Master of Laws

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

LL.M. (lat. Legum Magister/Magistra, wobei LL. die lateinische Abkürzung für den Plural „Rechte“ - nämlich weltliches/staatliches Recht und Kirchenrecht - ist) ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung des akademischen Grades eines Master of Laws” (Magister der Rechte). Dieser Postgraduierten-Abschluss kann von Juristen, aber auch von anderen Hochschulabsolventen an vielen Hochschulen erlangt werden. Am häufigsten wird der LL.M. an Hochschulen in den englischsprachigen Ländern erworben. Ein LL.M.-Studium dauert in der Regel zwei bis vier Semester. Der Inhalt bestimmt sich nach dem Hochschulangebot und den Neigungen des Studenten. An Hochschulen außerhalb des deutschen Sprachraums liegt der Schwerpunkt meist auf dem jeweiligen Landesrecht, Rechtsvergleichung oder internationalem Recht. An Hochschulen im deutschen Sprachraum wird meistens eine Spezialisierung auf einem bestimmten Rechtsgebiet angeboten.

Der Grad wird hinter dem Nachnamen geführt und nachfolgend kann in Klammern die Universität (meist im angloamerikanischen Sprachraum) oder aber der spezifische Inhalt wie etwa „(EuR)“ oder „(Tax)“ angegeben werden. Bei ausländischen akademischen Graden, die nicht in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum verliehen wurden, ist in Deutschland die Angabe der verleihenden Universität vorgeschrieben.[1]

Inhaltsverzeichnis

LL.M. in Deutschland [Bearbeiten]

In der Bundesrepublik Deutschland geht üblicherweise mit dem Erreichen der ersten juristischen Prüfung (ehemals erstes juristisches Staatsexamen) das Ende des Studiums einher. Eine Spezialisierung erfolgt hier lediglich im universitären Teil der Prüfung oder in Aufbaustudiengängen (zum Beispiel Lizenziat des kanonischen Rechts, lic. iur.). Nach dem Abschluss des 1. und/oder 2. juristischen Staatsexamens besteht auch in Deutschland die Möglichkeit, im Rahmen eines postgradualen Aufbaustudiengangs eine tiefergehende fachliche Spezialisierung vorzunehmen und den akademischen Grad eines "Legum Magister" bzw. "Master of Laws" (LL.M.) zu erwerben. Einige Postgraduiertenstudiengänge gibt es in Deutschland auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts und des Europarechts (LL.M.Eur.) und deren jeweiligen entsprechenden Spezialisierungsmöglichkeiten. Auch werden seit mehreren Jahren verschiedene spezifische Master-Programme, teilweise mit starken betriebswirtschaftlichen Zusätzen, angeboten.

Bei den meisten deutschen LL.M.-Studiengängen reicht das Bestehen der ersten juristischen Staatsprüfung als Zulassungvoraussetzung aus. An einigen deutschen Universitäten müssen für die Zulassung zusätzlich bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, wie z.B. eine mit mindestens der Note "befriedigend"[2] oder "vollbefriedigend"[3] bestandene erste juristische Staatsprüfung.

Im Rahmen des Bologna-Prozesses sollen die Staatsexamina und Diplom-Abschlüsse durch die in angelsächsischen Staaten üblichen Bachelor- und Master-Abschlüsse ersetzt werden. 2002 wurde den Hochschulen durch eine Änderung des HRG die Möglichkeit gegeben, auf Bachelor-/Masterstudiengänge umzustellen. Die Kultus- und die Innenministerkonferenz haben beschlossen, die an Universitäten und Fachhochschulen erreichten Masterabschlüsse als Zugangsberechtigung für den höheren Dienst anzuerkennen.[4] Der Nutzen einer Umstellung auf die konsekutiven Abschlüsse Bachelor und Master in der juristischen Ausbildung ist allerdings umstritten. So wurde im Koalitionsvertrag 2005 zwischen den Parteien CDU, CSU und SPD auf Bundesebene der Bedarf neuer Abschlüsse in der Juristenausbildung und eine Übertragung des Bologna-Prozesses auf diese abgelehnt.[5] Deshalb haben erst wenige deutsche Hochschulen ihre Studiengänge auf konsekutive Bachelor-/Masterstudiengänge umgestellt. Zumeist handelt es sich dabei inhaltlich um den Studiengang Wirtschaftsrecht, der auch früher nicht zum Volljuristen ausbildete.

Der Masterabschluss an einer Fachhochschule gilt als Laufbahnbefähigung für den höheren Dienst, wenn dies vorher in der Akkreditierungsurkunde für den jeweiligen Masterstudiengang von der zuständigen obersten Kultusbehörde im Benehmen mit der jeweiligen obersten Innenbehörde und gegebenenfalls erforderlichen Dienstbehörde festgestellt wurde.

-

Hochschule Abschluss Fachrichtung
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften[6] LL.M. International Law and Business
DIPLOMA – FH Nordhessen[7] LL.M. Wirtschaftsrecht mit internationalen Aspekten
Hochschule Rhein-Main[8] LL.M. Internationales Wirtschaftsrecht , Internationale Steuerplanung und Rechnungslegung

Studienordnung[9]

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin LL.M. Internationales Wirtschaftsrecht, Internationales Steuerrecht und Arbeitsrecht
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin LL.M. Unternehmensrecht im internationalen Kontext[10] und Recht für die öffentliche Verwaltung
Hochschule Wismar LL.M. Wirtschaftsrecht
Humboldt-Universität zu Berlin[11] M.LL.P Deutsches und Europäisches Recht und Rechtspraxis]]
Universität Bielefeld[12] LL.M. Rechtsgestaltung und Prozeßführung
FH Bielefeld, FH Südwestfalen, HS Niederrhein[13] LL.M. Berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm im Wirtschaftsrecht für Nichtjuristen.

Juristische Qualifikation für Akademiker in Wirtschaft, Industrie und Verwaltung. Zugangsbefähigung für den höheren Verwaltungsdienst ist akkreditiert. Vertiefungsrichtungen (Schwerpunkte): Arbeitsrecht, Internationales Wirtschaftsrecht, Wettbewerbsrecht/Gewerblicher Rechtsschutz.

Ruhr-Universität Bochum[14] LL.M. Wirtschafts- und Steuerrecht
Universität Bremen LL.M. Eur. LL.M. Europarecht [15] und Comparative and European Law (Gemeinsames Programm der Universitäten Bremen, Oldenburg und Groningen)[16]
h_da - Hochschule Darmstadt[17] LL.M. Internationales Lizenzrecht (Global Licensing; LL.M.)
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf[18] LL.M. Gewerblicher Rechtsschutz
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf[19] LL.M. IT-Recht
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf[20]

Dresden International University

LL.M. Medizinrecht
Technische Universität Dresden LL.M. Wirtschaftsrecht[21]

International Studies in Intellectual Property Law[22]

Hochschule für Oekonomie & Management LL.M. Wirtschaftsrecht
Universität Erlangen-Nürnberg[23]

Universität Göttingen[24]

LL.M. für ausländische Juristen
Institute for Law and Finance[25] LL.M. Law and Finance (Englischsprachig)
Goethe-Universität Frankfurt am Main[26] LL.M. Eur. Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht
Frankfurt School of Finance & Management[27] LL.M. Master of Mergers & Acquisitions. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf den handels- und steuerrechtlichen Aspekten von M&A und Corporate Finance.
Frankfurt School of Finance & Management[28] LL.M. Master of international Business and Tax Law. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt im Bereich des Gesellschafts- und Steuerrechts.
Fachhochschule Frankfurt am Main LL.M. Verhandeln und Gestalten von Verträgen
TU Bergakademie Freiberg[29] LL.M. Technikrecht
Fachhochschule Mainz

German Graduate School of Management and Law[30]

LL.M. Business Law
Universität Potsdam[31] LL.M. Unternehmens- und Steuerrecht
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)[32] LL.M. Master of Human Rights and Humanitarian Law
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald[33] LL.M.
Fernuniversität Hagen[34] LL.M. konsekutiv Rechtswissenschaft konsekutiv, das heißt er setzt auf den angebotenen LL.B. auf, ist aber auch für Absolventen anderer in- und ausländischer Fakultäten offen
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg[35] LL.M. oec. Wirtschaftsrecht
Universität Hamburg[36] LL.M.
  • Europäisches Wirtschaftsrecht und Management[37]
  • Versicherungsrecht[38]
  • International Taxation [39]
  • European Master in Law and Economics[40]
  • Bis Mitte 2009 wurde auch ein Magister Juris und LL.M. Doppelabschluss in folgenden Schwerpunkten angeboten: Europäische Rechtsgeschichte; Familien-, Erb- und Zivilverfahrensrecht; Arbeits-, Handels- und Gesellschaftsrecht; Sozialrecht mit arbeitsrechtlichen Bezügen; Internationales und europäisches Privatrecht und Rechtsvergleichung; Ökonomische Analyse des Rechts; Information und Kommunikation; Planungs- Wirtschaftsverwaltungs- und Umweltrecht; Öffentliche Finanzordnung und Steuerrecht; Europarecht und Völkerrecht; Kriminalität und Kriminalitätskontrolle[41]
  • Master of European and International Law (Studienort: Peking)[42]
Leibniz Universität Hannover LL.M. EulisP LL.M.-Studiengangs im IT-Recht und Recht des geistigen Eigentums
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg[43] LL.M. corp. restruc. Legum Magister in Unternehmensrestrukturierung[44]
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg[45] LL.M. Int. Legum Magister in internationalem Recht (in Kooperation mit dem Max Planck Institut für internationales Recht; nur im Heidelberg Center in Santiago de Chile angeboten)
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg[46] LL.M. Legum Magister für im Ausland graduierte Juristen
Friedrich-Schiller-Universität Jena[47] LL.M. oec. Privates und Öffentliches Wirtschaftsrecht
Technische Universität Kaiserslautern[48] LL.M. (Com.) Master in Commercial Law, Postgradualer Fernstudiengang für Absolventen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie des WirtschaftsingenieurwesensWirtschaftsrecht für die Unternehmenspraxis“ an der TU Kaiserslautern in Kooperation mit der Universität des Saarlandes
Universität Kassel[49] LL.M. Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht
Universität Kassel[50] LL.M. Umweltrecht[51]
Universität Kassel[52] LL.M. Sozialrecht und Sozialwirtschaft[53]
Universität zu Köln[54] LL.M. Magister des Wirtschaftsrechts
Universität zu Köln[55] LL.M. Unternehmensteuerrecht
Universität zu Köln[56] LL.M. Köln/Paris I Deutsch-Französischer Magisterstudiengang Rechtswissenschaften Köln / Paris I
Leuphana Universität Lüneburg LL.M. Umweltrecht; Tax/Auditing
Mainzer Medieninstitut LL.M. Medienrecht
Universität Mannheim[57] M.C.L. Comparative Law (Gemeinsames Programm der Universitäten Mannheim und Adelaide, Australien)
Ludwig-Maximilians-Universität München[58] LL.M.Eur.pgrad. Aufbaustudiengang Europäisches Recht
Westfälische Wilhelms-Universität Münster[59]

JurGrad gGmbH

LL.M. Die JurGrad – School of Tax and Business Law ist Trägerin des Fortbildungsangebotes der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zurzeit werden acht Masterstudiengänge, sieben berufsbegleitende und ein Vollzeitstudiengang, angeboten:

Versicherungsrecht[60]; Real Estate Law[61]; Wirtschaftsrecht[62]; Steuerwissenschaften[63]; Mergers and Acquisitions[64]; Private Wealth Management[65]; International Business Law[66] (englischsprachig); Medizinrecht[67];

HfWU Nürtingen-Geislingen[68] LL.M. Externer Studiengang Verkehrs-, Straf- und Versicherungsrecht für Volljuristen mit 3 Jahren Berufserfahrung. Dauer: 4 Semester (in den ersten drei Semestern je ein Wochenende im Monat, im vierten Semester Master-Thesis ohne Anwesenheitspflicht). Es besteht die Möglichkeit zur Erlangung eines Fachanwaltes im Bereich Verkehrs-, Straf- und Versicherungsrecht im Rahmen des externen Studiums.

Unternehmensrestrukturierung und Insolvenzmanagement (LL.M.) Die Bewältigung von Krisen im Lebenszyklus eines Unternehmens bildet den Schwerpunkt des Studiengangs. Die damit einhergehenden komplexen Probleme werden in ihren juristischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen verknüpft behandelt – aus der Sicht des betroffenen Unternehmens, der Unternehmensberatung bis hin zur Rolle des Insolvenzverwalters, aber auch aus Sicht der Gläubiger, insbesondere der Finanzinstitute und sonstiger Großgläubiger. Ein Konzept, das juristisches und ökonomisches Wissen über das Unternehmen in der Krise mit den praktischen Anforderungen zur Bewältigung aller damit verbundenen Fragestellungen verknüpft.

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg LL.M. IT-Recht [69] und Comparative and European Law (Gemeinsames Programm der Universitäten Oldenburg, Bremen und Groningen)[70]
Fachhochschule Osnabrück[71] LL.M. Wirtschaftsrecht
Universität Osnabrück LL.M. Wirtschaftsstrafrecht[72]; Steuerrecht
Europa-Institut Saarbrücken[73] LL.M. Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht
SRH Hochschule Heidelberg[74] LL.M. Internationales Wirtschafts- und Unternehmensrecht
Fachhochschule Schmalkalden[75] LL.M. Wirtschaftsrecht
Universität Augsburg[76] LL.M. Recht der internationalen Wirtschaft; Magister für im Ausland Graduierte
Hochschule Hof[77] LL.M. Personal und Arbeit
Fachhochschule Gelsenkirchen, Abteilung Recklinghausen[78] LL.M. Wirtschaftsrecht
Fachhochschule Trier, Standort Birkenfeld[79] LL.M. Unternehmens- und Energierecht

LL.M. in Österreich [Bearbeiten]

Hochschule Abschluss Fachrichtung
Universität Graz[80] LL.M. South East European Law & European Integration
Schloss Hofen[81] LL.M. Europarecht
Management Center Innsbruck[82] LL.M. Internationales Wirtschafts- und Steuerrecht
Universität Linz[83] P LL.M. Medical Law
Universität Linz[84] P LL.M. European Tax Law
Wirtschaftsuniversität Wien(WU)[85] LL.M. Internationales Steuerrecht
Wirtschaftsuniversität Wien[86] LL.M. konsekutiv Wirtschaftsrecht konsekutiv bedeutet, er setzt auf den angebotenen LL.B. auf, ist aber auch für Absolventen anderer in- und ausländischer Fakultäten zugänglich
Universität Wien[87] LL.M. Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht[88]
Universität Wien[87] LL.M. Informations- und Medienrecht[89]
Universität Wien[87] LL.M. International Legal Studies[90]
Universität Wien[87] LL.M. Kanonisches Recht für Juristen[91]
Universität Salzburg[92] LLM.oec. konsekutiv Recht und Wirtschaft[93]

LL.M. in der Schweiz [Bearbeiten]

In der Schweiz heißt gemäß dem neuen Bologna-Studienmodell der auf den Bachelor of Law aufbauende Master-Abschluss „MLaw“ (Master of Law). Der frühere Grad lic.iur. gilt als gleichwertig zu einem MLaw, in Anwendung eines Beschlusses der Schweizerischen Universitätskonferenz vom 1. Dezember 2005. Für die Eintragung ins Anwaltsregister braucht es ein Anwaltspatent, welches den MLaw voraussetzt.[94] Den Grad LL.M. hingegen vergeben die schweizerischen Universitäten bisher nur für eine spezielle Ausbildung, die der vertieften wissenschaftlichen Arbeit in einem Schwerpunktgebiet dient. Worin der Unterschied zwischen einem MLaw und einem LL.M. besteht, ist nicht ganz klar, insbesondere da der MLaw aufgrund des Bolognamodells von der Stufe her eigentlich dem angelsächsischen LL.M. entspricht.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Vermutlich stammt diese Unterscheidung noch aus der Zeit, als in der Schweiz der erstmögliche juristische Abschluss das lic.iur. und nicht wie heute bereits der Bachelor of Law war und somit in allen Fällen ein LL.M., meistens an einer ausländischen Universität absolviert, erst nach der Erlangung des Grades lic.iur. möglich war.

In der Praxis können sich aufgrund einer Unterscheidung zwischen LL.M. und MLaw Probleme ergeben, wenn es etwa um die Zulassung ausländischer Studenten mit einem Bachelor of Law zu einem LL.M. Programm in der Schweiz geht, was im Falle einer Nichtzulassung zu einem Attraktivitätsverlust der schweizerischen LL.M. Programme führt oder im Falle einer Zulassung zu einer Ungleichbehandlung der schweizerischen Studierenden, falls diese erst nach der Erlangung eines MLaw zu einem schweizerischen LL.M. Programm zugelassen werden. Umgekehrt könnten Absolventen Schweizerischer Hochschulen auf dem internationalen Arbeitsmarkt benachteiligt werden, wenn sie nach fünfjährigem Studium den Grad MLaw bekommen, während im Ausland auf dieser Stufe der Grad LL.M. vergeben wird. Es ist deshalb denkbar, dass mit zunehmender Erfahrung mit dem Bologna-Modell diese Unterscheidung zwischen MLaw und LL.M. aufgegeben wird. Dies würde auch dem eigentlichen Bolognasystem entsprechen: Der allgemeine Abschluss erfolgt mit dem Bachelor of Law (BLaw) und die Vertiefung für ausgewählte und hochqualifizierte Studenten erfolgt in einem Masterprogramm. Ein an einer ausländischen Universität erlangter LL.M. Grad wird aber voraussichtlich auch dann seinen Wert als Ausweis über Auslandserfahrung und Kenntnis eines ausländischen Rechtssystems behalten.

Maîtrise en droit (Frankreich) [Bearbeiten]

Der Studienabschluss „Maîtrise en droit” in Frankreich ist mit dem 1. Staatsexamen in Deutschland und dem englischen LL.M. vergleichbar. Er berechtigt in Frankreich zur Teilnahme am Concours für den Besuch der École nationale de la magistrature (Nationale Richterschule in Frankreich) mit Sitz in Bordeaux bzw. zum Besuch einer Anwaltsschule.

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Merkblatt des Bayerischen Wissenschaftsministeriums
  2. So bspw. bei der Zulassung zum LL.M.-Studiengang Wirtschaftsrecht & Restrukturierung an der Universität Münster.
  3. So bspw. bei der Zulassung zum LL.M.-Studiengang Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Frankfurt am Main.
  4. Vereinbarung der Innenministerkonferenz vom 6. Juni 2002 und der Kultusministerkonferenz vom 24. Mai 2002 über den Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen.
  5. Koalitionsvertrag 2005, S. 145.
  6. [1].
  7. Diploma FH Nordhessen
  8. LL.M. Hochschule Rhein-Main.
  9. Aktuelles Curriculum LL.M. Hochschule Rhein-Main.
  10. Unternehmensrecht im internationalen Kontext (LL.M.) an der HWR Berlin.
  11. M.LL.P. (Deutsches und Europäisches Recht und Rechtspraxis).
  12. LL.M. (Rechtsgestaltung und Prozeßführung) der Universität Bielefeld.
  13. LL.M. für Nichtjuristen an der FH Bielefeld, FH Südwestfalen oder HS Niederrhein.
  14. LL.M. (Wirtschafts- und Steuerrecht RUB).
  15. Aufbaustudium Europäisches und Internationales Recht.
  16. Master of Laws (LL.M.) an der Universität Bremen, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen.
  17. Masterstudiengang „Internationales Lizenzrecht" (Global Licensing; LL.M.) h_da - Hochschule Darmstadt.
  18. Weiterbildungsstudiengang „Gewerblicher Rechtsschutz" Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
  19. Weiterbildungsstudiengang „Informationsrecht" Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
  20. Weiterbildungsstudiengang „Medizinrecht" Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
  21. LL.M. Masterstudiengang Wirtschaftsrecht - Unternehmen zwischen Freiheit und staatlicher Steuerung - TU Dresden.
  22. LL.M. International Studies in Intellectual Property Law - TU Dresden.
  23. LL.M. an der Uni Erlangen.
  24. LL.M. an der Uni Göttingen
  25. Institute for Law and Finance – Universität Frankfurt.
  26. LL.M. Eur. (Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht).
  27. Master of Laws – LL.M (Master of Mergers & Acquisitions) an der Frankfurt School of Finance und Management.
  28. Master of Laws – LL.M (Master of international Business and Tax Law) an der Frankfurt School of Finance und Management.
  29. LL.M. Technikrecht der TU Bergakademie Freiberg.
  30. Master of Laws in Business Law an der Heilbronn Business School.
  31. LL.M. Universität Potsdam.
  32. Master of Human Rights and Humanitarian Law an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
  33. LL.M. an der Uni Greifswald.
  34. LL.M. an der Fernuni Hagen.
  35. LL.M. an der Universität Halle-Wittenberg.
  36. LL.M. an der Universität Hamburg.
  37. LL.M. an der ICGS.
  38. LL.M. Versicherungsrecht.
  39. LL.M. Tax.
  40. LL.M. an der Universität Hamburg.
  41. Baccalaureus und Magister – Fakultät für Rechtswissenschaft – Universität Hamburg.
  42. LL.M. an der Universität Hamburg / Peking.
  43. LL.M. an der Universität Heidelberg.
  44. LL.M. Unternehmensrestrukturierung an der Universität Heidelberg.
  45. LL.M. an der Universität Heidelberg.
  46. LL.M. an der Universität Heidelberg.
  47. Aufbaustudiengang „Privates und Öffentliches Wirtschaftsrecht“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  48. Fernstudiengang Wirtschaftsrecht für die Unternehmenspraxis an der TU Kaiserslautern in Kooperation mit der Universität des Saarlandes.
  49. LL.M. an der Universität Kassel.
  50. LL.M. an der Universität Kassel.
  51. [2].
  52. LL.M. an der Universität Kassel.
  53. [3].
  54. [4].
  55. LL.M. Unternehmensteuerrecht an der Universität zu Köln.
  56. LL.M. deutsche und französisches Recht an der Universität zu Köln und Paris I Panthéon-Sorbonne.
  57. Master of Comparative Law (Mannheim / Adelaide) - M.C.L..
  58. Rechtswissenschaft (LL.M.Eur.pgrad.)
  59. Postgraduierten-Studiengänge an der Universität Münster.
  60. LL.M. an der Universität Münster.
  61. http://www.uni-muenster-llm.de/real-estate-law.html
  62. http://www.uni-muenster-llm.de/wirtschaftsrecht-amp-restrukturierung.html
  63. http://www.uni-muenster-llm.de/steuerwissenschaften.html
  64. http://www.uni-muenster-llm.de/mergers-acquisitions.html
  65. http://www.uni-muenster-llm.de/private-wealth-management.html
  66. LL.M. IBL
  67. http://www.uni-muenster-llm.de/medizinrecht.html
  68. LL. M. für Volljuristen mit 3 Jahren Berufserfahrung an der HfWU Nürtingen-Geislingen.
  69. Master of Laws (LL.M.) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
  70. Master of Laws (LL.M.) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Universität Bremen und Rijksuniversiteit Groningen. Es handelt sich um einen Doppelabschluss - Deutscher und Niederländischer LL.M bzw. mr. (Meester in de rechten) werden verliehen.
  71. Master-Studienprogramm Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Osnabrück.
  72. LL.M. Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Osnabrück.
  73. LL.M. am Europa-Institut der Universität des Saarlandes.
  74. LL.M. Internationales Wirtschafts- und Unternehmensrecht an der SRH Hochschule Heidelberg.
  75. LL.M. (Wirtschaftsrecht) der Fachhochschule Schmalkalden.
  76. LL.M. an der Universität Augsburg.
  77. LL.M. der Hochschule Hof.
  78. LL.M. an der FH Gelsenkirchen.
  79. LL.M. an der FH Trier.
  80. LL.M. an der Uni Graz.
  81. LL.M. in Schloss Hofen.
  82. LL.M. am MCI.
  83. LL.M. an der Universität Linz.
  84. LL.M. (Tax) an der JKU.
  85. LL.M. Studium Internationales Steuerrecht.
  86. LL.M. an der WU Wien.
  87. a b c d LL.M. an der Universität Wien.
  88. LL.M. Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Wien.
  89. LL.M. Informations- und Medienrecht an der Universität Wien.
  90. LL.M. International Legal Studies an der Universität Wien
  91. LL.M. Kanonisches Recht für Juristen an der Universität Wien.
  92. Universität Salzburg
  93. Recht und Wirtschaft an der Universität Salzburg.
  94. Art. 7 BGFA.