Mathurin Régnier

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Mathurin Régnier (* 21. Dezember 1573 in Chartres; † 22. Oktober 1613 in Rouen) war ein französischer Satirendichter.

Leben[Bearbeiten]

Mathurin Régnier war der Neffe des Dichters Philippe Desportes. 1587 ging er im Dienst von Kardinal François de Joyeuse nach Rom. 1609 wurde er zum Domherrn von Chartres ernannt. Seine sechzehn Satiren, die das alltägliche Leben und typische Figuren seiner Zeit behandeln, sind im Stil von Horaz und Juvenal verfasst. Die Sprache ist volkstümlich und farbenreich. Sein bemerkenswertestes Werk ist die Satire „Macette“.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Mathurin Régnier – Quellen und Volltexte (französisch)