Aus ihrer weiterhin tiefen Marienverehrung heraus ließ sie im Zentrum von San José eine Kirche für Maria, Hilfe der Christen erbauen. Aus ihren mystischen Erfahrungen heraus verfasste sie ihre Escritos Espirituales (Geistliche Schriften), die mehrbändig veröffentlicht wurden.

Zum Alterssitz wurde sie nach Leon in Nicaragua versetzt. Als sie dort im Alter von 75 Jahren an einem Herzinfarkt starb, wurden ihre sterblichen Überreste an ihre Wirkungsstätte nach San José in Costa Rica geschickt, wo ihre Ruhestätte eine große Verehrung erfuhr.

Am 14. April 2002 wurde sie durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Ihr Gedenktag wurde auf den 7. Juli gelegt.

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