Marty Wilde

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Marty Wilde, eigentlich Reginald Leonard Smith, (* 15. April 1939 in London, England) ist ein britischer Rock 'n' Roll-Sänger, der in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre vor allem durch Cover-Versionen amerikanischer Hits bekannt wurde, etwa Endless Sleep (Original von Jody Reynolds), Donna (von Ritchie Valens), A Teenager In Love (von Dion and the Belmonts) und Sea of Love (von Phil Phillips). Zwischen 1958 und 1961 schafften sechs seiner Singles den Sprung in die britische Top 10.[1]

Marty Wilde war einer der Stars im Stall von Musikmanager Larry Parnes. Anfang der 1960er Jahre ließ seine Popularität als Sänger nach, doch erzielte er noch nennenswerte Verkaufszahlen mit Rubber Ball (ursprünglich von Bobby Vee) und Frankie Laines Jezebel. Dafür schrieb Wilde selbst etliche Hits für andere Interpreten, z. B. Jesamine für The Casuals, I'm A Tiger für Lulu und Ice In The Sun für Status Quo.

In den 1980er-Jahren schrieb und produzierte er zusammen mit seinem Sohn Ricky Wilde die Hits seiner Tochter Kim Wilde.

Literatur[Bearbeiten]

  • Frank Laufenberg & Ingrid Hake: Rock- und Poplexikon. Band 2. Econ, Düsseldorf/Wien 1994, S. 1634f.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Stephen Nugent, Pete Fowler & Annie Fowler: The Log Of American/British Top 20 Hits. In: Charlie Gillett & Simon Frith (Hrsg.): Rock File 4. Panther Books, London 1976, S. 360f